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BT_Wandern

October 2017

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Büttenwarder

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BT_Kochen

Original und Fälschung (Thiel / Boerne)

Rating: P 12
Genre: Freundschaft / Pre-Slash, Humor
Sommer-Bingo-Prompt: Cocktails
Timeline: Spielt nach "Der Frauenflüsterer"
Handlung: In vino veritas gilt nicht nur für Wein. Oder doch?
Länge: ~ 1.400 Wörter
A/N: Cocktails ... was soll man aus so einem Prompt schon groß machen? Ich hatte nur Humor im Sinn. Aber wie so oft kippt das Ende unvermittelt. Und wie so oft wird in einer meiner Geschichten zu viel getrunken *hust* Don't try this at home!


***


  "Da muß mehr Rum rein", erklärte Thiel gutgelaunt. Langsam fing er an, Spaß an der Sache zu gewinnen. Als Boerne ihn vor einer guten Stunde aus seiner Wohnung gezerrt und seinen Einsatz als Cocktail-Tester gefordert hatte, hatte er sich zwar gesträubt - als hätte er am Wochenende nichts besseres zu tun! - aber inzwischen sah er eher den unterhaltsamen Aspekt dieser Sache. Und Betty, die stoisch ein Rezept nach dem anderen ausprobierte, beständig begleitet von den guten Ratschlägen ihres Onkels, der inzwischen auch schon den dritten oder vierten Cocktail zu viel gekostet hatte, war durchaus unterhaltsam.

  "Hier." Betty schob ihm das nächste Glas rüber. "Besser so?"

Er nahm einen Schluck und schüttelte sich. "Jau. ... sag mal, bist du eigentlich nicht noch zu jung, um in einer Bar zu arbeiten?"

  "Ich spring doch nur ein, für meine Freundin ..."

  "Jetzt lassen Sie Ihren inneren Polizisten mal zuhause, Thiel." Boerne versuchte ihn mit der Schulter anzuschubsen, verfehlte ihn aber halb und wäre beinahe vom Stuhl gekippt. "Die Talente junger Menschen muß man ... muß man fördern wo man kann. Betty, dieser Mai Tai ist eindeutig nicht süß genug. Du mußt darauf achten, daß -"

  "Hier." Das Augenrollen war sehenswert. Und Boerne, der abrupt verstummte, während er nach dem nächsten Glas griff, weil er beides anscheinend nicht mehr gleichzeitig schaffte, erheiterte ihn noch mehr. Er grinste vor sich hin, bis er Bettys prüfenden Blick auf sich spürte. Vielleicht sollte er langsam selbst doch auch etwas kürzer treten ....

  "Hier."

  "Ich glaub', ich hab' genug."

  "Der ist alkoholfrei", erklärte Betty. "Ich bin mit den andern durch."

  "Na wenn das so ist ..." Er griff nach dem Glas. "Was ist das?"

  "Ein Virgin Pina Colada. Für dich auch, KF?"

  "Immer her damit", sagte Boerne und Thiel mußte schon wieder grinsen. He, dieser alkoholfreie Cocktail schmeckte gar nicht übel. Gar nicht groß anders als die alkoholische Variante.

...

  "Hast du noch so einen jungfräulichen für mich?"

  "Ja klar." Betty lächelte ihn fröhlich an. "Ein alkoholfreier Long Island Ice Tea." Sie schob die nächsten beiden Gläser zu Boerne und ihm. Eisteee ... klang erfrischend. Er nahm einen großen Schluck.

  "Müßte da nicht ... eine Zitronenscheibe ..." Boerne starrte neben ihm verloren in sein schon wieder leeres Glas, und er mußte jetzt wirklich lachen, und Boerne fragte: "Was denn?", und -


***


- er schlug die Augen auf.

Oh.

Sein letzter Filmriß war fast 30 Jahre her, und er hätte wirklich nicht gedacht, daß er das noch einmal erleben würde. Er drehte den Kopf zur Seite - die Flaschen und Gläser, Betty, alles weg. Und dann bemerkte er den Arm und sah zur anderen Seite. Ah. Da war er ja wohl nicht der einzige mit einem Filmriß; anders konnte er sich jedenfalls nicht erklären, warum Boerne an seiner Seite klebte und leise vor sich hinschnarchte.

Thiel schluckte trocken. Erstmal was trinken. Wasser ... Wasser wäre jetzt gut. Er wand sich mit einiger Anstrengung aus Boernes Klammergriff und tapste Richtung Küche. Nach drei Gläsern Leitungswasser fühlte er sich wieder halbwegs menschlich.

  "Thiel?"

Boerne stand hinter ihm in der Tür und sah in etwa so desorientiert aus, wie er sich fühlte.

  "Hier." Er füllte sein Glas mit Wasser und schob es zu Boerne hinüber, der es kommentarlos nahm und leerte.

  "Das war eine bescheuerte Idee, Versuchskaninchen für Ihre Nichte zu spielen", brummte Thiel. "Cocktails! Heimtückisches Zeug! Mit Bier wäre das nicht passiert. Und wo ist überhaupt -"

Boerne unterbrach ihn mit einem gequälten Stöhnen.

  "Stimmt was nicht?"

  "Nicht so laut", murmelte Boerne heiser. "Und müssen Sie ausgerechnet um diese Uhrzeit redselig werden?"

  "Es ist schon fast zehn."

  "Ich meinte ... ach, vergessen Sie's."

Während Boerne ins Bad ging, um was gegen die Kopfschmerzen zu suchen, versuchte Thiel sich zu erinnern, was passiert war. Hatten sie wirklich derartig viel getrunken? Am Ende hatte Betty doch nur noch alkoholfreie Cocktails gemixt?

  "Boerne?"

  "Was denn?" kam es gedämpft aus dem Bad.

  "Erinnern Sie sich noch, was passiert ist, nachdem Betty auf alkoholfreie Cocktails umgestiegen ist?"

...

  "Boerne?"

  "Dieses hinterhältige kleine ... ich brauche jemanden, der mir hilft und mir sagt, ob ich das richtig mache - ha! Diese Natter, diese -"

  "Boerne?" Er öffnete besorgt die Badezimmertür und sah Boerne, der entgeistert auf etwas in seiner Hand starrte.

  "Was ist denn?"

  "Alkoholfreier Long Island Iced Tea! Ich bin so ein Idiot!" Boerne schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn und kniff im nächsten Moment gequält die Augen zu.

  "Das stimmt zwar, aber warum jetzt speziell?"

Boerne warf ihm einen anklagenden Blick zu und fuchtelte mit etwas vor seiner Nase herum. "Hier!"

  "Jetzt halten Sie doch mal ..." Er griff nach Boernes Hand, damit er endlich sehen konnte, was der andere anscheinend neben der Packung mit den Kopfschmerztabletten gefunden hatte.

Rache ist süß hatte Betty von Hand auf den Ausdruck eines Fotos geschrieben. Und einen Smilie daneben gemalt.

Und auf dem Bild waren Boerne und er. Nach dem Filmriß, offensichtlich. Und in diese Position waren sie mit Sicherheit nicht von alleine gekommen.

  "Und sie war so ein süßes Kind", seufzte Boerne. "Und jetzt ... die Wiedergeburt ihrer Mutter ... eine hinterhältige -" Er brach ab und stützte den Kopf in die Hand.

  "Moment." Das war ja nicht mehr mit anzusehen. Er nahm Boerne das Foto ab und drückte ihm das Wasserglas und eine der Kopfschmerztabletten in die Hand. "Schlucken."

  "Danke."

Boerne klang ganz schön geschafft. Ob das am Kater lag oder ob er sich wirklich so sehr über Betty ärgerte, ließ sich nicht so wirklich unterscheiden. Der Ärger darüber, den kürzeren gezogen zu haben, war aber vermutlich schlimmer als der Kater, dachte Thiel und grinste. "Sie hätten Sie vielleicht doch lieber nicht Ihr Auto waschen lassen sollen."

  "Pfff ..."

Er warf einen zweiten Blick auf das Bild. Nun ja ... es konnte Anlaß zu Mißverständnissen geben, aber so schlimm war es nun auch wieder nicht. Eigentlich war es sogar ziemlich harmlos. Es sah nur ein ganz klein wenig danach aus, als stünden sie sich näher, als das der Fall war. Und irgendwie traute er Betty zwar zu, das ganze sorgfältig geplant und in die Tat umgesetzt zu haben, aber daß sie das Ergebnis jetzt über ihren Mailverteiler schickte, konnte er sich nicht wirklich vorstellen. Und wer aus dieser Runde als Sieger hervor ging, stand noch lange nicht fest ... "Sie fotografiert gar nicht so übel."

  "Wie bitte?"

  "Vielleicht ... sollten Sie sich einfach für das schöne Foto bedanken."

Boerne sah auf und er konnte förmlich erkennen, wie ihm ein Licht aufging. "Thiel ... ich sage das nur selten, aber ... manchmal sind Sie gar nicht so dumm."


***


Thiel konnte sich ein amüsiertes Schnauben nicht verkneifen, als er Boernes Mail an Betty las, die der ihm samt Bettys Antwort kommentarlos weitergeleitet hatte. Boerne war echt ... fies. So richtig. Nicht nur, daß er die Qualität der Aufnahme lobte und Betty bat, ihm doch eine Kopie zur weiteren Verwendung zu schicken, nein, er hatte das ganze noch eine Nummer weiter gedreht und ließ zwischen den Zeilen mitschwingen, wie sehr sie sich über einen solch schönen Schnappschuß von ihnen beiden freuten. Er fragte sich, wie Betty das wohl interpretiert hatte ... als Bluff? Aber sie würde sich nie hundertprozentig sicher sein können, daß es nicht doch stimmte. Ihre knappe Antwortmail klang jedenfalls reichlich irritiert, zumindest las sich das für ihn so. Geschah ihr recht, der kleinen Kröte ... zwei erwachsene Männer derart aufs Kreuz legen zu wollen ...

Er grinste immer noch, als er die Mail anklickte, um sie zu löschen. Aber dann zögerte er und öffnete den Anhang, um sich das Bild noch einmal anzusehen.

Es war tatsächlich ein gelungenes Foto, vom technischen Aspekt her. Bildausschnitt, Licht ... Er selbst sah ein wenig weggetreten und peinlich aus, wie man eben aussah, wenn man schlief. Boerne ... Boerne sah sehr entspannt aus. Entspannt und jünger als sonst, vielleicht weil die Brille fehlte. Und die ganze Szene hatte etwas merkwürdig ... Vertrautes. Die Illusion von Nähe und Vertrautheit hatte Betty ganz hervorragend inszeniert.

Das wirkte beinahe echt.


***


Er sollte sich nie fragen, warum er das getan hatte. Aber in den folgenden Jahren würde diese Datei jeden Umzug mitmachen, von einem Computer auf den nächsten, von einer Wohnung in die nächste, von einer Stadt in die nächste.


* Fin *


>> zur Sommer-Bingo-Karte

>> und hier gibt es die Fortsetzung: Unausgesprochen

Comments

Die Geschichte ist niedlich und schön, aber warum das Ende? ...von einer Stadt in die nächste. Das gefällt mir nicht. In meiner heilen Tatort-Welt bleiben sie zusammen in Münster.

Edit: nee, also wirklich. Ich hab's jetzt nochmals gelesen und muss sagen, dass ich gar nicht verstehe, warum du eine so schöne wohlfühl-Geschichte durch ein solches Ende kaputtmachst? Das macht doch überhaupt keinen Sinn!?
Schade, das vermiest mir grad irgendwie die Stimmung. :(

Edited at 2013-05-26 02:33 pm (UTC)
Das macht doch überhaupt keinen Sinn!?
Gute Frage ... es war einfach da, das Ende. Mir geht es oft so, daß eigentlich ganz lustige Geschichten zum Ende plötzlich kippen, keine Ahnung warum.
Ich weiß nicht, ob das die Sache jetzt besser macht - aber auf jeden Fall heißt das "von einer Stadt in die nächste" nur, daß sie zwischenzeitlich nicht zusammen in Münster sind. Es gibt ein (noch wesentlich ernsteres) Sequel, das ich allerdings noch nicht geschrieben habe.
Wenn du "wesentlich ernster" schreibst, weiß ich gar nicht, ob ich das lesen will, nach diesem Ende.
Oder "wesentlich ernster" im Sinne von "kein Unfug" wie diese Cocktailgeschichte?
Auf jeden Fall kein Unfug. Und ich weiß noch nicht so genau, es wird traurig, aber hoffentlich auch irgendwie erträglich. Ich werde entsprechende Warnungen drüber schreiben.

Aber erstmal muß ich's schreiben, es hat ja keinen Sinn, hier über ungelegte Eier zu reden ;)

Wenn Dich das Ende zu sehr deprimiert, dann laß die Geschichte für Dich doch vor dem letzten Absatz enden. So mach ich das jedenfalls immer ... Oder ich produziere schnell mein eigenes fix-it im Kopf ;) Oder manchmal sogar als Text, wenn ich mich recht erinnere, habe ich mal ein "alles nur ein Traum"-Ficlet zu einem CD-Text von Farfie geschrieben *hust*
Wenn Dich das Ende zu sehr deprimiert
Naja, was heißt, deprimiert. Ich finde es unnötig und unpassend nach der fluffigen Geschichte. Es sitzt mir quer, mit anderen Worten.
Vielleicht ändert sich das, wenn ich dann irgendwann weiß, wo du letztendlich mit dem Nachfolger hin willst. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob ich ihn lesen werde.
Es hätte sich im Verlauf einer etwas anderen Geschichte bestimmt super gemacht. Du hattest schon mal sowas ähnliches, wo Thiel und Boerne betrunken gesungen haben und Thiel das Video löscht, weil Boerne das Ende seiner Meinung nach nie sehen darf. Da passte das, auch wenn es schade war. Aber in diesem Fall ist es (für mich!) nichts

...dann laß die Geschichte für Dich doch vor dem letzten Absatz enden
Wenn ich den Text einmal gelesen habe, kriege ich ihn auch nicht mehr aus dem Kopf.

Oder ich produziere schnell mein eigenes fix-it im Kopf
Nee, das hab ich noch nie gemacht. Höchstens, wenn das Ende in der Schwebe bleibt und man sich selbst aussuchen kann, wie es weitergeht. Aber nicht, wenn es so genau definiert steht.
Und Boerne, der abrupt verstummte, während er nach dem nächsten Glas griff, weil er beides anscheinend nicht mehr gleichzeitig schaffte, erheiterte ihn noch mehr.

Und ich kann mir auch Boernes dummes Gesicht gut vorstellen, wenn er merkt, dass er das gar nicht koordiniert bekommt. :)

"Der ist alkoholfrei", erklärte Betty. "Ich bin mit den andern durch."

Das haben die beiden wirklich geglaubt? ;)

Es sah nur ein ganz klein wenig danach aus, als stünden sie sich näher, als das der Fall war.

Tja, vielleicht sollte er sich mal Gedanken darüber machen, warum Betty genau auf diese Idee gekommen ist.

Die Illusion von Nähe und Vertrautheit hatte Betty ganz hervorragend inszeniert.

Das wirkte beinahe echt.


Thiel, wach auf! Das ist echt. :)

Er sollte sich nie fragen, warum er das getan hatte. Aber in den folgenden Jahren würde diese Datei jeden Umzug mitmachen, von einem Computer auf den nächsten, von einer Wohnung in die nächste, von einer Stadt in die nächste.

Thiel zieht weg? Ohne Boerne? Das ist ja ein trauriger Gedanke, auch wenn der Absatz mir an sich gut gefällt: kurz und knapp, aber sehr gewichtig.


Thiel zieht weg? Ohne Boerne? Das ist ja ein trauriger Gedanke, auch wenn der Absatz mir an sich gut gefällt: kurz und knapp, aber sehr gewichtig.
Siehe oben, das ist nur der Vorbote eines ernsteren Textes, den es dazu (vielleicht? wahrscheinlich?) auch noch geben wird. Meine Gedanken sind plötzlich in eine andere Richtung davonmarschiert, sorry ... Aber die beiden werden auf jeden Fall nur phasenweise getrennt sein, d.h. auch wieder zusammen in Münster wohnen ;)

Das haben die beiden wirklich geglaubt? ;)
*snicker*
Naja, wenn man betrunken genug ist ... Ich denke mal, sie haben die Gefahr von Cocktails unterschätzt - und Bettys Hinterlistigkeit, diese besonders alkoholhaltig zu mixen. Betty ist vermutlich OOC, denn so raffiniert kam sie mir eigentlich nicht vor, aber bei einer Nebenperson mag man mir das verzeihen.

warum Betty genau auf diese Idee gekommen ist
Ich hatte da diesen Blick im Hinterkopf, den Betty und Hofschulte (oder vielleich auch die Schauspielerin und Kai Wiesinger?) tauschen, während Boerne und Thiel sich wegen des Droh-Posters kabbeln ;)
Jaja, da gibt es ein, zwei Szenen im "Frauenflüsterer", bei denen man auf die Idee kommen könnte ...
Das Einzige, was "fehlt", ist Boernes Rückblick auf seine Vergangheit als Barmixer... natürlich nur aushilfsweise, in seiner Studentenzeit
Oh, natürlich, wie konnte ich das vergessen! Wir sollten mal zusammenstellen, was Boerne in seiner Studienzeit so alles gemacht hat ... Zaubern zur Studienfinanzierung, als Sozialstudie in einer WG wohnen, per Anhalter fahren, Salate für Unifeten ... ach nee, das war in einer Geschichte von CarlaMelodi ;)

Ich freue mich sehr, daß es Dir gefallen hat :) Und das Betty vielleicht doch nicht so OOC ist ... Und daß Boerne ordentlich gebauchpinselt rübergekommen ist (ich glaube ja, wenn man ihm nur weismacht, daß man sein Expertenwissen braucht, kriegt man ihn zu allem).

und Thiel trinkt anfangs nur widerstrebend mit, hat dann aber so viel Spaß an Boerne, dass er alles andere verdrängt
Schön gesagt :)

Und daß Du die Möglichkeiten beim Ende siehst, hat mich natürlich auch gefreut. Ich denke schon, da geht so einiges ...

Wobei
was wohl passieren würde, wenn Thiel versetzt oder Boerne ein unschlagbares Angebot bekommen würde. Würden sie sich (vorläufig) trennen ? Oder erst dadurch zusammenkommen ?
das eine sehr anregende Idee ist, die ich jetzt nicht vorhatte, aber eigentlich könnte die mal wer aufgreifen ...
Ich will es nicht als Tiefschlag bezeichnen, einfach nur als unnötig. Es ist nicht nett, so in Wohlbehagen gewogen zu werden und dann kommt sowas hinterhergekleckert.
Ich war schon gefrustet, weil Florence Boerne einmal mehr zum Deppen gemacht hat, jetzt geht cricri hin und will sie trennen. Das war zu viel für ein Wochenende.
Boerne beim Escort-Service (damit möglichst viele Damen mal den perfekten Gentleman kennenlernen), als Dr. Sommer-Verschnitt bei einer Studentenzeitung (schließlich muss er auch sein psychologisches Wissen weitergeben), ...
waaaahhh! Immer wenn ich denke, jetzt ist wirklich alles geschrieben! ;) Anscheinend kann ich doch noch nicht aufhören ...

aber diese Zeiten sind im canon wohl leider vorbei
*seufz*
Warum bloß? Sowas läßt sich doch eigentlich ganz einfach einbauen. Finde ich zumindest. Und die Beziehung würde mal wieder etwas mehr Tiefe als Boerne nervt/Thiel ist genervt bekommen.
Ich habe erst durch die Kommentare die Idee bekommen, dass sie am Ende nicht mehr zusammen sein könnten... Denn das mit dem Umziehen von Dateien stimmt ja. Von Computer zu Computer, von Wohnung zu Wohnung. Und wenn sie beide in dieselbe Stadt wegbefördert werden, werden sie da ja auch gemeinsam hingehen. *flöt*

Ansonsten ist Betty wirklich ein Biest - aber Thiel für einen Kommisar auch sehr leichtgläubig und wenig erfahren in alkoholischen Mixgetränken. *g*

Und dass sie Betty dann sozusagen mit ihren eigenen Waffen schlagen (und sich dabei selbst erst mal auf gewisse Gedanken bringen) ist sehr schön!
Ich habe erst durch die Kommentare die Idee bekommen, dass sie am Ende nicht mehr zusammen sein könnten...
Siehst du, und mir ist gar nicht erst in den Sinn gekommen, dass sie gemeinsam in eine andere Stadt gehen... das würde cricri nämlich nicht machen, sie geht hin und trennt sie. Das sind nämlich die Dramen, wie sie sie schreibt (wenn auch selten; zum Glück). Cricri braucht keine lebensbedrohlichen Situationen, wie ich sie zelebriere, sondern lässt uns bei ganz alltäglichen Situationen beklommen zurück.
Beneidenswert. Werde ich nie können.
Ich geh dann mal weiter Thiel und Boerne quälen. *abwander*
Danke :) Freut mich, daß das mit Betty nicht zu albern rüberkommt! Es war wirklich nicht leicht, sich was zu "Cocktails" einfallen zu lassen ... ich war heilfroh, als ich wenigstens den Schimmer einer Idee hatte.

Thiel für einen Kommisar auch sehr leichtgläubig und wenig erfahren in alkoholischen Mixgetränken
O.K., bei dem leichtgläubig stimme ich völlig zu, aber wieso soll er denn als Kommissar Erfahrung mit alkoholischen Mixgetränken haben? Der Mann trinkt eben sonst nur Bier ;) Und denkt bei den Gefahren von Alkopops nur an Teenies, nicht an sich selbst ...

Und wenn sie beide in dieselbe Stadt wegbefördert werden, werden sie da ja auch gemeinsam hingehen. *flöt*
Lauter Folgeideen, die sich aus dieser Geschichte ergeben ... Ich gestehe, das "von Stadt zu Stadt" steht da hauptsächlich wegen des Satzrhythmus. Und weil meine Gedanken plötzlich in Richtung einer tragischen, nie ausgelebten Liebesgeschichte weitergewandert sind. Aber selbst dabei waren die zwei nur phasenweise (räumlich) getrennt und haben dann wieder beide in Münster gelebt ...