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BT_Wandern

February 2018

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Büttenwarder

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BT_Kochen

Der Ring

... der Nibelungen. Nein, blöder Scherz ;)

Rating: P 12
Genre: Freundschaft / Liebe (also ganz wie im Canon …), Humor
Handlung: Direkt nach dem Ende von „Erkläre Chimäre“. Da war ja noch ein Problem ungelöst … und vielleicht die ein oder andere Frage zu klären?
Länge: ca. 1.400 Wörter
A/N: Die ganzen dummen Wortwitze der Folge haben auf mich abgefärbt, sorry ;) Außerdem läuft die geschichte nicht ganz rund und mit dem Ende bin ich immer noch nicht ganz zufrieden. Aber noch länger dran rumdoktern, das bringt auch nichts …
Warnung: kein Spoiler für die Krimihandlung und auch kaum für die sonstige Handlung ... also nicht mehr, als die Ankündigungen schon verraten hatten oder man sich denken konnte.

***


Anbehalten … Boerne war wohl nicht mehr ganz klar im Kopf! Und was hieß hier schon Erbstück, das war ein ganz gewöhnlicher goldener Ehering, den Verlust würde der Herr Professor ja wohl verschmerzen.

„Jetzt regen Sie sich doch nicht immer gleich so auf“, redete Boerne unbeirrt hinter ihm weiter und schnappte nach seinem Handgelenk. „Das treibt nur den Blutdruck nach oben und tut Ihnen gar nicht gut.“

„Boerne … was soll …“ Ehe er sich wieder befreien konnte, wurde er schon in Boernes Büro geschubst.

„Ich hab‘ alles hier, was wir brauchen. Wenn es wirklich so dringend ist. Hier –“ Boerne deutete mit einer Hand auf die Liege in seinem Büro. „Einmal kurz hinlegen.“

„Was?!“ Für einen winzigen Moment schoß ihm der Gedanke durch den Kopf, daß Boerne das mit der Amputation ernst gemeint haben könnte. Stellen Sie sich nicht so an, ich nähe Ihnen den Finger hinterher wieder an, Sie werden gar keinen Unterschied merken. Thiel schüttelte den Gedanken ab. So was Absurdes würde nicht mal Boerne tun. Oder sagen. Auch wenn er sich diesen Satz haargenau in Boernes Tonfall hatte vorstellen können.

„Hopp Hopp“, Boerne klopfte aufmunternd auf die Liege. „Hinlegen und den Arm hochhalten. Sie haben so an dem Ring herumgezerrt, daß der Finger ganz angeschwollen ist. Das kann so ja nichts werden.“

„Der Ring ist zu eng!“ murrte Thiel, während er sich widerstrebend ausstreckte. Einen Versuch war es zumindest wert.

„Ach was. Was rein geht, geht auch wieder raus.“

Thiel unterdrückte ein Stöhnen.

„Was?“ Boerne sah ihn herausfordernd an. „Der Ring kann ja schließlich nicht kleiner geworden sein, ergo muß die Schuld bei Ihrem Finger liegen. … Schön die Hand oben behalten … Ich hole Ihnen mal noch was zum Kühlen, und dann ist das in ein paar Minuten besser.“

Manchmal fragte er sich wirklich, ob Boerne diese ganzen blöden Kommentare und Anzüglichkeiten eigentlich absichtlich machte, oder ob er tatsächlich nicht merkte, wie sich das anhörte. Thiel seufzte. Er kam sich ziemlich dämlich vor hier so rumzuliegen und die Hand in die Luft zu halten. Aber vermutlich hatte Boerne recht. Das hatte er in solchen Fällen meistens, auch wenn Thiel das nur ungern zugab. Und vermutlich war das echt die schnellste Möglichkeit, dieses Ding wieder los zu werden. Davon mal abgesehen tat sein Finger inzwischen tatsächlich ziemlich weh von den ganzen vergeblichen Versuchen, den Ring über den Knöchel zu zwingen.

„Hier.“ Boerne war wieder zurück und drückte ihm ein kaltes Gelkissen in die Hand.

„Mir fällt gleich der Arm ab.“

„Jetzt stellen Sie sich nicht so an … das waren ja kaum fünf Minuten.“ Boerne verdrehte die Augen und setzte sich halb neben ihn auf die Liege, so daß Thiel seinen Arm an seiner Schulter anlehnen konnte. Schon besser. Und das mit dem Kühlen fühlte sich auch gar nicht so schlecht an. Das war jetzt eigentlich gar nicht so -

Prinzessin auf der Erbse“, murmelte Boerne. „Daß ich nicht lache! Wenn mein Onkel Sie jetzt so sehen könnte, würde er seinen Kommentar vermutlich –“

„Seien Sie mal lieber froh, daß er das jetzt nicht mitkriegt. Sonst könnten Sie sich das mit dem Erben ganz abschminken.“

„Als ob das jetzt noch wichtig wäre. Mich hat sowieso nur das Haus interessiert.“

„Charmant.“

„So war das doch gar nicht gemeint! Ich meinte lediglich, daß –“

„Ja, ich weiß.“ Er versuchte sich aufzurichten. „Denken Sie nicht, jetzt sollte das langsam -“

„Schön liegengeblieben.“ Boerne drückte ihn zurück auf die Liege und inspizierte seine Hand. „Hm …“

„Was, hm?“

„Wir werden wohl doch um die Amputation herum kommen.“

„Haha.“

Noch ein Versuch, aufzustehen, aber Boerne nutzte die Gelegenheit, daß er saß, gnadenlos aus und drückte ihn wieder zurück. „Seien Sie doch nicht immer so ungeduldig. Und lassen Sie das mal lieber einen Experten machen, sonst sieht der Finger gleich wieder aus wie vorher.“

Thiel verdrehte die Augen, während Boerne aufstand, sich zu seinem Schreibtisch streckte und mit der freien Hand in der Schublade kramte. Während er mit der anderen sein Handgelenk umklammert hielt, als ginge es darum, ihn von der Flucht abzuhalten. Das war jetzt aber wirklich etwas übertrieben.

„Was suchen Sie denn jetzt noch?“

„Mein Skalpell.“

„Was?!“

Boerne grinste. „Sie sind aber auch wirklich leichtgläubig, mein lieber Thiel. Hier –“ eine Plastikzylinder wedelte viel zu nahe vor seinen Augen herum, als daß er etwas hätte lesen können. „Ein Gleitmittel.“

„Ein …“

„…Gleitmittel, sag ich doch. Benutzt man normalerweise beim Ultraschall, aber das wird auch bei Ihrem kleinen Problem hilfreich sein.“

„Ich weiß wirklich nicht, ob –“

„Vertrauen Sie mir einfach.“ Irgendetwas geisterte wie ein Echo in seinem Kopf herum, während Boerne vorsichtig das Gel auf seinem Finger verteilte. „Und jetzt ganz ruhig durchatmen … Entspannen Sie sich, ich tue Ihnen schon nicht weh.“

Thiel biß sich auf die Lippen, bevor er etwas noch unpassenderes sagen konnte. Entspannen, sehr witzig. Er sah zur Decke und hoffte, daß nicht eine der Kolleginnen ausgerechnet jetzt hier reinplatzen würde. Hätte er sich das Ding mal doch vom Finger zwicken lassen! Aber dann merkte er, wie sich der Ring tatsächlich langsam lockerte und endlich über seinen malträtierten Knöchel glitt.

„Da haben wir den kleinen Übeltäter.“ Boerne hielt ihm den Ring triumphierend vor die Augen. „Ich hab‘ Ihnen ja gesagt, das ist kein Problem für mich.“ Eine Hand griff nach seiner und Finger strichen vorsichtig über den immer noch schmerzenden Knöchel. „Vielleicht sollten wir hier noch etwas –“

„Ist schon gut …“ murmelte Thiel und befreite sich hastig. Er schob die Beine über die Kante der Liege und setzte sich endlich wieder auf. Boerne ließ sich ohne weiteren Kommentar neben ihn fallen, zog seinen eigenen Ring ebenfalls ab und steckte die beiden Ringe zusammen in seine Jackettasche.

„Danke.“

„Keine Ursache.“

Thiel sah zu Seite, zu Boerne, der geistesabwesend ins Leere starrte. Aber bevor er fragen konnte, redete der andere schon wieder.

„Irgendwie war das schon ein komisches Gefühl, wieder einen Ehering zu tragen.“

Thiel brummte etwas, von dem er selbst nicht so genau wußte, was es heißen sollte.

„Wieder zu jemandem zu gehören …“ Boerne brach ab und rückte mit einer hastigen Bewegung die Brille zurecht. „Ich meine … so ganz grundsätzlich.“

„Natürlich …“

„Nicht jetzt speziell zu Ihnen.“

Thiel starrte konsequent auf den Boden. Daß Boerne aber auch immer alles noch schlimmer machen mußte! Den Gedanken hätte er doch echt nicht bis zum Ende aussprechen müssen.

„Tja …“ Boerne befühlte gedankenverloren seine Jackettasche.

„Tja …“

„Immerhin gehen wir im Guten auseinander.“ Boerne schubste ihn leicht mit der Schulter an. „Das kann ich von meiner letzten Ehe nicht behaupten.“

Thiel schnaubte. Erst als er aufgestanden war, sah er Boernes immer noch leicht verloren wirkenden Blick. Der vermutlich der Grund für seine nächste Bemerkung war, denn er wußte nicht, wo die sonst herkommen sollte.

„Tut mir wirklich leid wegen der Villa in Florida.“

Boerne sah ihn überrascht an. „Ach …“ Er machte eine Handbewegung, die alles und jedes bedeuten konnte. „Die Idee war vielleicht sowieso nicht so gut. Florida ist doch ziemlich weit entfernt von Münster und … allem.“

Ihre Blicke begegneten sich, und da war wieder dieses merkwürdige Gefühl in seiner Magengegend. Thiel sah hastig weg, auf seine Füße, weil ihm nichts Besseres einfiel. Und dann wieder zurück zu Boerne, nachdem er sich etwas gefangen hatte. Selbst nach so wenigen Tagen konnte man schon den Abdruck sehen, den der Ring hinterlassen hatte. Aber das würde wieder verschwinden. Mit der Zeit.

„Dafür braucht man keinen Ring.“

Boerne zog fragend die Augenbrauen zusammen. „Wofür?“

„Fürs … also, fürs Zusammengehören.“ Er redete schnell weiter, bevor Boerne etwas sagen konnte. „Susanne und ich, wir hatten gar keine Eheringe. Das geht auch.“

„Und das erzählen Sie mir jetzt, weil …“ Boerne ließ den Satz fragend in der Luft hängen, dabei wußte er doch sicher ganz genau, was er meinte. Man mußte doch wirklich nicht immer alles aussprechen! Sein Blutdruck stieg garantiert schon wieder in gefährliche Höhen, aber dann sah er wieder auf und sah Boernes Gesichtsausdruck, der gar nicht so aussah, wie er das vermutet hatte. Sondern fragend und fast ein bißchen unsicher.

„Aus dem gleichen Grund, aus dem Sie mir erzählen, daß Sie Ihren Lebensabend vielleicht doch lieber … in Münster verbringen.“

Diesmal sah Boerne zuerst weg.

Thiel räusperte sich. „Also … jetzt wo das Problem geklärt wäre … also mit dem Ring …“

„Ja?“

„Könnten wir doch eigentlich wieder zu den anderen zurück, oder? Irgendwer muß doch den ganzen Kuchen essen.“

Boerne verdrehte die Augen. „Sind Sie eigentlich nie satt?“

„Wieso?“ Er ging los, Richtung Obduktionssaal, und Boerne folgte ihm. „Wäre doch schade, wenn der umkommt.“

„Mein lieber Thiel, bloß weil Sie den Ring jetzt los sind, heißt das noch lange nicht, daß eine kleine Fastenkur nicht …“

* Fin *

Comments

Süß, wirklich süß. So dezent slashig, dass es mir gut gefällt.

Und Boernes Gedanken... Das Gefühl, wieder einen Ehering zu tragen.. Jemandem zu gehören... Hach... Das berührte mich sehr. Da geht einem irgendwie das Herz auf, wenn man sowas lesen darf (auch wenn ich trotzdem eher zu den wenigen Boerne/Alberich-Shippern gehöre...)

Sehr, sehr schöner Oneshot. die Wortgefechte lösen reichlich Schmunzeleien aus.

*Däumchen hoch*
Danke :)

Ich mag die beiden ja auch sehr gerne in diesem Schwebezustand zwischen Freundschaft und Liebe. Für mich ist das quasi canon ... Und gerade, wenn das in der Vorlage so schön umgesetzt ist, mag ich da fast nix dran ändern.

Das Gefühl, wieder einen Ehering zu tragen.. Jemandem zu gehören... Hach...
Da mußte ich gleich beim Anschauen der Episode dran denken. Vor allem bei Boerne, merkwürdigerweise, obwohl Thiels Ehe vermutlich mehr Spuren hinterlassen hat und wir von Boernes eigentlich (fast) nie was hören. Es gibt so ein paar Szenen, in denen er etwas geistesabwesend an dem Ehering rumspielt. Und irgendeine Erklärung muß es ja wohl dafür geben, daß er ihn am Ende noch trägt ... Vom Witz mal abgesehen ;)

Freut mich, daß Dir die Geschichte gefallen hat!
Eine sehr schöne Fortsetzung! Mir gefällt der Mix, dass der Ring zwar einerseits unbedingt runter soll, aber andererseits mit jedem Satz deutlich wird, wie nah (sei es auch platonisch) sie sich sind.


„Immerhin gehen wir im Guten auseinander.“

Sehr witzig, ohne Kabbeleien kann Boerne doch gar nicht. ;)

„Dafür braucht man keinen Ring.“

Aaaaw, Thiel!
Danke :)

Die Vorlage war einfach zu gut, vor allem Boerne, der seinen Ring ja auch immer noch trägt, obwohl er das im Gegensatz zu Thiel ja nicht mehr müßte ... Und das Ende der Episode schrie geradezu danach, noch etwas zu schreiben.

Wie immer habe ich zwar das Gefühl, nur einen Bruchteil dessen eingefangen zu haben, was ich eigentlich einfangen wollte, aber mit etwas Abstand bin ich mit dem Gesamtergebnis jetzt doch zufrieden :)

Aaaaw, Thiel!
Ja, ich bin stolz auf ihn ♥
Aw, das ist sehr süß und ein schönes Ende für die Folge. Und da Thiel der Ring zu klein ist, macht es auch Sinn, dass er ihn deswegen wieder loswerden will, und vielleicht weniger aus Prinzip, was ja hier sehr schön rüberkommt.

(Schade eigentlich wegen des zu kleinen Ringes. "Wir 'vergessen', das wir die Ringe noch tragen" wär ja auch eine nette Idee. :D)
"Wir 'vergessen', das wir die Ringe noch tragen"
Das wäre doch ein schönes AU zur Episode! *hint hint, nudge nudge*
"Wieso tragen Sie diesen Ring eigentlich noch?"
"Sie tragen Ihren doch auch noch!"
(...)

Ich freue mich, daß die Geschichte Dir gefällt! Ich glaube, die Idee ging auf einen Kommentar von Dir zurück - im Tatort-Diskussionspost.

Und da Thiel der Ring zu klein ist, macht es auch Sinn, dass er ihn deswegen wieder loswerden will, und vielleicht weniger aus Prinzip, was ja hier sehr schön rüberkommt.
Oh ja ... da habe ich gar nicht so bewußt drüber nachgedacht, aber das stimmt haargenau. Vielleicht sogar für die Folge selbst, ich meine, so ein zu enger Ring ist ja schon unbequem. Ansonsten wäre Thiel das vielleicht gar nicht so wichtig <3
Die meiste Zeit in der Folge versucht er ja noch, den Ring zu verstecken, aber am Ende, wo sowieso jeder Bescheid weiß...

Eigentlich wollte ich erstmal meine Big Bang-Geschichte zumindest im ersten Draft fertig bekommen, sonst verzettele ich mich zu sehr. Argh.
„Ach was. Was rein geht, geht auch wieder raus.“


„Ein Gleitmittel.“
„Ein …“
„…Gleitmittel, sag ich doch."


„Und jetzt ganz ruhig durchatmen … Entspannen Sie sich, ich tue Ihnen schon nicht weh.“


Das klingt ja genauso zweideutig wie die Hälfe der Dialoge in der Episode! *bg*
Eine sehr schöne Fortführung der Episode - da haben die einfach nur zu schnell aufgehört, sonst wäre so etwas bestimmt noch gekommen. *g*


(Ich habe den Tatort dann am Sonntag Abend noch in der Mediathek erwischt *puh* Glück gehabt! )
Oh Mann, ich bin seit Anfang des Jahres so im Streß, daß ich nicht nur vergesse auf Kommentare zu reagieren, nein, ich denke sogar ich hätte das schon getan, weil ich die Antwort nämlich schon im Kopf geschrieben hatte, aber wohl in dem Moment zu müde war, das wirklich zu tun ...

Jedenfalls danke! :D Und das mit der Zweideutigkeit war durchaus beabsichtigt ... obwohl ein Teil von mir das ja einerseits bescheuert findet, aber andererseits hat der Stil der Episode auf mich abgefärbt und als ich mal dabei war, ging es mit mir durch. Wobei ich jedem Mann, der mir mit dem "Was rein geht, geht auch wieder raus." käme, eins voll auf die fünf geben würde. Gerüchteweise haben das schon werdende Mütter von Ärzten zu hören gekriegt, und ich finde das so ziemlich das geschmackloseste, was man zu dem Thema sagen kann.Vor allem wenn man nie selbst in die Verlegenheit kommen wird, ein Kind auf die Welt zu bringen.

Jedenfalls ... zurück zu Thiel & Boerne ... und zu Erkläre Chimäre ... was ein Glück mit der Mediathek! Du hättest echt was verpaßt ;)

Edited at 2015-08-20 01:28 pm (UTC)
Es wundert mich ehrlich gesagt, dass ich dieses kleine Meisterstück von dir noch nie kommentiert habe ...
Die Dialoge sind fantastisch; eine geniale Übernahme der Doppeldeutigkeit in der Episode und wie die Stimmung am Ende umschlägt ist sehr berührend. Du hältst auch so wunderbar die Waage zwischen Liebe und Freundschaft ... gerade deswegen passt es wohl auch so gut als Fortsetzung.

Ehe er sich wieder befreien konnte, wurde er schon in Boernes Büro geschubst.
Typisch Boerne ... ;)

Auch wenn er sich diesen Satz haargenau in Boernes Tonfall hatte vorstellen können.
Nicht nur er ...

Was rein geht, geht auch wieder raus.“
Oh Gott, das ist SO witzig! :D Und ich kann mir die Szene auch noch so schrecklich gut vorstellen!

„Was suchen Sie denn jetzt noch?“
„Mein Skalpell.“
„Was?!“

Thiels Gesichtsausdruck ... ich sehe ihn vor mir!

„Und jetzt ganz ruhig durchatmen … Entspannen Sie sich, ich tue Ihnen schon nicht weh.“
Ich habe mich weggeschmissen vor Lachen :D

„Wieder zu jemandem zu gehören …“ Boerne brach ab und rückte mit einer hastigen Bewegung die Brille zurecht. „Ich meine … so ganz grundsätzlich.“
Das hast du so schön geschrieben ... Dass Boerne in dem Moment kurz so ... ja irgendwie die "Kontrolle" über seine Worte verliert, sagt, was er halt eigentlich meint und anschließend wieder diese Maske aufsetzt. Ich möchte ihn umarmen.

„Immerhin gehen wir im Guten auseinander.“ Boerne schubste ihn leicht mit der Schulter an.
Das ist so knuffig. Kann ich mir genau so vorstellen.

Selbst nach so wenigen Tagen konnte man schon den Abdruck sehen, den der Ring hinterlassen hatte. Aber das würde wieder verschwinden. Mit der Zeit.
Seufz, nicht nur, dass das an sich schon berührend genug wäre, es ist auch noch so eine schöne und traurige Metapher.

„Dafür braucht man keinen Ring.“
So. Schön. ❤︎

Auch das Ende ist toll ... wo beide wieder in ihrem Element sind :)
Es wundert mich ehrlich gesagt, dass ich dieses kleine Meisterstück von dir noch nie kommentiert habe ...
Da wundere ich mich aber auch!
Nein, Scherz beiseite ... ich finde es total lieb, daß Du noch mal nachträglich kommentierst. Irgendwie ist das nämlich gar nicht so einfach, wenn man es nicht gleich schafft, und dann kommen andere Geschichten dazwischen und eigene, die geschrieben werden wollen usw., ich kenne das aus leidvoller Erfahrung *schielt zu Holly, der sie immer noch einen Kommentar zum Automechaniker AU schreiben wollte ...*

Oh Gott, das ist SO witzig! :D Und ich kann mir die Szene auch noch so schrecklich gut vorstellen!
Siehe oben, ich finde diesen Kommentar ja eigentlich schrecklich, aber Boerne ist genau der Typ, der so was dämliches sagt, und bezogen auf Thiel und den Ring ist es ja nun auch wirklich witzig. *klopft sich selbst auf die Schulter*

Das hast du so schön geschrieben ... Dass Boerne in dem Moment kurz so ... ja irgendwie die "Kontrolle" über seine Worte verliert, sagt, was er halt eigentlich meint und anschließend wieder diese Maske aufsetzt. Ich möchte ihn umarmen.
Und das hast Du sehr schön beschrieben - schöner als ich es hätte sagen können. Ich liebe diese Stelle nämlich auch sehr, und genau aus diesem Grund.

Am Ende mußte ich ja wieder zusehen, daß die zwei nicht in Sentimentalität versinken ;) Aber ich glaube auch, daß sie das tun würden. Zurückrudern auf bekanntes Gebiet. Wo man sich wieder sicher fühlt. Nach so vielen unvermittelten Geständnissen. Aber Hauptsache, sie haben das wenigstens mal gesagt - und verstanden.