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BT_Wandern

April 2018

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Büttenwarder

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Tauber / Kurtz

Nach dem Ende (Polizeiruf München)

Rating: P 12
Genre: wie das Original (Slash?)
Beta: ohne
Handlung: Postep zu "Endspiel", dem letzten Münchner Polizeiruf mit Tauber und Obermaier. Es ist hilfreich, die Episode zu kennen ... ich fürchte ansonsten ist der Text nicht sehr erhellend.
Länge: 1.150 Wörter
Zur Orientierung:
Kurzinfo zu "Endspiel"
Eine der wenigen Rezensionen, die das eigentliche Thema der Folge ansprechen
Als Kurzeinstieg empfehle ich nessaniels Fandvid - Leider bei youtube gesperrt, aber auf Anfrage bei Nessaniel evtl. runterladbar ;) So bin ich zumindest dran gekommen ...
A/N: Seit einem Jahr schwirrt mir schon diese Idee im Kopf herum. Die Geschichte zu schreiben, ist mir dennoch sehr schwer gefallen. Die beiden zu treffen ist nicht einfach. Aber egal - den Versuch war es wert :)


*~*~*


Er hat der Obermaier versprochen, zu Heiligabend bei ihr vorbeizukommen.  Das bereut er schon, als er zuhause ankommt. Er sieht nur Matthias Blick vor sich, und am liebsten würde er sich ins Bett legen, die Decke über den Kopf ziehen und vergessen, daß es die letzten Tage überhaupt gegeben hat. Tage? Es sind tatsächlich nur Tage gewesen.

Er ist kein guter Freund.

Die Obermaier meint es gut, aber ... ihm ist jetzt wirklich nicht danach, die Geburt des Erlösers zu feiern. Oder Gans zu essen. Er ist schon beim Telefon, um sie anzurufen und abzusagen, als er den AB blinken sieht.

  "Jürgen." Matthias macht eine Pause, so lange, daß sich die Aufnahme beinahe abgeschaltet hätte. "Jemand muß sich um Gabriel kümmern."

Wenigstens das kann er tun.


*~*~*


Tauber ist schon unterwegs zu Matthias Wohnung, um den Kater zu holen, als ihm einfällt, daß er keinen Schlüssel hat. Er wüßte auch nicht, wer einen Schlüssel haben könnte. Die 'Verlobte' jedenfalls nicht. Deshalb heirate ich ja, damit ich nicht mehr alleine bin. Unfaßbar, daß er tatsächlich darauf reingefallen ist.

Eigentlich weiß er fast nichts über Matthias.

Er könnte die Wohnung öffnen lassen, aber stattdessen macht er kehrt. Es gibt in diesem Fall keinen Grund, die Besuchserlaubnis in der Untersuchungshaft einzuschränken. Die Frage ist natürlich, ob Matthias mit ihm reden will.


*~*~*


Matthias sieht ihn nicht an, als sie sich im Besuchsraum gegenübersitzen.

  "Ich brauch' den Schlüssel. Für deine Wohnung, wegen dem Kater", sagt er schließlich. Natürlich fühlt Matthias sich verraten. Aber er hat ihn auch angerufen. Vielleicht gibt es einfach niemand anderen.

  "Ich mußte alles abgeben", sagt Matthias, so leise, daß er ihn kaum versteht. "Die müssen dir den Schlüssel geben, wenn du Ihnen sagst wofür."

  "Gut." Geht's dir gut, denkt er, aber er fragt nicht. Erstens kann er sehen, daß es ihm nicht gut geht. Und zweitens weiß er nicht, ob Matthias ihm antworten würde. "Ich kümmer mich um Gabriel, mach dir deswegen keine Sorgen."

  "Ich hab' dich nicht angelogen." Matthias sieht auf, der Blick so verzweifelt, daß es kaum zu ertragen ist.

  "Schon gut."

  "Ich hab' dich nicht angelogen."

Vielleicht wünscht er sich das. Tauber wünscht sich auch, er hätte nicht gelogen und den Jungen in eine Falle gelockt - jetzt, wo es zu spät ist. Und obwohl er immer noch weiß, daß er das richtige getan hat und Matthias das falsche. Auch wenn er sich inzwischen schon fragt, ob das mit Kralewsky tatsächlich Mord war. Die Situation war schließlich nicht wirklich planbar. Nicht steuerbar. Sicher hat Matthias dem Mann den Tod gewünscht. Und sicher fühlt er sich jetzt schuldig. Aber was daraus vor Gericht werden wird? Mit einem guten Strafverteidiger?

  "Ich hab' dich nicht angelogen", sagt Matthias noch einmal, und er muß an die Obermaier denken. So wie ich das seh', wünscht sich der nichts mehr, als daß Sie ihm verzeihen. Er steht auf und geht um den Tisch zu Matthias. Zieht den Kopf an sich und berührt den Flaum, der übrig geblieben ist von den Haaren, die er ihm vor ein paar Stunden abrasiert hat. "Schon gut."

Matthias wehrt sich nicht, und die Aufsicht schaut einmal gelangweilt zu ihnen hinüber und dann wieder weg. Das ist ihm jetzt sowieso egal.

  "Es ist alles in Ordnung, Matthias. Du mußt nicht -"

  "Dem Igel geht es gut", nuschelt Matthias. "Ich hab' nur ... ich hab' gedacht, es klingt besser, wenn ich im Tierheim sag', als wenn ich sage, daß ich ihn Jaqueline gegeben hab'. Aber die Kleine hat letzten Winter auch einen Igel gut ..." Er zieht Matthias näher und muß gegen das Lachen kämpfen. Der Igel. Als ginge es hier um den Igel. "Ich hab' ihn nicht einfach wieder laufen und verhungern lassen."  Wenn er einen Weihnachtswunsch freihätte, denkt Tauber, würde er sich wünschen, daß wenigstens das stimmt. Und weil Matthias sich so aufregt, sagt er ihm, daß er ihm glaubt.


*~*~*


Es ist eine Heidenarbeit, den Kater einzufangen und in den Käfig zu sperren. Zum Glück hat er die Prothese dabei, mit einem Arm wäre das nicht zu schaffen gewesen. Selbst so befürchtet er eine zeitlang, daß er doch noch Hilfe rufen muß. Bloß wen? Die Obermaier, an Heiligabend? Die sitzt jetzt mit ihrem Mann sicher schon gemütlich unterm Weihnachtsbaum. Außerdem hat er das dumpfe Gefühl, daß es noch schlimmer wäre, hier zu sein, in Matthias' Wohnung, wenn jemand dabei wäre. So versucht er auszublenden, was passiert ist, und sich nur auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Es geht um den Kater. Nicht darum, daß Matthias und er auf diesem Sofa gesessen und Zwieback mit Gummibärchen gegessen haben. Nicht darum, daß da auf dem Boden noch die Haare liegen, die er Matthias abrasiert hat, als er vor wenigen Stunden zum letzten Mal hier war - als Spitzel, nicht als Freund. Und schon gar nicht um diesen Moment zwischen Schlafen und Wachsein, als Matthias mit einem Handtuch und einer Tasse Espresso neben seinem Sofa gestanden hat und er sich gefragt hat, was sie hier eigentlich tun.

Er muß noch Katzenfutter mitnehmen. Und das Katzenklo, er hat ja nichts zuhause. Er wird zweimal gehen müssen.

Als er zum letzten Mal aus der Wohnung geht, den Käfig mit dem fauchenden Kater in der Hand, sieht er das Schild an der Tür von Matthias Nachbarwohnung. Hier wohnen Sabine und Jaqueline Stoeckl.

Er müßte nur weitergehen. Einfach weitergehen. Dann kann er glauben, daß Matthias nicht bei allem gelogen hat. Vielleicht auch nicht, als er ... Tauber schluckt.

Er klingelt. Und während er klingelt, fragt er sich noch, warum er das tut. Warum er nicht lieber geht. Hoffnung. Hoffnung ist manchmal besser als Wissen. Aber er bleibt trotzdem stehen und klingelt ein zweites Mal, bis ein Mädchen öffnet. Vielleicht zwölf oder dreizehn.

  "Ich bin ein Kollege von euerm Nachbarn, Matthias Kurtz", fängt er an und dann weiß er nicht weiter, aber in dem Moment kommt schon die Mutter an die Tür und schiebt ihre Tochter beiseite.

  "Ja?" Sie sieht ihn mißtrauisch an, kein Wunder. Er würde auch niemandem trauen, der an Heiligabend an fremden Türen klingelt und Kinder anspricht. Er hebt den Käfig mit Gabriel an. "Ich bin auch Polizist, ein Kollege von Ihrem Nachbarn. Matthias mußte kurzfristig ... verreisen." Ob sie da war, als sie Matthias abgeführt haben? Sie wirkt nicht so, als hätte sie davon etwas mitgekriegt. "Ich habe seinen Kater in Pflege genommen."

Die Frau wirkt immer noch irritiert und ein wenig ungeduldig. "Und was hat das mit uns -"

  "Hat Matthias Ihnen vielleicht einen kleinen Igel zum Überwintern gegeben?" Die Frau wirkt ratlos, und sein Magen zieht sich zusammen. Hoffnung. Er hätte bei der Hoffnung bleiben sollen.

  "Wollen Sie den auch mitnehmen?" Sie schauen beide überrascht zur Seite, und die Mutter seufzt. "Jaqueline! Wie oft habe ich dir schon gesagt, wir sind kein Tierasyl!"

  "Aber er schläft doch nur, im Keller. Er macht gar keine Arbeit. Und keinen Dreck."

  "Trotzdem - du kannst doch nicht, ohne mich zu fragen -"

  "Danke." Er geht, bevor sie ihn fragt, was das ganze soll.

Matthias hat ihn nicht angelogen.

Nur ein bißchen beschönigt.

Damit kann er leben.


*~*~* Fin *~*~*

Comments

Ich habe den Film zwar Anfang des Jahres oder so noch einmal gesehen, aber so richtig bekomme ich ihn trotzdem nicht mehr auf die Reihe. Tauber baut eine - für mich merkwürdige und schnelle - Bindung zu diesem Kurtz auf, und ich finde den Einblick in seine Gefühle in Deiner Geschichte sehr gelungen. Er war ja den meisten Menschen gegenüber eher sehr distanziert, sodass ich es sehr stimmig finde, dass es ihn dann bis zu einem gewissen Grad aus der Bahn wirft, wenn er einen Menschen doch an sich ranlässt.
ich finde den Einblick in seine Gefühle in Deiner Geschichte sehr gelungen
Das beruhigt mich! Ich kenne Tauber eigentlich nicht gut genug, deshalb ist mir das extrem schwer gefallen. Heute Abend um zehn kommt übrigens ein anderer Münchner Polizeiruf, den ich noch nicht kenne.

Tauber baut eine - für mich merkwürdige und schnelle - Bindung zu diesem Kurtz auf
Das ist extrem auffällig, und läßt sich eigentlich nur dadurch erklären, daß er sich verliebt hat. Sonst macht man nicht so schnell so viel Blödsinn für einen Menschen, den man gerade erst kennengelernt hat. Ich erinnere mich an eine Folge, in der eine Frau vorkam, in die er verliebt war - das hat auch zu völlig irrationalem Verhalten geführt, bis hin zu glatten Gesetzeswidrigkeiten (leider kriege ich den Inhalt nicht mehr zusammen).
daß er sich verliebt hat.

Das wäre zwar für die Episode allein schlüssig, aber meiner Meinung nach nicht für die ganze Reihe. Da fände ich es dann schon sinnvoller, vorher mal anzudeuten, dass jemand bi oder schwul ist, anstatt vorher ausschließlich ein heterosexuelles Interesse zu zeigen.
O.K., das ist für mich ja immer nicht so problematisch, weil ich sehe, was ich sehen will ;) Und außerdem kannte ich nur einige Folgen, da war die Wirkung dann vielleicht auch nicht so stark.

Was mich ehrlich gesagt mehr gestört hat, ist, daß in der letztn Episode der Verlust des Arms anders erklärt wurde als in einer der früheren. Hier klang es nach einem Unfall in jungen Jahren, während es in der anderen Folge eine sehr unschöne Geschichte war, die in Zusammenhang mit der besagten Frau stand.
Danke für ein versöhnliches Ende dieser traurigen Folge! Ich finde es gut, dass auch mal andere Pairings zum Zuge kommen. Und dieses stand ja nun sogar im Drehbuch, selbst wenn das offenbar viele Rezensionen aussparen.
Gern geschehen :)

Als ich die Folge gerade frisch gesehen habe, hätte ich den beiden beinahe ein totales Happy End hinterher geschrieben, in dem Kurtz wieder freigelassen wird und alles Friede Freude Eierkuchen ist ;) Mit etwas Abstand habe ich mich dann zum Glück für die abgeschwächtere Variante entschieden:

Ein Happy End für den Igel, und eine Perspektive für Tauber und Kurtz. Ich glaube nämlich nicht, daß Kurtz wegen Mordes veruteilt werden wird. Mit den Mauscheleien seines Chefs hatte er ja wohl nichts zu tun, und ein richtiger Mord war das auch nicht - vielleicht hat er gehofft, daß sich eine Notwehrsituation ergeben würde, aber vorhersehen und planen konnte er das m.M. nach nicht.

Und dieses stand ja nun sogar im Drehbuch, selbst wenn das offenbar viele Rezensionen aussparen.
Da sagst Du was. Ich habe nach dem Film damals sogar meinen Mann gefragt, ob er jetzt eine Liebesgeschichte gesehen hat oder nicht. Und er fragt sowas in der Richtung "Hat Tauber sich denn sonst für Männer interessiert?" Ich sage "Nein" und er "Na dann nicht" *headdesk* Keine Ahnung, warum der durchschnittliche Zuschauer so unaufmerksam ist ...
*grins* Männer! Weiss deiner eigentlich, dass du Slash-Geschichten schreibst? Sorry, falls ich zu neugierig bin.
Nee, das weiß er nicht. Ich habe mich nirgens als Slashleserin / -schreiberin geoutet ... Allerdings habe ich ihm vor vielen Jahren mal erklärt, was Slash ist, aber das hat er wohl vergessen. Oder verzichtet darauf, sich zu erinnern, und das mit meiner aktuellen Schreibfreudigkeit in Bezug zu setzen ;)

Grundsätzlich hat er nichts dagegen, sich eine schwule Liebesgeschichte anzusehen - im Gegensatz zu vielen Männern. Aber das muß dann anscheinend schon klar und ausgesprochen sein, Andeutungen - und seien sie noch so holzhammerartig - reichen nicht.
Eigentlich dachte ich, zu dem Ende dieser Folge könnte (und sollte) man nichts mehr dazuschreiben; ich gebe zu, ich habe mich geirrt. Diese bittersüße Mischung aus Hoffnung und Traurigkeit in deiner Geschichte ist meiner Meinung nach ein weitaus besserer Abschluss der Reihe als dieses "Einsam-durch-den-Schnee-davongehen" (wenn ich das richtig im Kopf habe). Und du hast den Igel gerettet, um den hab ich mir erst vor kurzem wieder Gedanken gemacht... ;o)
Taubers Gedankengänge finde ich gut nachzuvollziehen, allein schon die Frage, ob er jetzt bei den Nachbarn klingeln soll oder nicht... Ich hatte teilweise Edgar Selges Stimme im Kopf beim Lesen!

Satz, den ich zum Niederknien finde: "Geht's dir gut, denkt er, aber er fragt nicht. Erstens kann er sehen, daß es ihm nicht gut geht. Und zweitens weiß er nicht, ob Matthias ihm antworten würde."

P.S.: Hab gesehen, dass du die Geschichte auch auf fanfiktion.de reingestellt hast, die ist da nur leider in der falschen Kategorie gelandet. "Poilzeiruf 110" ist dort ein eigenständiges Fandom!

Noch jemand, der Endspiel kennt!

Ich freue mich sehr, daß Dir diese Weiterführung gefallen hat. Vor allem, da es mir ähnlich ging - erst wollte ich den beiden unbedingt ein besseres Ende schreiben, dann dachte ich, das geht gar nicht, das würde den Tenor der Episode umkehren und wäre zu aufgezwungen. Daß ich jetzt anscheinend doch etwas geschafft habe, was ein wenig versöhnlicher ist, ohne die Vorlage zu sehr gegen den Strich zu bürsten, erleichtert mich.

Und du hast den Igel gerettet, um den hab ich mir erst vor kurzem wieder Gedanken gemacht... ;o)
Der Igel mußte gerettet werden! So ein unsinniges Opfer ... bloß, weil er als Symbol für die Beziehung der beiden herhalten mußte ;)

Taubers Gedankengänge finde ich gut nachzuvollziehen, allein schon die Frage, ob er jetzt bei den Nachbarn klingeln soll oder nicht... Ich hatte teilweise Edgar Selges Stimme im Kopf beim Lesen!
*freu*
Ich kenne Tauber ja nicht so sehr gut. Aber irgendwie war ich mir ziemlich sicher, daß er der Typ ist, der so etwas nicht auf sich beruhen lassen kann. Der wissen muß, selbst wenn er eigentlich lieber glauben würde.

Danke nochmal für den Hinweis! Ich hab' die Kategorie zwar schonmal gesehen, aber dann doch wieder vergessen. Jetzt ist es am richtigen Ort.
Ich habe "Endspiel" auch gesehen, damals und schon halb vergessen, aber deine Geschichte hat die Stimmung so gut wieder aufgegriffen, dass ich gleich wieder "drin" war. Wie du die Atmosphäre der Folge wieder aufgenommen hast, ist genial!

Ich fand die Folge damals schon toll gefilmt, und natürlich war die Story klasse, auch weil das Ende offen war. Dies ist der perfekte Abschluss, lässt weiterhin vieles in der Schwebe, aber irgendwie ist dein Ende deutlich zufriedenstellender. Ich hatte schon bei der Folge das Gefühl, die 90 Minuten waren vorbei, also wurde schnell ein klassisches "Bild" als Ende rausgehauen, es fühlte sich aber eher abgewürgt an. Vielen Dank, dass du Tauber noch ein bisschen "Abschluss" gegönnt hast.
aber deine Geschichte hat die Stimmung so gut wieder aufgegriffen, dass ich gleich wieder "drin" war.
Danke! Ich habe dafür die Folge auch noch mehrmals angesehen, muß ich zugeben, und selbst so war es noch eine Herausforderung, da "reinzukommen".

Das Ende ist im Original schon auch schön, das ist Obermaier, die aus dem Fenster sieht und "Der kommt nicht mehr. Der kommt nimmer." sagt, was ja sehr gut zum Abschluß der Serie paßt. Aber gerade das regt dann ja auch die Phantasie an - ich habe mich gleich gefragt, was Tauber denn nun macht an diesem Heiligabend. Denn als er ihr zugesagt hat, wirkte das durchaus ehrlich gemeint.

Und daß die zwei so gar keine Gelegenheit mehr hatten , irgendetwas zu klären ... das schrie ja geradezu nach einer ff. ;)

Ich freue mich jedenfalls, daß Dir meine Variante eines Endes gefallen hat! :)
DEM IGEL GEHT'S GUT!!!!!!!

Ich bin so erleichtert! Weil, der Igel ist wohl der einzige dem es nach dieser Folge gut geht. *schnief*

Hab "Endspiel" gerade gesehen und weiß jetzt nicht, wohin mit meinen Gefühlen!!!!
Das kann ich gut verstehen! Leider gibt es so gut wie nix zu "Endspiel" ... bis auf das Fanvid von Nessaniel, das nicht mehr online ist, glaube ich (ich hab's als Download) und die Ficlets, die hier verlinkt sind: http://tatort-fandom.livejournal.com/tag/pairing%3A%20polizeiruf%3A%20tauber%2Fkurtz

Und ja, ich mußte auch wenigstens den Igel retten ...