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Undercover - Kapitel 2 (Thiel / Boerne Slash)

>> Kapitel 1

Länge: 2.440 Wörter
Beta: veradee :)



*** Kapitel 2 ***


Boerne behielt recht, erst einmal passierte gar nichts. Ob sein Nachbar nun von ungewollten Verabredungen verschont blieb, wußte er nicht, zumindest bekam er nichts weiter mit von irgendwelchen familiären Verwicklungen. Boerne war allerdings überdurchschnittlich gut gelaunt, also ging er davon aus, daß alles in Ordnung war. Nach einer Weile wurde die Erinnerung an diesen etwas surrealen Sonntagmorgen immer unwirklicher. Thiel hatte die Geschichte eigentlich schon fast wieder vergessen, als es Wochen später früh am Morgen an seiner Tür klingelte.

Beim Anblick von Boernes Mutter kam die Erinnerung allerdings schlagartig zurück.

  "Hallo ..." Wenigstens war er dieses Mal schon richtig angezogen.

  "Guten Morgen, Herr Thiel." Das freundliche Lächeln erinnerte ihn unwillkürlich wieder an seine eigene Mutter. "Ich wollte meinen Sohn überraschen - ist er vielleicht bei Ihnen?"

  "Wieso sollte er denn ... ähm ..." Er mußte sich zusammenreißen, um nicht rot zu werden, als ihm einfiel, woran Boernes Mutter dachte.

  "Heute ist der Geburtstag meines seligen Mannes", redete Frau Boerne unbeirrt weiter und erinnerte ihn einmal mehr an seinen Kollegen. "Da habe ich mich heute früh spontan entschieden, nach Münster zu kommen und sein Grab zu besuchen. Und wenn ich schon einmal hier bin, dachte ich mir, könnte ich ja auch bei Karl-Friedrich vorbeischauen. Ich hoffe, ich komme nicht ungelegen? Ist er noch im Bett?"

  "Nein", antwortete Thiel schwach. "Er ist heute sehr früh zu einem Golfspiel aufgebrochen." Daß er das wußte, mußte ja wirklich den Eindruck machen, als ob ... dabei war das reiner Zufall, weil Boerne gestern Abend beim Kochen nämlich nervenaufreibend langwierig von seinem Handicap, diesem Turnier und den Schwächen seiner jeweiligen Gegner erzählt hatte. Und daß er keine Zeit mehr für ein Glas Wein nach dem Essen hatte, weil er wegen der langen Anfahrt am nächsten Morgen schon um sieben los mußte.

  "Ah, das Septemberturnier in Paderborn."

  "Genau das."

  "Wie konnte ich das nur vergessen ... Wissen Sie, da hat mein August auch jedes Jahr gespielt - solange er gesund war. Die Leidenschaft fürs Golfspielen hat Karl-Friedrich von seinem Vater geerbt. Sonst nicht viel, eigentlich kommt er ja mehr nach mir. Finde ich jedenfalls, aber vielleicht denkt man das als Mutter ja immer. Ach, das ist jetzt wirklich schade ..." Sie wirkte ein wenig verloren im leeren Hausflur, was vermutlich der Grund für seine nächsten Worte war.

  "Wollen Sie bei mir einen Kaffee trinken? Dann sind Sie nicht ganz umsonst vorbei gekommen."

  "Danke, gerne." Sie lächelte wieder. "Das ist sehr nett von Ihnen."

  "Da nicht für ..." Er trat zur Seite und überlegte fieberhaft, wann er eigentlich das letzte Mal aufgeräumt hatte. So wirklich erinnern konnte er sich nicht, aber wenigstens lag keine Wäsche im Wohnzimmer herum. Die Gläser von gestern standen noch auf dem Tisch, aber den Rest des Geschirrs hatte er wenigstens schon in die Küche gebracht.

  "Setzen Sie sich doch. Ich hab' sowieso gerade Kaffee gekocht, ich hole uns zwei Tassen." Im Hinausgehen griff er die Gläser und das Geschirrtuch, das Boerne gestern als Ersatz für Topflappen benutzt hatte und das noch über einem Sessel hing.


***


Als er wieder zurückkam, stand Boernes Mutter vor dem Foto von Lukas in seinem Wohnzimmerregal.

  "Ist das Ihr Sohn?"

Er stellte die Tassen ab und ging zu ihr. "Ja. Lukas."

  "Ein hübscher Junge. Sieht Ihnen sehr ähnlich, finde ich."

  "Ja, er kommt ganz nach mir." Thiel lächelte. "Aber vielleicht denkt man das als Vater ja immer."

Sie betrachtete weiter das Foto. "Sie müssen ihn sehr vermissen."

  "Mhm."

  "Karl-Friedrich hat mir erzählt, daß Ihre Frau mit dem Jungen nach Neuseeland gezogen ist. Wann haben Sie ihn denn das letzte Mal gesehen?"

  "Wann hat er Ihnen das denn erzählt?" Daß sie von Lukas wußte, wunderte ihn jetzt doch. Aber vermutlich hatte sie Boerne nach ihm ausgequetscht, seit sie dachte, daß Boerne und er-

  "Oh, das ist schon eine Weile her. Da waren Sie noch nicht lange in Münster." Sie setzte sich und griff nach der Kaffeetasse. "Wissen Sie, Karl-Friedrich kann mir nichts vormachen. Ich wußte gleich, daß er verliebt ist. Ich meine - so viel wie er immer von Ihnen erzählt hat ... Also von anderen 'Kollegen' höre ich normalerweise nichts."

Von wegen mütterliche Intuition, dachte Thiel amüsiert; da lag sie nun aber ganz schön daneben. Er nahm sich die zweite Kaffeetasse und überlegte, wie er das Gespräch wieder auf unverfänglicheres Gebiet lenken konnte, als -

  "Ich hoffe, es stört Sie nicht, daß er mir von Ihrer Familie erzählt hat." Boernes Mutter klang besorgt, und er beeilte sich, sie zu beruhigen.

  "Nein. Nein, das ist doch völlig in Ordnung." Seltsamerweise stimmte das tatsächlich. "Das Foto täuscht übrigens. Da ist er erst 11. Im letzten Brief hat er mir geschrieben, daß er jetzt schon über 1,70 groß ist, und das mit fast 15. Also ... in allem kommt er wohl nicht nach mir."

Sie ging zum Glück auf seinen Tonfall ein und ließ sich auch von dem Thema seiner angeblichen Beziehung mit Boerne ablenken. "Das wäre ja auch noch schöner, wenn das eigene Kind ein Klon von einem selbst wäre. Ganz schön langweilig, oder?"

Er mußte lachen. "Unheimlich. Aber andererseits - man würde sie besser verstehen."

  "Aber nur, wenn man sich noch richtig erinnert. Sowieso kann es in der Pubertät nützlich sein, wenn man nicht ganz aus den Augen verliert, wie viel Unsinn man selbst in dem Alter gemacht hat ..."

  "Davon bekomme ich ja nun nicht mehr viel mit."

Sie sah ihn mit einem mitfühlenden Gesichtsausdruck an, der ihn bei jedem anderen gestört hätte. Aber bei ihr merkwürdigerweise nicht. Und ehe er sich versah, war der Kaffee ausgetrunken und er hatte ihr von der Trennung von Susanne erzählt, von dem Streit, wie schlecht es Lukas gegangen war, wie sehr er seinen Sohn vermißte, obwohl er verstehen konnte, daß Susanne diese berufliche Chance in Neuseeland wahrgenommen hatte. Und daß er froh war, daß Lukas anscheinend dort glücklich war und sich gut eingelebt hatte, aber daß er trotzdem ... daß er trotzdem manchmal nachts wach lag und sich wünschte, Lukas würde ihn wenigstens ein bißchen vermissen. Und daß es nicht wirklich die Flugangst war, die ihn davon abhielt, nach Neuseeland zu reisen und seinen Sohn zu besuchen, sondern die Angst, daß alles noch viel schlimmer werden würde, wenn er ihn für ein paar Wochen sah, und dann wieder zurück nach Deutschland mußte.

  "Sie sollten ihn trotzdem besuchen“, sagte Boernes Mutter gerade. "Ich bin mir sicher, Sie werden das sonst später bereuen. Und kommt ihre Exfrau nicht gelegentlich mal nach Deutschland, um ihre Eltern zu sehen?"

Thiel seufzte. Das hatte er ja auch gehofft. "Susannes Vater lebt nicht mehr, und zu ihrer Mutter hat sie ehrlich gesagt nicht so ein gutes Verhältnis. Letztes Jahr waren die beiden Weihnachten in Deutschland, aber ausgerechnet da … Ich konnte hier nicht weg, war mitten in einem Fall."

Nachdem er einmal angefangen hatte zu erzählen, hatte er nicht mehr aufhören können. Vielleicht, weil er seit Jahren mit niemandem darüber geredet hatte. Seinem Vater konnte er mit sowas nicht kommen, und Boerne ... Vielleicht hätte Boerne sogar auch zugehört, aber er war nie auf die Idee gekommen, das zu versuchen. Es war ihm fast ein bißchen peinlich, daß er jetzt Boernes Mutter mit dieser ganzen Geschichte überfallen und im Grunde genommen den Umstand ausgenutzt hatte, daß sie dachte, sie würden sich näher stehen, als das in Wirklichkeit der Fall war. Etwas verlegen suchte er nach einem anderen Gesprächsthema, und im Gegensatz zu Boerne, der einen nie in Ruhe lassen konnte, akzeptierte Boernes Mutter, daß er nicht weiter über Lukas reden wollte.

  "Wieso sind Sie eigentlich aus Münster weggezogen?" Das hatte ihn immer schon gewundert. Boerne gehörte zu Münster wie Korn zu Bier, und er hätte eigentlich vermutet, daß das für seine Eltern auch galt.

  "Ach, wissen Sie ..." Boernes Mutter ließ ihren Blick durch seine Wohnung schweifen. "Wir wollten gerne ein bißchen näher an die Küste, und ich komme ja ursprünglich aus Oldenburg. Münster war mir immer schon ein wenig zu ..."

  "Zu Münster?"

  "Genau." Sie lächelte ihn an. "Und nachdem mein Mann sich dann zur Ruhe gesetzt hatte, sind wir in mein Elternhaus gezogen. Dann war auch Schluß damit, daß man ständig ehemaligen Patienten begegnet ist, die einem die Krankengeschichte nochmal erzählt haben. Das ist auf die Dauer doch ganz schön ermüdend, auch wenn ich die armen Menschen natürlich verstehen kann."

  "Na das Problem hat Boerne jedenfalls nicht", sagte Thiel und grinste.

Boernes Mutter hob die Augenbrauen. "Ich weiß ja, daß mein Sohn ein wenig förmlich ist, aber daß Sie ihn immer noch mit Boerne anreden, finde ich jetzt doch erstaunlich."

  "Ähm ..." Verdammt. Er hatte nicht aufgepaßt. "Wissen Sie ... wenn man sich so lange mit dem Nachnamen angesprochen hat ... ähm ... ich habe mich einfach nicht mehr umgewöhnt." Das klang ganz schön lahm, selbst in seinen Ohren. "Er nennt mich aber Frank." Und woher war das jetzt gekommen?

  "Ein hübscher Name. Ich finde übrigens, wir könnten ruhig auch zu den Vornamen übergehen. Immerhin gehören Sie ja nun zur Familie." Sie streckte ihm die Hand entgegen. "Ich heiße Erika."

  "Ähm ... Frank, aber das wissen Sie ja schon." Herr im Himmel. Er hätte sich nie, nie, nie von Boerne überreden lassen sollen da mitzuspielen. Von wegen, Sie treffen meine Mutter doch ohnehin nie und Das wird ein Kinderspiel, es kann gar nichts schiefgehen und -

  "... sehr freuen, wenn Sie auch kommen." Jetzt hatte er den Faden verloren.

  "Entschuldigung, was -"

  "Meine Geburtstagsfeier." Sie strahlte ihn an. "Nächstes Wochenende. Sie hatten doch gesagt, daß Sie noch nichts vorhaben."

  "Ja schon, aber -" Er konnte unmöglich auf einer Familienfeier zusammen mit Boerne auftauchen. "Ich weiß gar nicht, ob das -"

  "Papperlapapp, nur keine falsche Zurückhaltung. Schließlich ist das mein 75. Geburtstag und ich lade ein, wen ich will. Ein Teil der Verwandtschaft meines verstorbenen Mannes wird vielleicht etwas pikiert sein, aber das muß euch nicht stören."

  "Aber -"

  "Ich freue mich wirklich sehr." Sie griff nach ihrem Mantel. "Und jetzt muß ich schnell wieder los, ich bin nämlich in einer guten Stunde mit einer alten Freundin aus Münster verabredet. Und zum Friedhof wollte ich vorher ja auch noch."

  "Ich ... ja, dann ... Tschüß."

Diesmal bekam er einen Abschiedskuß auf die Wange und stand noch ein paar Sekunden benommen im Flur, als die Tür schon längst hinter seinem Überraschungsbesuch zugefallen war.


***


Boerne war gut gelaunt von seinem Golfturnier zurückgekommen, weshalb er auch gar nicht fragte, was Thiel von ihm wollte, sondern ihn ohne Umschweife zum Anstoßen auf ein Glas Wein einlud.

  "… und außerdem habe ich meine persönliche Bestweite um fast fünf Meter gesteigert … hier …", ein Glas wurde ihm in die Hand gedrückt. "… ich will nur noch schnell die Kleidung wechseln, Moment …"

  "Boerne …" Ihm fiel einfach nicht ein, wie er seinem Nachbarn die Neuigkeiten schonend beibringen konnte. "Ich muß unbedingt mit Ihnen reden, also …"

Boerne tauchte wieder im Wohnzimmer auf, das Hemd noch in der Hand.

  "Was gibt es denn Wichtiges?"

  "Ähm … ziehen Sie … ziehen Sie sich vielleicht erst einmal an." Und setzen Sie sich hin, setzte er in Gedanken hinzu, während Boerne die Stirn runzelte und wieder verschwand.

  "Ist irgendwas passiert?" Boernes Stimme klang gedämpft aus dem Schlafzimmer herüber. "Sie machen ja ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter, und das an diesem herrlichen Spätsommerwochenende!"

  "Boerne … Jetzt lassen Sie den Unsinn. Ich meine es ernst."

  "Was denn?" Boerne war wieder zurück.

  "Setzen Sie sich erst mal hin."


***


  "Sie haben was?!" Boerne sah ihn mit einem leicht panischen Gesichtsausdruck an. "Wieso? Wieso tun Sie mir so etwas an!? Wieso haben Sie sich keine Ausrede einfallen lassen!?"

  "Ich tue Ihnen etwas an?" Sein schlechtes Gewissen verwandelte sich in Ärger. "Wessen schwachsinnige Idee war das Ganze denn von Anfang an?"

  "Sie haben uns doch die ganze Sache überhaupt erst eingebrockt!"

Das war ja wohl … "Sie wollten Ihre Mutter doch in dem Glauben lassen!"

  "Lassen Sie doch die Haarspaltereien, Thiel."

  "Ich … Sie …"

  "Jetzt müssen wir da durch, es hilft nichts."

  "Das meinen Sie nicht im Ernst! Wir können unmöglich ... Das geht zu weit."

Boerne sah ihn an. "Wollen Sie ihr vielleicht sagen, daß wir sie belogen haben?"

Oh, verdammt. Er sah … Erika vor sich und wußte, daß er ihr das nicht antun konnte. Sie saßen in der Falle. "Aber wie stellen Sie sich das denn vor, wir können doch da nicht so tun, als ob -"

Boerne winkte ab. "Sie denken viel zu kompliziert. In meiner Familie redet man nicht über Privates. Kein Mensch wird das auch nur kommentieren. Und alle werden heilfroh sein, wenn es nicht zu öffentlichen Demonstrationen von ... Zuneigung kommt."

Gut und schön, aber ... "Das schaffen wir vielleicht einmal, und dann? Die Geschichte läßt sich doch nicht ewig aufrechterhalten, wir müssen da wieder raus."

Boerne sah ihn nachdenklich an. "Das ist eigentlich auch ganz einfach. Wir kommen da wieder raus, wie man aus Beziehungen immer wieder raus kommt - wir trennen uns."

  "Was-"

  "Mit ein bißchen Vorlauf, damit es nicht so überraschend kommt. Dann muß sie überhaupt nie erfahren, daß wir sie angelogen haben, und alles ist wieder in Ordnung."

Er starrte Boerne fassungslos an. Das klang vollkommen bescheuert, aber auch irgendwie ... logisch. "Also gut. Aber Sie sind schuld."

  "Schuld?" Boerne runzelte die Stirn und sah ihn fragend an.

  "An der Trennung. Das nehme ich nicht auch noch auf mich. Ich mag Ihre Mutter nämlich und möchte, daß sie noch weiterhin mit mir redet."

Boerne seufzte. "Jetzt seien Sie doch nicht so kindisch, als wäre es wichtig, aus welchem Grund diese nicht existierende Beziehung endet. Es ist doch völlig egal, ob -"

  "Sie lassen sich was einfallen, damit die Schuld bei Ihnen liegt! Sonst spiele ich nicht mit!"

  "Pfff ...", Boerne kreuzte die Arme vor der Brust. "Wenn es unbedingt sein muß."

  "Sie würde Ihnen sowieso nicht glauben, daß ich schuld daran bin, daß wir uns trennen - Ihre Mutter mag mich nämlich auch", setzte er nach.

  "Da haben Sie vermutlich sogar recht." Sein Nachbar sah zur Seite und wirkte tatsächlich etwas verletzt. Thiel hätte fast eingelenkt, aber da redete Boerne schon wieder weiter. "Haben Sie überhaupt etwas Anständiges anzuziehen?"

Wenn es geholfen hätte, hätte er sich vor Verzweiflung die Haare gerauft. Das war das letzte Mal, daß er sich von Boerne zu irgendetwas überreden ließ. Es endete immer in einer Katastrophe, wenn er sich auf Boernes Ideen einließ. Immer.

  "Was ist, Thiel? Ich glaube doch nicht, daß Ihre Garderobe so umfangreich ist, daß Sie fünf Minuten Bedenkzeit brauchen, um festzustellen, ob Sie einen passenden Anzug haben oder nicht?"

  "Anzug?"

  "In diesem St.-Pauli-Merchandising kommen Sie mir nicht auf eine Boerne'sche Familienfeier, falls Sie sich das vorgestellt hatten. Absolut unpassend."

  Thiel stöhnte.


*** tbc ***


Tags: f: tatort münster, g: fanfic, g: slash, p: thiel / boerne
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