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BT_Wandern

December 2017

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Büttenwarder

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BT_Wandern

Gemeinsamkeiten: Teil 1 (Thiel / Boerne Slash)

Zu viel bin ich ja nicht gekommen, während wir im Urlaub unterwegs waren. Aber dieser Oneshot ist doch entstanden :) Wie immer noch ohne beta und mit der Bitte, Fehler und Unstimmigkeiten anzumerken, bevor ich ihn "für alle" freigebe.

8.6.: So, jetzt sind schon mal Farfies Korrekturen eingearbeitet, die den Oneshot inzwischen beta gelesen hat. Danke!

Rating: PG 16 Slash
Genre: (Pre-)Slash
Handlung: Thiel hat sich gerade frisch getrennt und Boerne redet zu viel. Nadeshda hat einen kurzen, aber wichtigen Auftritt.
Warnungen: Nicht wirklich, außer den üblichen (Slash)
Länge: mehr als 2000 Wörter
Kommentar der Autorin: Irgendwie ein Ausgleich zu Atemlos ;)


Es war einer dieser Montage, an denen er am liebsten gar nicht aufgestanden wäre. Thiel wünschte, er hätte sich wenigstens mit gutem Gewissen krank melden können. Aber wenn ihm nicht wirklich etwas fehlte, hatte er da leider immer Skrupel. Und krank war er ja nun nicht, nur völlig niedergeschlagen, nachdem ihm Stefan gestern Abend erklärt hatte, daß es wohl doch besser sei, "getrennte Wege zu gehen". Aus heiterem Himmel - sie waren gerade erst seit knapp drei Monaten zusammen, und Thiel hatte eigentlich gedacht, daß alles gut lief. Es war die erste längere Beziehung seit der Trennung von Susanne, und er hatte gehofft, er würde dieselben Fehler nicht noch einmal machen.

Natürlich war nicht alles ganz einfach gewesen - er hatte zum Beispiel gezögert, gleich seinen Kollegen von der Sache zu erzählen, was sie beide zu nervigen Täuschungsmanövern gezwungen hatte. Das lag zum Teil daran, daß er keine Lust auf dumme Kommentare hatte, sollte die Sache doch wieder auseinander gehen. Wenn er ehrlich war, spielte es aber auch eine Rolle, daß er gerade mit einem Mann zusammen war.  Denn das führte seiner Erfahrung nach gleich zu dummen Kommentaren, indiskreten Nachfragen oder gar zu mehr oder weniger offener Kritik. Es ärgerte ihn maßlos, daß man ihm sicher zu einer Beziehung mit einer Frau gratuliert hätte, er sich aber für Stefan hätte rechtfertigen müssen. Noch dazu kannten die meisten seiner Kollegen Stefan, seit der an einer Fortbildung bei der Rechtsmedizin in Münster - "Professionelle Tatortsicherung" - teilgenommen hatte. Bei der Gelegenheit hatten sie sich wiedergesehen, nachdem sie sich nach der gemeinsamen Zeit in Hamburg aus den Augen verloren hatten. Und verliebt. Hatte er zumindest zu diesem Zeitpunkt gedacht. Inzwischen fragte er sich, ob er es vielleicht doch nur satt gehabt hatte, alleine zu sein.
Auf jeden Fall hatte er wirklich gehofft, daß es diesmal etwas von Dauer sein würde. Aber der andere hatte schon nach drei Monaten genug gehabt. Genaugenommen waren es nicht einmal drei Monate, sondern fünf Wochenenden gewesen, die er in Hamburg beziehungsweise Stefan bei ihm in Münster verbracht hatte. Und an diesem Wochenende war dann auch schon wieder Schluß gewesen.

Thiel quälte sich schließlich doch aus dem Bett. Es half ja nichts. Er war wieder allein. Im Bad stand noch Stefans Zahnbürste, die er kurzerhand im Müll entsorgte. Sie hatten sich gestern Abend noch gestritten, und der andere war dann Hals über Kopf aufgebrochen. Er konnte nur hoffen, daß sich in seiner Wohnung nicht noch mehr deprimierende Erinnerungsstücke fanden.


***


Zu allem Überfluß war es auch noch ein besonders hektischer Tag auf dem Präsidium. In seinem Büro ging es zu wie in einem Taubenschlag, denn in ihrem aktuellen Fall überschlugen sich gerade die Ereignisse. Er mußte sich ziemlich beherrschen, um nicht alle fünf Minuten jemanden anzuschnauzen. Obwohl er sein Bestes gab, um sich nicht anmerken zu lassen, wie gereizt und deprimiert er war, hatte Nadeshda ihm schon besorgte Blicke zugeworfen.

Mitten in die Teambesprechung, in der sie versuchten, einen Überblick über die neuen Spuren und Zeugenaussagen zu gewinnen, platzte dann auch noch Boerne mit wichtigen neuen Erkenntnissen. Und Boerne war im Augenblick der letzte, den er sehen wollte. Thiel war ihm heute Morgen im Hausflur nur knapp entwischt, als sein Nachbar ihn auf den Lärm am gestrigen Abend angesprochen hatte. Seine Laune besserte sich auch nicht dadurch, daß die Spuren, die der Pathologe an der Leiche entdeckt hatte, ihren Hauptverdächtigen wieder entlasteten. Was Boerne ihm natürlich wortreich unter die Nase reiben mußte. Nach wenigen Minuten platzte ihm der Kragen, und er unterbrach Boernes Monolog.  
  "Wir haben jetzt wirklich genug über ihre überragenden rechtsmedizinischen Fähigkeiten gehört! Wie wär's, wenn Sie wieder in Ihren Leichenbunker verschwinden und zur Abwechlung mal was zur Lösung des Falls beitragen?!"
Boerne sah ihn ziemlich überrascht an. "Mein Gott, da hat aber jemand einen Tag erwischt. Ich weiß gar nicht, was Sie haben, Thiel. Es wurde doch höchste Zeit, daß Sie diesen Haverkamp in die Wüste geschickt haben. Andere Mütter haben auch Söhne ..."

Im ersten Moment dachte Thiel, er hätte sich verhört. Aber an den Gesichtern der anderen sah er, daß Boerne wohl genau das gesagt hatte, was er verstanden hatte. Und was er damit meinte, konnte sich ganz offensichtlich auch jeder zusammenreimen. Er merkte, wie er die Fäuste ballte, und wußte, daß er schleunigst hier raus mußte. Entweder das, oder er würde Boerne vor den versammelten Kollegen eine scheuern. Er drehte sich auf dem Absatz um, stürmte aus dem Büro hinaus und schlug die Tür hinter sich zu.

Im Verhörraum ließ er sich gegen die Tür sinken und atmete ein paar Mal tief durch, um sich zu beruhigen. Jetzt hatte ihn gleich alles auf einmal erwischt, was er vermeiden wollte. Seine Mitarbeiter und Kollegen wußten, daß er nicht nur Frauen mochte, und daß man ihn gerade sitzen gelassen hatte. Super. Es war nur ein geringer Trost, daß der Ärger die Trauer etwas in den Hintergrund drängte. Thiel setzte sich und fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht. Ewig konnte er hier nicht bleiben. Er mußte zurück und weitermachen. Hoffentlich war wenigstens Boerne in der Zwischenzeit wieder in seinen Leichenkeller zurückgekrochen. Während er noch darüber nachdachte, wie er die unvermeidlichen Nachfragen am geschicktesten vermeiden konnte, hörte er die Tür leise aufgehen. Oh nein, Nadeshda war ihm nachgekommen ...

Als er sich umdrehte, sah er zu seiner Überraschung Boerne. Den Gesichtsausdruck des andern konnte er überhaupt nicht einordnen. Hatte sein Kollege etwa tatsächlich ein schlechtes Gewissen?

Boerne räusperte sich. "Ihre ... Nadeshda da findet, ich müßte mich entschuldigen. Mein lieber Schwan, die kann ja ganz schön laut werden. Hätte ich ihr gar nicht zugetraut."

  "Lassen Sie mich einfach in Ruhe, das wäre mir schon Entschuldigung genug." brummte Thiel. Von daher wehte also der Wind. Er hätte sich denken können, daß Nadeshda ihm beispringen würde. Entgegen jeder Erwartung fühlte er sich dadurch ein wenig besser. Boerne ließ ihn natürlich nicht in Ruhe, und entschuldigt hatte er sich genaugenommen auch nicht. Stattdessen redete er weiter.

  "Sind Sie etwa sauer auf mich? Das ist völlig ungerechtfertigt, ich wollte Ihnen doch nur zu dieser Entwicklung gratulieren ..."

  "Boerne! Erstens sollten Sie davon überhaupt nichts wissen, und zweitens wäre das ja wohl nicht nötig gewesen vor den ganzen Kollegen!" Thiel war wirklich sauer. Warum war der andere nur so verflucht neugierig und redselig!

  "Du meine Güte. Ich konnte ja nicht ahnen, daß niemand wissen soll, daß Sie schwul sind." Boerne, der eben noch ein kleines bißchen betreten gewirkt hatte, strahlte nun schon wieder die gewohnte Überheblichkeit aus.

  "Ich bin nicht schwul ..." Nicht daß das Boerne überhaupt etwas anging. Eigentlich hätte er auf diese Herausforderung überhaupt nicht reagieren sollen. Aber er hatte keine Lust, sich von dem andern - oder sonst jemandem - so einfach in eine Schublade stecken zu lassen.

  "Schwul, bi - für den gemeinen Hetero ist das doch alles eins."

  "Und ich darf annehmen, zu dieser Gruppe zählen Sie sich nicht." Er meinte das nicht wirklich ernst - es war einfach nur die erste halbwegs schlagfertige Antwort, die ihm einfiel.

  "Nein. Wir haben anscheinend doch noch mehr Gemeinsamkeiten. Nur daß ich im Gegensatz zu Ihnen keinen Grund sehe, mich zu verstecken."

Thiel sah Boerne ungläubig an. Unglaublich, wie der andere es in zwei Sätzen schaffte, nicht nur seinen Schuß ins Blaue zu bestätigen, sondern ihn gleichzeitig schon wieder zu beleidigen. Er konzentrierte sich erstmal auf die Beleidigung. "Was soll denn das jetzt heißen? Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, daß Sie schon mal einen Mann zu einem offiziellen Ereignis mitgebracht hätten."

  "Das stimmt zwar, aber das liegt nur daran, daß ich die betreffenden Männer ungeachtet ihres Geschlechts nirgends mit hin nehmen würde.", erklärte Boerne nonchalant. "Jetzt sehen Sie mich nicht so entsetzt an, Thiel. Kann ja nicht jeder so ein Romantiker sein wie Sie."

Entsetzt war vielleicht übertrieben, aber etwas entgeistert war er schon. Er konnte sich Boerne irgendwie nicht so richtig beim Abschleppen von One-Night-Stands vorstellen. Andererseits - sie kannten sich jetzt schon einige Jahre, und in der Zeit hatte der andere jedenfalls keine längere Beziehung gehabt. Er hatte die ein oder andere Frau angegraben, allerdings ohne Erfolg, dachte Thiel ein bißchen boshaft. Kein Wunder, wer würde schon etwas mit so einem schnöseligen, anstrengenden, schwatzhaften ... Schnösel anfangen wollen. Selbst wenn er manchmal unterhaltsam sein konnte. Gelegentlich sogar unerwartet nett. Und auch gar nicht so übel aussah. Langweilig wurde es einem mit Boerne jedenfalls nie, das mußte man ihm zugutehalten.

  "Thiel ..." Boerne schnippte mit den Fingern vor seinem Gesicht. "Sind Sie jetzt in eine Schreckstarre gefallen oder was?"

  "Warum haben Sie Ihr Glück eigentlich nie bei mir probiert?" Das war jetzt sehr unvermittelt aus ihm heraus geplatzt, aber da Boerne ja angeblich nicht besonders wählerisch war, warum hatte er ihn dann nie gefragt?

  "Jetzt seien Sie nicht albern, Thiel. Sie suchen doch ganz offensichtlich was Festes, und ich definitiv nicht."

  "Bindungsscheu, hm."

  "Freiheitsliebend."

Das klang eine Spur zu selbstbewußt, um die ganze Wahrheit zu sein. Boerne hatte einen entschlossenen Gesichtsausdruck aufgesetzt und schien damit ausdrücken zu wollen, daß zu dem Thema alles gesagt war. Aber Thiel hatte gerade erst angefangen, sich für die Idee zu erwärmen. Die nächste Feststellung traf er deshalb auch nur noch halb zum Spaß. "Dafür sind Sie bei mir aber ganz schön anhänglich. Und das schon seit Jahren, wenn ich es mir recht überlege ..."

Zum ersten Mal im Verlauf dieses Gesprächs schien Boerne etwas peinlich zu sein. "Das ist doch völliger Unsinn ... ich weiß gar nicht worauf Sie hinaus wollen ..."

Ha. In die Enge getrieben. Thiel spürte einen Anflug von Euphorie, der nicht allein daher kam, daß er gerade dabei war, ein Wortgefecht gegen Boerne zu gewinnen. "Ich will darauf hinaus, daß Sie meine Frage noch nicht beantwortet haben."

Boerne sah ihn überlegend an.

  "Fragen Sie mich nochmal, wenn es Ihnen nicht mehr leid tut, Haverkamp abserviert zu haben."

Das erinnerte Thiel wieder an den Ausgangspunkt ihres Gesprächs, und die Freude von vorhin erhielt einen Dämpfer. Er sah zu Boden. "Er hat mich abserviert, wenn Sie's genau wissen wollen."

  "Eben. Und sobald Sie zu der wesentlich zutreffenderen Einsicht gelangt sind, daß es Ihnen endlich gelungen ist, diesen Idioten wieder loszuwerden, können Sie nochmal fragen." Boernes Stimme klang, als meinte er das ernst.

Thiel mußte lächeln. Die Zukunft sah doch nicht mehr ganz so düster aus wie noch am Morgen. "Können Sie denn schon eine Prognose über die mögliche Antwort abgeben?"

  "Nein, kann ich nicht." Boerne kreuzte die Arme vor der Brust.

  "Wenn es sicher ein Nein werden würde, hätten Sie doch gar nicht davon angefangen, oder?"

  "Ich gehe jetzt. Und höre Sie schon gar nicht mehr." Boerne drehte sich um und ging tatsächlich Richtung Tür.

  "Wenn ich's mir genau überlege, war es eigentlich wirklich höchste Zeit, Haverkamp loszuwerden ..."

  "Pff. Das glaube ich Ihnen frühestens in zwei Wochen. Sie sind viel zu sentimental, um so schnell wieder auf die Beine zu kommen."

Und damit war er weg. Zwei Wochen ... am liebsten hätte er das Thema ja jetzt und hier mit Boerne geklärt. Aber vielleicht war es tatsächlich besser, einen Moment zu warten, bevor er sich ins nächste Abenteuer stürzte. Und abenteuerlich würde es sicher werden.


***


Als er ins Büro zurückging, waren die anderen alle weg. Nur Nadeshda war noch da, beschäftigte sich mit Schreibkram und machte einen angespannten Eindruck.

  "Geht's wieder, Chef?" Die Besorgnis in ihrer Stimme war nicht zu überhören. Thiel war das ein bißchen peinlich, aber auf der anderen Seite freute er sich über ihre Anteilnahme.

  "Haben Sie eben wirklich Boerne zur Schnecke gemacht, Nadeshda?"

  "Das war ja wohl mal nötig! Alles kann er sich ja nun auch nicht erlauben, finde ich." Thiel mußte grinsen. Nadeshda klang jetzt noch so empört, daß er sich bildlich vorstellen konnte, wie sie Boerne angefahren hatte. Auf den ersten Blick traute man ihr das wirklich nicht zu, aber er wußte aus Erfahrung, daß sie sehr deutlich werden konnte, wenn sie richtig wütend war.

  "Na, wenn es Sie tröstet, er war ganz schön geknickt. Also, für seine Verhältnisse."

  "Idiot." Nadeshda wirkte immer noch ziemlich aufgebracht, beruhigte sich aber, vielleicht weil sie sah, daß es ihm inzwischen schon wieder deutlich besser ging.

  "Wissen Sie, Chef ... Also, er ist zwar eine besserwisserische Nervensäge ... aber ... Ich wollte nur sagen, im Vergleich zu Haverkamp ... Also, Sie wissen doch hoffentlich, daß Boerne Sie ... ich bin mir da ganz sicher ..."

Das war ja nicht mitanzuhören ... Er unterbrach seine Kollegin lieber, bevor sie sich noch um Kopf und Kragen redete. "Ist schon gut, Nadeshda. Ich weiß was Sie meinen."
Nadeshda sah enorm erleichtert aus. Und etwas rosiger als sonst. Er konnte einfach nicht anders als sie zu umarmen.
"Danke."
"Wofür?"
"Fürs Zusammenfalten. Und daß Sie ihn mir hinterhergeschickt haben."

> weiter zu Teil 2

Comments

Genial :D
Ich hinterlasse dir viel zu wenige Reviews, ich finde alle deine Geschichen toll, und hab sie glaube ich auch alle gelesen, aber momentan fällt es mir irgendwie schwer, da angemessene Rückmeldung zu geben.
Du triffst Thiel und Boerne sehr schön, gerade das Gespräch am Ende ist einfach super authenitsch. Auch, dass Nadeshda so empört ist, passt sehr gut zu ihr, wir wissen ja aus Wolfsstunde, dass sie sich richtig schön aufregen kann ;)
Sehr, sehr schön :)


(Im zweiten Absatz fehlt beim ersten Stefan das t ;))
Na dann finde ich es doch umso netter, wenn Du es jetzt tust, und dann auch noch global für alle Geschichten :) Ich schreibe zwar hauptsächlich, weil es mir Spaß macht, aber natürlich macht es noch mehr Spaß, wenn man weiß, daß sich auch die Leserinnen freuen.
Bei Nadeshda hatte ich übrigens auch die Szenen aus Wolfsstunde vor Augen, wo sie Thiel gegenüber laut wird ;)

Und danke für den Hinweis auf den Tippfehler, den habe ich gleich korrigiert!
Deine Geschichte gefällt mir mal wieder sehr. Einige Szenen erinnern mich an "Wolfsstunde", so Nadeshdas Zorn über Thiels/Boernes Verhalten und auch der Streit mit Boerne vor den Kollegen. Alles sehr IC. Auch der Epilog mit Nadeshda ist klasse. Sie kann sich ja wirklich über Ungerechtigkeiten aufregen. Und wie sie am Ende versucht, Thiel auf Boernes Anhänglichkeit aufmerksam zu machen, ist einfach nur süß. Ausführlicher Kommentar mal wieder als PM :-)

Jetzt freu ich mich auf Teil 2 !


Ok, nächstes Mal lese ich die vorherigen Kommentare erst durch @v@. Immerhin haben wir alle drei an "Wolfsstunde" gedacht, wo sich ja alle in extrem emotionalen Situationen wiederfinden.
Ich finde die Ausgangsidee sehr gut, dass Thiel weiß, dass er bisexuell ist und dass er bereits eine kurze Affäre mit einem Mann hatte. Ebenfalls, dass Boerne schwul ist und es auslebt. Diese Konstellation bietet Stoff für weitere sehr interessante Geschichten: wie sie zueinanderfinden und wie sich eine Beziehung zwischen den beiden gestalten könnte.
Freut mich, daß es Dir gefallen hat! All zu lange habe ich die Geschichte aber doch nicht mehr ausgebaut, in Teil 2 - der nur Farfies Nachfrage zu verdanken ist - gibt's schon ein Happy End :)

Irgendwo in der Pipeline ist aber auch noch eine established relationship Geschichte, sonst eigentlich nicht so mein Fall, die ich auch irgendwann veröffentlichen werden ... (Teil 1 ist noch beim Betalesen, und Teil 2 steht erst als Skizze).
Wuhu, ich bin Schuld :D

Also zum ersten Teil kann ich ja nur sagen, dass Du wie immer was tolles geschaffen hast :)

Wie schon erwähnt, habe ich an der Stelle, wo Boerne Thiel mal eben ohne großes Federlesen outet, so richtig spüren können wie dem armen Thiel der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Die Idee, Nadeshda mal ein wenig mit einzubringen, die hat mir echt gut gefallen. Habe ich ja in meiner neuen FF auch gleich schamlos aufgegriffen ;)

Auf deine FF in der 'Pipeline' bin ich ja scjon sehr gespannt :)