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BT_Wandern

June 2018

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Büttenwarder

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BT_Wandern

Undercover - Epilog (Thiel / Boerne Slash)

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So, endlich ...

Länge: 2.350 Wörter
Beta: veradee - Danke!




***


Mit dem Dessert waren sie dann doch ein wenig in Verzug geraten, und Karl-Friedrich war mal wieder als letzter aufgetaucht. Sie wußte wirklich nicht, von wem der Junge das hatte, weder August noch sie waren je so unpünktlich gewesen. Aber egal - jetzt saßen alle und waren zufrieden. Und sogar Hanne hatte es geschafft zu kommen - wenn sie auch ziemlich sicher war, daß sie vor allem die Neugier getrieben hatte. Hanne hatte keinen Sinn für besondere Anlässe und vergaß den Geburtstag ihrer Mutter die Hälfte der Zeit. Aber weil sie ihre Tochter kannte, nahm sie ihr das nicht übel. Es gab Wichtigeres im Leben als Geburtstage und Jubiläen, und wenn es darauf ankam, war Hanne da. Und sie hatte sich jedenfalls sehr gefreut, daß ihre Tochter sie heute überrascht hatte. Sie sah noch einmal zu Karl-Friedrich und Frank hinüber und lächelte, als Frank ihrem Sohn etwas ins Ohr flüsterte und dabei nach seiner Hand griff. Es sah ganz danach aus, als ob -

  "Hallo, Mama." Hanne ließ sich auf den Stuhl neben ihr fallen und schlug die Hände vors Gesicht.

  "Ist was passiert?" Ihre Tochter wirkte ziemlich aufgelöst, und normalerweise warf sie so schnell nichts aus der Bahn.

  "Ich habe eben den peinlichsten Moment meines Lebens erlebt", seufzte Hanne.

  "Das kannst du doch noch gar nicht wissen - wer weiß, was das Leben noch alles an Peinlichkeiten für dich -"

  "Jetzt halt dich doch nicht an Formulierungen auf!" unterbrach Hanne sie ungeduldig. "Ich habe eben versehentlich meinen kleinen Bruder und seinen ... Freund beim Knutschen erwischt. Ich glaube kaum, daß es noch viel schlimmer kommen kann."

Sie mußte sich sehr anstrengen, um das Lächeln zu verbergen, das sich auf ihrem Gesicht ausbreiten wollte. "Das ist doch nicht schlimm. Die zwei sind schließlich alt genug."

  "Darum geht's doch auch gar nicht." Hanne strich sich die Haare aus dem Gesicht, die wie immer, wenn sie sich aufregte, nach vorne gefallen waren. "Ich war mir wirklich absolut sicher, daß KF dir eine Komödie vorspielt. Du kennst doch seinen makabren Sinn für Humor. Und alles nur, damit du ihn nicht mehr ..." Sie verschluckte den Rest ihres Satzes, und Erika fragte freundlich nach. "Damit ich nicht mehr was?"

  "... du weißt doch, Mama."

  "Was weiß ich?"

  "Ach, komm schon. Du mischst dich schon gerne ein. Und Karl-Friedrich sitzt du seit seiner Scheidung im Nacken, redest von Enkelkindern - als hättest du nicht schon Betty - und davon, daß er seßhaft werden soll und sich endlich etwas Festes suchen."

Sie und sich einmischen? Erika lag schon eine Antwort auf der Zunge, aber sie war dann doch zu gut gelaunt, um sich auf Nebenkriegsschauplätze zu begeben.

  "Und was genau war jetzt so peinlich?"

  "Ich hab' den beiden auf den Kopf zugesagt, daß sie uns nur was vormachen, und dann hat sich herausgestellt, daß sie doch ... daß das wohl doch ... daß das offensichtlich doch keine Farce ist." Hanne stöhnte. "Das reibt er mir noch die nächsten vierzig Jahre unter die Nase."

  "Nana", sie tätschelte ihrer Tochter die Schulter. "Daß ihr zwei euch aber auch nie vertragen könnt. Und jetzt mach' dich nicht verrückt, sowas kann ja mal passieren. Ich hoffe, du hast dich wenigstens entschuldigt."

  "Natürlich." Hanne sah zu ihrem Bruder hinüber. "Ich glaub's immer noch nicht so richtig. Seit wann weißt du denn davon?"

  "Oh, schon lange." Erika lächelte. "Ich wußte das schon, bevor dein Bruder es wußte."

Ihr war sehr schnell aufgefallen, daß an diesem Thiel etwas Besonderes sein mußte. Karl-Friedrich erzählte sonst nichts von seinen Kollegen. Nun ja ... 'nichts' war vielleicht das falsche Wort. Ihr Sohn war nicht unbedingt zimperlich, wenn es darum ging, sich über die Schwächen seiner Mitmenschen auszulassen. Das tat er auch bei seinem neuen Kollegen zur Genüge, aber nicht nur. Es fing schon damit an, daß er nur in einem Nebensatz erwähnte, daß der neue Hauptkommissar ihm gleich zum Einstand einen Zahn ausgeschlagen hatte. Stattdessen erzählte er ihr in aller Ausführlichkeit von dem Fall, den sie 'gemeinsam' gelöst hatten, wie seine brillante Arbeit den Kommissar auf die richtige Spur gebracht hatte, von dem Wiedersehen mit den Alsfelds - die sie, nebenbei bemerkt, schon immer für eine sehr seltsame Familie gehalten hatte -, von der Konfrontation mit einer Gruppe gefährlicher Ex-Soldaten und wie er in Flammen aufgegangen war, die Thiel aber zum Glück erstickt hatte. Thiel hier, Thiel da ... und zuerst hatte sie gedacht, daß es darum ging, daß er endlich jemanden gefunden hatte, der ihn mitspielen ließ. Damit hatte er schon als Kind kein besonders großes Glück gehabt.

Bis zu dieser Geschichte mit dieser Katharina. Sie war ja heilfroh gewesen, denn das war das erste Mal seit der Trennung von Isabel, daß der Junge sich ernsthaft verliebt hatte. Wurde auch Zeit, hatte sie gedacht. Und gehofft, daß es diesmal gut gehen würde. Rollstuhl hin oder her, wenn die Frau intelligent war und Karl-Friedrich sie mochte, dann reichte ihr das. Alleine daß er sie jeden zweiten Tag anrief, um ihr von Katharina zu erzählen, war schon ziemlich eindeutig. Erst im nachhinein fiel ihr auf, daß bei seinen Anrufen eigentlich jedesmal auch Thiel eine tragende Rolle gespielt hatte. Nun gut, es ging auch wieder einmal um einen Fall. Aber trotzdem. Und dann war es aus gewesen mit Katharina. Zack. Einfach so.

Als Karl-Friedrich sie das nächste Mal besucht hatte, hatte sie ihn ganz direkt gefragt, was schief gelaufen war. Anders war aus ihm ja nichts herauszubekommen. Aber er hatte nur mit den Schultern gezuckt. 'Sie sagt, es hat keinen Sinn mit uns beiden.' Und als sie weiter nachgebohrt hatte, hatte er gesagt, daß Katharina der Meinung sei, er wäre 'nicht frei'. Ganz lapidar. Er wirkte nicht einmal besonders betrübt. Und während sie darüber nachdachte, was das jetzt wieder heißen sollte, und was sie bei der Erziehung bloß falsch gemacht hatte, registrierte sie plötzlich, daß der Junge weitergeredet hatte.

  "… finaler Oberschenkelrettungsdurchschuß", Karl-Friedrich lächelte versonnen. "Manchmal kann Thiel schon erstaunlich geistesgegenwärtig sein. Traut man ihm gar nicht zu, so auf den ersten Blick."

Das war der Moment, in dem ihr drei Dinge klar wurden. Zum einen, daß Katharina schneller als sie erkannt hatte, warum das mit den beiden nichts werden konnte. Zum zweiten, daß es mitnichten darum ging, daß Karl-Friedrich endlich einen Spielkameraden gefunden hatte. Und zum dritten, daß ihr Sohn keinen blassen Schimmer von all dem hatte.

  " ... andererseits, wenn ich nicht da gewesen wäre, hätte dem Staatsanwalt Thiels Geistesgegenwart auch nicht geholfen. Der Zug hat ihn zwar so nicht erwischt, aber ohne professionelle Hilfe wäre er innerhalb weniger Minuten verblutet. Aber so weit denkt Thiel dann eben doch nicht, kein Wunder bei ..."

Keinen blassen Schimmer. 


***


Als sie Hauptkommissar Thiel dann selbst kennengelernt hatte, war sie dann allerdings doch überrascht gewesen. Er schien so gar nicht zu ihrem Sohn zu passen.

Sie hatte den Namen im ersten Moment, als Karl-Friedrich sie einander vorgestellt hatte, nicht richtig verstanden und den Mann als Präparator eingeschätzt. Aber schon wenige Augenblicke später hatte sie gemerkt, daß man seine Intelligenz nicht unterschätzen sollte. Das war ihr da ziemlich ungelegen gekommen, wegen Marlies und dieser ganzen traurigen Geschichte. Aber Karl-Friedrich war zum Glück um sie herumgewuselt und hatte Thiel wieder davon abgelenkt, daß sie die Härtlings besucht hatte. Sie hatte sich erst einmal schnell zurückgezogen, um die Überraschung zu verdauen. Das war also Thiel. Ihr zukünftiger ... Schwiegersohn, falls Karl-Friedrich je ein Licht aufgehen sollte. Daß es etwas Ernstes war, damit hatte sie sich mittlerweile abgefunden. Immerhin ging das schon gut zwei Jahre so. Selbst mit der Tatsache, daß sie sich wohl auf einen zweiten Schwiegersohn statt auf eine Schwiegertochter einstellen mußte, hatte sie sich inzwischen angefreundet - obwohl ihr das unerwartet schwer gefallen war. Sie hatte sich zwar eigentlich immer für vorurteilsfrei gehalten, aber der Gedanke war trotzdem gewöhnungsbedürftig gewesen.

Jetzt hatte sie sich zwar daran gewöhnt - aber dieser mürrische kleine Mann? Karl-Friedrichs Geschmack, was Frauen betraf, war immer ... anders gewesen. Seine Freundinnen waren in der Regel jung, groß, schlank, elegant, schlagfertig und intelligent. Intelligent mochte Thiel ja nun vielleicht sein - wenn auch ungebildet, erinnerte sie eine innere Stimme, die sehr nach ihrem Sohn klang - aber alles andere? Allein diese Hose ... Es war ihr ein Rätsel, was ihr Sohn in diesem Mann sah. Zumindest am Anfang.


Die Stimme ihrer Tochter holte sie in die Gegenwart zurück. "Ist es denn ..." Hanne zögerte. "Es ist doch hoffentlich nicht wie mit Isabel? Ich meine, denkst du, dieser Thiel ist ... in Ordnung?"

Erika mußte lächeln, als sie den kritischen Blick sah, mit dem ihre Tochter Frank bedachte. Bei all den Kabbeleien zwischen den beiden gab es doch immer wieder Momente, in denen die große Schwester mit Hanne durchging.

  "Ja. Ist er."

Manchmal war Karl-Friedrich wie sein Vater - nur Verstand, kein Gefühl. Sie hatte August geliebt, gerade weil er so intelligent und logisch und so ganz anders gewesen war als sie selbst. Aber sie war trotzdem froh, daß Karl-Friedrich auch etwas von ihr geerbt hatte. Auch wenn man das oft nicht so sehr merkte. Wenn sie ihn mit Thiel zusammen sah, war es jedenfalls da, das Gefühl. Schon alleine deswegen war Thiel der Richtige.

Sie mußte den beiden nicht lange zusehen, um zu erkennen, daß da etwas war. Etwas, was vielleicht keinem der beiden richtig klar war, worauf sie sich aber beide verlassen konnten. Bei Thiel war sie sich allerdings nicht völlig sicher, was das bedeutete - dazu kannte sie ihn zu wenig. Bis sie Thiels Blick sah - an diesem schrecklichen Abend, als sie Gregor tot gefunden hatten. Sie war selbst fassungslos gewesen, und die arme Marlies ... sie wollte sich das gar nicht vorstellen. Das Bild hatte sie noch tagelang verfolgt. Gregor, leblos auf dem Boden liegend. Karl-Friedrich neben ihm. Und Thiel, der seine Mitarbeiterin ignorierte, und all die anderen Menschen, die Spuren sicherten oder was auch immer man in so einem Fall tat. Der ihren Sohn ansah, als sei er das einzig wichtige in diesem Moment.

Danach hatte sie eigentlich keine Zweifel mehr, daß Karl-Friedrich nicht der Einzige war, den es erwischt hatte. Warum die zwei das selbst nicht merkten, war ihr allerdings ein Rätsel. Wie blind konnte man denn sein? Aber damals waren so viele unschöne Dinge passiert, und es war wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, um Karl-Friedrich darauf anzusprechen, warum er nicht endlich etwas tat.

Eigentlich hatte sie mit ihm reden wollen, als sie ihn das nächste Mal in Münster besuchte hatte. Aber bevor sie dazu gekommen war, hatte es an der Tür geklingelt. Und in dem Moment, als sie Thiel da hatte stehen sehen, barfuß und verstrubbelt, mit Karl-Friedrichs Jacke in der Hand und einem verdutzen Gesichtsausdruck, war der Plan plötzlich da gewesen.


Sie sah zur Seite und stellte fest, daß Hanne sich statt des Desserts ein vermutlich hochprozentiges Getränk eingegossen hatte und wieder einigermaßen gefaßt wirkte. Zwei Tische weiter lachte Thiel - Frank, verbesserte sie sich in Gedanken - gerade über irgendetwas, was Sabine gesagt hatte. Karl-Friedrich hatte die kleine Mira im Arm, die inzwischen anscheinend eingeschlafen war. Selbst aus der Entfernung konnte sie sehen, daß die zwei näher beisammen saßen als am Anfang des Abends. So nahe, daß sie sich fast berührten.

Das war heute eindeutig ihr schönstes Geburtstagsgeschenk. Auch wenn die beiden nichts davon wußten.


***


Es war schon fast Mitternacht, als sich die ersten Gäste verabschiedeten. Auch Karl-Friedrich und Frank wollten aufbrechen.

  "Wollt ihr wirklich noch so weit fahren heute Nacht?" Sie rückte das Jackett ihres Sohnes zurecht und hätte ihn am liebsten umarmt, weil er so glücklich aussah. Aber das hätte ihn am Ende noch mißtrauisch gemacht, und es war mit Sicherheit besser, wenn er nie dahinter kam, wem er das alles verdankte. Karl-Friedrich konnte erstaunlich empfindlich sein, wenn er glaubte, sie mischte sich in sein Leben ein. "Ihr könnt doch auch bei mir übernachten."

  "Nein, nein ..." Der Junge wurde tatsächlich ein wenig verlegen. "Wir wollen lieber nach Hause. So weit ist das ja jetzt auch nicht."

  "Fahr vorsichtig." Sie ignorierte den Umstand, daß Franks Ohren verdächtig rot geworden waren. Da hätte sie natürlich auch selbst dran denken können, daß die zwei jetzt vielleicht lieber alleine sein wollten.

  "Ich fahre immer vorsichtig", erklärte Karl-Friedrich pikiert und Erika seufzte. Daß er aber auch immer gleich alles als Kritik verstehen mußte.

  "Kommt gut nach Hause, meine ich", sagte sie versöhnlich. Sie wollte jetzt wirklich nicht streiten, an so einem schönen Tag.


***


Erika hatte den beiden noch einen Moment nachgeschaut und wollte sich gerade um Onkel Theodor kümmern, der wirklich nicht noch mehr Wein trinken und vielleicht auch langsam ans nach Hause gehen denken sollte, als sie Franks Jackett über der Stuhllehne sah. Sie griff danach und lief den beiden hinterher. Im Flur wäre sie beinahe über Frank gestolpert, der wieder auf dem Rückweg war.

  "Ich habe meine Jacke irgendwo hängen -"

  "Hier." Sie hielt ihm das Kleidungsstück entgegen und mußte an den Moment vor Karl-Friedrichs Wohnung denken, als sie sich entschlossen hatte, die Sache in die Hand zu nehmen, da die beiden das offensichtlich nicht alleine schafften. "Ich wollte es Ihnen gerade hinterherbringen. Es ist doch schon ganz schön frisch nachts."

  "Danke." Er lächelte sie an und sie lächelte zurück, immer noch mehr als glücklich, daß ihr Plan funktioniert hatte.

Bis sich sein Gesichtsausdruck schlagartig veränderte.

  "Sie wissen es, oder?"

  "Was?" Sie versuchte, völlig arglos auszusehen. Scheibenkleister. Sie hatte sich doch vorgenommen, vorsichtiger zu sein und ihn nicht mehr zu unterschätzen.

  "Daß wir erst heute ... " Frank stockte, als ihm offensichtlich noch mehr klar wurde. "Sie haben es die ganze Zeit gewußt. Das war alles ..." Er schüttelte ungläubig den Kopf. "Natürlich. Spätestens als er mir erzählt hat, daß die Verabredungen, die Sie für ihn ausgemacht haben, immer schlimmer und schlimmer wurden, hätte ich drauf kommen müssen."

Es hatte wohl keinen Sinn, weiter zu leugnen. Aber Frank schien sowieso keine Antwort zu erwarten.

  "Das ist echt unglaublich. Daß Sie so etwas machen, das hätte ich wirklich nicht von Ihnen gedacht."

Ach je. Jetzt versuchte er, wirklich böse auszusehen.

  "Und? Unzufrieden mit dem Ergebnis?"

Das mit dem böse Aussehen hatte sich sehr schnell erledigt. Jetzt sah er eher verlegen aus. Und glücklich.

  "Nein."

Sie lächelte. "Gute Nacht, Frank."

*** Fin ***



>> hier geht's weiter mit dem ersten Undercoververse-Ficlet: Familienzusammenführung (UV I)

Comments

Ha! Ich wußte es! *gg* Daß du gleich eine ganze Historie eingebaut hast, vor allem Katharina, finde ich besonders schön. Wo nimmst du auch immer die Ideen her :)

>>und zuerst hatte sie gedacht, daß es darum ging, daß er endlich jemanden gefunden hatte, der ihn mitspielen ließ.<<

Sie kennt ihn gut ;)

In der Tat :) Ich habe das damals geflissentlich nicht kommentiert, um nicht zu viel zu verraten ... Für mich war bei dem Text von Anfang an klar, daß Erika das alles mit Absicht macht und die zwei geschickt manipuliert, und da wollte ich sie gerne zum Ende nochmal zu Wort kommen lassen.

Katharina
Die Schlußszene mit Katharina in 3 x schwarzer Kater ist so klasse. Und - zumindest aus meiner Sicht - sehr aussagekräftig. Thiel ruft "Ich brauche Sie (hier?)" und zack läßt Boerne Katahrina sitzen und ist weg ... ;)

Und das mit dem Mitspielen ... das mag ich auch sehr gerne. Mein Alternativtitel wäre übrigens "Mama knows best" gewesen ;) Aber das hätte zu viel vorweggenommen.
Die kleine Ergänzung mit Thiel am Ende gefällt mir. :)

Und ich freue mich schon darauf, die ganze Geschichte demnächst noch einmal zu lesen. So viele längere gibt es ja nicht, sodass es umso schöner ist, dass noch eine hinzu gekommen ist.
Das ist schön!

Irgendwann lese ich sie dann auch nochmal mit Abstand, jetzt bin ich erst mal froh, daß sie fertig ist *schweiß abwisch*

Einige Wochen oder Monate später ist es in der Regel sehr unterhaltsam, die eigenen Texte nochmal zu lesen. Fühlt sich dann so an, als hätte das jemand anderes geschrieben :)
Stimmt, den einen oder anderen meiner Texte lese ich später auch nochmal gern selbst. Und ich gebe zu, dass auch welche dabei sind, die mir dann richtig gut gefallen. Aber so sollte es ja vielleicht auch sein. ;)
Es wäre schlecht, wenn Sie Dir nicht gefallen würden :)

Ich habe letztens nochmal Deine Weihnachtsgeschichte gelesen (die mit dem "Adventskalender", die damit endet, daß Boerne Thiels Weihnachtsbaumkerzen anzündet und sich zum Essen einlädt) - muß am Wetter liegen - und wieder einmal gedacht, wie unglaublich schön die doch ist. Aber das habe ich, glaube/hoffe ich, Dir auch damals schon geschrieben :)
Das hast Du damals geschrieben, aber ich höre es auch nochmal gern. Danke. :)

Wenn jetzt bei diesem schlechten Wetter schon wieder Weihnachten wäre, hätte es zumindest den Vorteil, dass es geschenke gäbe. ;)

Es wäre schlecht, wenn Sie Dir nicht gefallen würden :)

Klar, aber ich denke, dass man manchmal auch sehr selbstkritisch ist. Einige Geschichten halten der Überprüfung nach ein paar Monaten stand und andere Geschichten eben nicht ganz so.
Einige Geschichten halten der Überprüfung nach ein paar Monaten stand und andere Geschichten eben nicht ganz so.
Das geht mir auch so. Wobei mir schon die meisten immer noch gefallen, mit Abstand oft mehr als am Anfang, weil ich mehr Distanz habe. Die, die mir nicht so zusagen, sind in der Regel diejenigen, die ich schon bei der Veröffentlichung nicht so toll fand.
Seufz.
Das blöde an Epilogen ist ja, dass danach nichts mehr kommt ;) - über News aus dem Undercover!verse würde ich mich freuen :)
Sorry :)

Das ist ja das Elend, daß alle Geschichten irgendwann enden ...

Ich bin nicht gut in est. rel. und will nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Aber ich könnte mir schon vorstellen, daß ich bei geeigneter Stimmung noch ein paar lose Szenen hierzu schreiben könnte. Vielleicht Drabbles oder kleine Schlaglichter, die man irgendwo in die Zeit nach der Feier einsortieren kann.

Im Augenblick bin ich aber gerade damit beschäftigt, mich wieder in die BigBang-Geschichte einzufinden (die hat immer noch keinen Namen), um dort weiterzuschreiben ...
Nun habe ich es endlich zu Ende gelesen. Riesenseufzer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Oh man, was ein Happy End und was eine Knutscherei und was eine tolle Feier!!!! Vielen Dank für deise umwerfende Story!!!
Wie schön, daß es Dir gefallen hat :D

was ein Happy End
Das liest man gerne! Zufriedene Kundschaft ...

Ich glaube, ich kompensiere gerade Arbeitsstreß und schlechtes Wetter durch eine Extra-Dosis Happy End ;)
Na dann hoffe ich auf mehr. Mehr Happy End, aber weniger Stress.