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BT_Wandern

July 2018

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Büttenwarder

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BT_Tanzen

Schnee (Thiel & Boerne)

Rating: P 12
Genre: Freundschaft, Humor
Handlung: Eines Nachts in einem Münsteraner Mietshaus ...
Warnungen: POV-Wechsel und Albernheit. Keine Handlung und trotzdem kein Sex.
Weihnachtsbingo-Prompt: Schnee / schneien
Bingo-Prompt: Kichern
Länge: ~ 1.200 Wörter

*~*~*


  "Boerne wird stinksauer, wenn er mitkriegt, daß ich seinen Zweitschlüssel für sowas -"

  "Jetzt hab' dich nicht so - wir sind hier doch in fünf Minuten wieder raus!"


Boerne hob verschlafen den Kopf. War das eben Thiels Stimme gewesen? Und die andere ...

  "Na also. Dacht' ich mir doch, daß der Kühlschrank besser sortiert ist."

  "Vaddern ... laß uns hier wieder verschwinden ..."

Plünderten die beiden etwa seinen Kühlschrank? Boerne kletterte aus dem Bett, schnappte sich seinen Bademantel und ging in die Küche.

  "Und jetzt noch das hier -"

  "Was ist denn hier los!?"

Thiel stand wie erstarrt, was ein durchaus erheiternder Anblick war, während Thiel Senior sich völlig ungerührt zu ihm umdrehte. Mit einer ... Möhre in der Hand. Und ... war das etwa sein Hut?

  "Guten Morgen, Herr Professor! Uns fehlten noch ein paar Requisiten."

Thiel ... kicherte. Das warf ihn einen Moment derartig aus der Bahn, daß er fast die Frage vergessen hätte, die sich logischerweise aus den Bemerkungen des älteren Thiels ergab.

  "Requisiten?"

  "Für den Schneemann", erklärte Vater Thiel ungeduldig. "Was ist denn ein Schneemann ohne Nase."

Erst jetzt fielen ihm die geweiteten Pupillen auf. Und sein Nachbar ... schwankte ein wenig.

  "Was haben Sie denn geraucht?"

  "Geraucht?" Thiel hatte sich wieder gefangen. "Wir hatten einen netten adventlichen Abend. Mit Bier und Plätzchen. Hat mein Vater selbst ... gebacken." Er stutzte einen Moment und sah seinen Vater nachdenklich an, während Boerne darauf wartete, daß der Groschen fiel. Aber stattdessen fing Thiel wieder zu kichern an. Das war hochgradig irritierend. Und ansteckend.

  "Es hat geschneit", verkündete Thiel Senior derweil fröhlich. "Und wir wollen einen Schneemann bauen. Das haben wir früher auch immer gemacht, wenn der erste Schnee gefallen ist."

  "Genau." Thiel strahlte ihn an. "Wollen Sie mitkommen?"

War er hier denn als einziger noch bei Sinnen? "Es ist zwei Uhr nachts."

  "Die Sterne leuchten ... und der Vollmond ..." Thiels Vater schien vernünftigen Argumenten gegenüber jedenfalls noch weniger zugänglich zu sein als sonst. Boerne warf einen Blick aus dem Fenster. "Es ist bewölkt und stockfinster."

Langsam schien die Realität durchzusickern. Beide Thiels machten plötzlich einen recht betrübten Eindruck. "Du hast versprochen, mit mir einen Schneemann zu bauen", sagte Thiel. Die Bewußtseinserweiterung bekam seinem Kollegen nicht besonders, dachte Boerne. Erst hatte er gekichert, wie er es zuletzt während Bettys anstrengenden Teenagerjahren erlebt hatte, und jetzt klang er wie ein schmollendes Kind. Und Thiel Senior schien nicht gerade in der Verfassung zu sein, noch irgendetwas richtig zu machen. Boerne seufzte. Er war zwar schon länger der Meinung, daß die beiden ihr Vater-Sohn-Verhältnis aufarbeiten sollten, aber mußte das nachts um zwei sein? In seiner Küche? Zum Glück kam ihm ein rettender Gedanke.

  "Sie können den Schneemann doch morgen bauen. In fünf Stunden geht die Sonne auf."

Thiel Senior strahlte. "Ich sag ja, Bildung zahlt sich aus. Frankie, dein Professor hier hat die Lösung." Er nahm Thiel beim Arm und zog ihn zur Wohnungstür. "Wir trinken noch einen, und dann schlafen wir eine Runde, und dann bauen wir den Schneemann."

  "O.K." Thiel wirkte wieder glücklich und ließ sich ziehen. Und damit waren die beiden aus der Tür, ohne sich auch nur zu verabschieden. Undankbares Volk. Boerne gähnte. Morgen würde er Thiel seinen Schlüssel wieder abknöpfen. Vielleicht sollte er den Wecker stellen ... es wäre sicher ganz nett, Thiel um sieben aus dem Bett zu klingeln und zu sehen, ob  er immer noch Schneemänner bauen wollte.

Er legte sich wieder hin, wickelte sich in die Decke und quetschte sein Kopfkissen in eine annehmbare Form. Jetzt mußte er nur noch wieder einschlafen. Zum Glück hatte er damit keine Probleme, sonst hätte er Thiel morgen früh noch früher aus dem Bett geholt, aus Rache. Aber so schien ihm sieben Uhr als Vergeltungsmaßnahme angemessen. Schade, daß er nicht daran gedacht hatte, die Szene zu filmen. Das hätte ihm ein dauerhaftes Druckmittel verschafft, denn Thiel -

Ein Geräusch aus dem Flur ließ ihn hochschrecken. Was war denn jetzt schon wieder?    
 
Als er zum zweiten Mal in dieser Nacht auf den Flur hinaustrat, schien zunächst alles in Ordnung zu sein. Bis er ein knarrendes Geräusch aus dem Wohnzimmer hörte. Er trat durch die Tür, machte das Licht an und hörte einen unterdrückten Aufschrei.

  "Mann ... ist das hell ..."

  "Thiel?" Sein Nachbar, schon wieder. Auf seiner Couch. "Was machen Sie denn schon wieder hier?"

  "Mein Vater schläft in meinem Bett", sagte Thiel und gähnte. Als würde das etwas erklären.

  "Ja und?"

  "Ich muß hier schlafen", murmelte Thiel und wickelte sich in seine Wolldecke.

  "Sie haben doch selbst eine- "

  "Mein Sofa ist schlecht für den lumbo ... lumbo ... Rücken." Thiel ließ sich fallen und ... schnarchte. Bier und Plätzchen, in der Tat.

Nachdenklich sah er Thiel an, der mit offenem Mund und völlig weggetreten auf seinem Sofa lag. Seine Kamera. Als erstes sollte er endlich seine Kamera holen.


*~*~*


  "Raus aus den Federn und rein in den Schnee!"

Was? Thiel schreckte hoch und stand innerhalb von Sekunden senkrecht vor seinem Bett. Seiner Couch. Boernes ... Couch? Er sah sich irritiert um. "Was zum Teufel ..."

Sein Schädel brummte, und anscheinend litt er an Halluzinationen. Zumindest hatte er sich eingebildet, daß Boerne eben "Wollten Sie nicht einen Schneemann bauen?" gefragt hatte.

  "Wieso bin ich -"

  "Gestern Nacht waren Sie der Überzeugung, daß Sie auf meiner Couch schlafen müssen, weil Ihr Bett seinerseits durch Ihren werten Herrn Vater belegt ist." Boerne beobachtete ihn aufmerksam, während er versuchte, diesen Satz zu entwirren und die Gedächtnislücken zu schließen, die sich gegen Ende seiner Adventsfeier mit Herbert auftaten. Sein Blick fiel aus dem Fenster, auf Schnee, der im ersten Licht des Morgens rosa schimmerte, und ganz langsam dämmerte ihm etwas. "Wir wollten einen Schneemann bauen."

  "Das müssen Sie mir nicht sagen", entgegnete Boerne. "Im Gegensatz zu Ihnen hatte ich gestern nämlich einen klaren Kopf und erinnere mich an alles."

Klarer Kopf ... plötzlich tauchte vor seinem inneren Auge das Bild von Herberts Plätzchendose auf. Probier mal die dunklen, die sind mit Schokolade ... Schokolade! Von wegen!

  "Ich bring' ihn um!" Er stieß sich beim Rausrennen den Zeh an Boernes Wohnzimmertisch und hüpfte auf einem Bein aus der Tür, aber das war im Moment nebensächlich. Als erstes würde er sich jetzt seinen Vater vorknöpfen!


*~*~*


Thiel hatte ihn schon wieder einfach stehen lassen, ohne sich zu verabschieden.

Boerne blickte ihm verblüfft nach.  Daß sein Nachbar nach einer solchen Nacht so schnell wieder auf 180 sein konnte, hätte er ihm gar nicht zugetraut. Schade - eigentlich hatte er sich diese Weckaktion noch etwas unterhaltsamer vorgestellt. Aber andererseits hatte er ja noch die Bilder von letzter Nacht, damit ließ sich auch noch einiges anstellen. Boerne lächelte. Vielleicht würde er das Bild mit dem Rentiergeweih auf Thiels Kopf anonym an Frau Krusenstern mailen, für die Weihnachtsfeier auf dem Polizeipräsidium. Damit wäre sein unterbrochener Nachtschlaf hinreichend gerächt.

Außerdem wußte er jetzt, daß Thiel viel entspannter und besser aufgelegt war, wenn er unter dem Einfluß bestimmter ... Substanzen stand.  Was für ein Pech, daß er diese Information nicht sinnvoll nutzen konnte - ab und zu ein Tröpfchen eines harmlosen verschreibungspflichtigen Stimmungsaufhellers in Thiels  Kaffee, und das Leben könnte so viel einfacher sein. Mit einem Seufzen verwarf er diese Idee wieder. Das konnte er wahrscheinlich doch nicht machen, ohne juristische Konsequenzen zu riskieren. Ob es wohl noch andere Wege gab, Thiel zum Kichern zu bringen?


*~*~* Fin *~*~*

Comments

Ich geb's ja zu, ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich vor Lachen nicht mehr unterm Schreibtisch gelegen habe.
Erinnert mich an die einzige Folge irgendeiner ZDF-Krmiserie, die ich gesehen habe, in der sich die Kommissarinnen über "Nusskuchen" hermachen. Darin dürften ähnliche Zutaten wie in den "Schokoladenkeksen" gewesen sein. :o)

"Die Sterne leuchten ... und der Vollmond ..." Thiels Vater schien vernünftigen Argumenten gegenüber jedenfalls noch weniger zugänglich zu sein als sonst. Boerne warf einen Blick aus dem Fenster. "Es ist bewölkt und stockfinster."
kein Kommentar :o)

Die Bewußtseinserweiterung bekam seinem Kollegen nicht besonders, dachte Boerne.
Diese Formulierung hat einfach was, vielleicht fällt mir später eine rationale Begründung ein, warum ich die so toll finde.

"Sie können den Schneemann doch morgen bauen. In fünf Stunden geht die Sonne auf." [...] Vielleicht sollte er den Wecker stellen ... es wäre sicher ganz nett, Thiel um sieben aus dem Bett zu klingeln und zu sehen, ob er immer noch Schneemänner bauen wollte.
Genau, erst mal schön rational nachdenken und dann solche Pläne! Klingt für mich ganz nach Boerne.

Schade, daß er nicht daran gedacht hatte, die Szene zu filmen. Das hätte ihm ein dauerhaftes Druckmittel verschafft, denn Thiel -
Es würde mich interessieren, wie der Satz geendet hätte, wenn Boerne nicht unterbrochen worden wäre.

Sein Schädel brummte, und anscheinend litt er an Halluzinationen.
Und dieser Gedanke kommt ihm jetzt! Jetzt! Ab hier musstest du mich auf dem Boden suchen...

[...]plötzlich tauchte vor seinem inneren Auge das Bild von Herberts Plätzchendose auf. Probier mal die dunklen, die sind mit Schokolade ...
Ich kann nicht glauben, dass er seinem Vater das geglaubt hat...


Ich denke, ich werde in Zukunft besser aufpassen, von wem und wo ich welche Plätzchen annehme. :o)


Super originell ist es natürlich nicht, Herberts Drogenkonsum mal wieder für einen Gag zu nutzen ;) Aber ich kann die Leute ja auch nicht ständig betrunken Unsinn anstellen lassen ...

Erinnert mich an die einzige Folge irgendeiner ZDF-Krmiserie, die ich gesehen habe, in der sich die Kommissarinnen über "Nusskuchen" hermachen.
Da klingelt bei mir nichts, aber es gibt eine "Barnaby"-Folge, in der Barnaby ein paar spezielle Kekse erwischt und daraufhin zwar noch halbwegs stringent seiner Arbeit nachgeht, dabei aber ziemlich viel kichert ...

Es würde mich interessieren, wie der Satz geendet hätte, wenn Boerne nicht unterbrochen worden wäre.
Das schöne ist ja, daß man in solchen Fällen den Satz einfach hängen lassen kann, und jeder denkt sich beim Lesen seinen Teil :) Ich weiß nicht einmal selbst so genau, wohin der Satz geführt hätte, bzw. habe Varianten im Kopf.

Wenn Du was zu lachen hattest, habe ich alles richtig gemacht - so sollte es nämlich sein :D Nach dem ganzen etwas schwergängigeren Kram meinerseits mußte noch eine alberne Vorweihnachtsgeschichte sein!

Sehr lustig! Schon der Moment, als sich Herbert umdreht und eine Möhre in der Hand hält, ist super!

"Was ist denn ein Schneemann ohne Nase."

Wo er Recht hat, hat er Recht, der Herbert. :)

senkrecht vor seinem Bett. Seiner Couch. Boernes ... Couch?

Sehr schön, diese stufenweise Erkenntnis.

Daß sein Nachbar nach einer solchen Nacht so schnell wieder auf 180 sein konnte, hätte er ihm gar nicht zugetraut.

Das ist ja Canon. Es gibt Folgen, in denen Thiel aus dem Bett geklingelt wird und schlagartig hellwach ist. Aber natürlich leider kann das Boerne ja nicht wissen. :)
Danke :) Ist immer schön zu sehen, wenn etwas lustig gedachtes auch so funktioniert - das muß ja nicht so sein.

Bei der Möhre hatte ich sofort ein Deja-Vu-Erlebnis, als ich Deinen Text gestern gelesen habe ;) Sollte ich den eigentlich auch vom Adventskalender aus verlinken? Immerhin ist der ja auch schön adventlich (Weihnachtsmarkt!)

Das ist ja Canon. Es gibt Folgen, in denen Thiel aus dem Bett geklingelt wird und schlagartig hellwach ist.
Das hatte ich auch vor Augen! Aus dem Bett, aus der Dusche ... Thiel ist immer schnell ;)
Ich hatte ja noch erwähnen wollen, wie beeindruckt ich bin, dass Du mit einer Geschichte zwei verschiedene Bingoprompts abdecken konntest. :)

Das hatte ich schon wieder ganz vergessen, dass bei mir auch eine Möhre vorkommt.

Danke für das Angebot, aber ein offizieller Beitrag ist es ja nicht.
Also gestern war ich ja eher unzufrieden mit dir, aber damit bin ich nun vollständig versöhnt - auch wenn ich feststellen muss, dass deine Neigung, den armen Thiel (oft unschuldigerweise) in peinliche Situationen zu bringen, fast so ausgeprägt ist, wie meine, Boerne eins aufs Dach zu geben.

Dieser Text hat so viele lustige Stellen, wenn ich die hierherkopiere, wird es länger als die Story.
Deshalb nur zwei/drei der größten Brüller:

Thiel ... kicherte. Das warf ihn einen Moment derartig aus der Bahn, daß er fast die Frage vergessen hätte, die sich logischerweise aus den Bemerkungen des älteren Thiels ergab.
Thiel kichert? Das hätte jeden aus der Bahn geworfen! *lol*

Er stutzte einen Moment und sah seinen Vater nachdenklich an, während Boerne darauf wartete, daß der Groschen fiel. Aber stattdessen fing Thiel wieder zu kichern an. Das war hochgradig irritierend. Und ansteckend.
Ich höre es förmlich, das Gekicher. Keiner kichert so geil wie AP.

Langsam schien die Realität durchzusickern. Beide Thiels machten plötzlich einen recht betrübten Eindruck. "Du hast versprochen, mit mir einen Schneemann zu bauen", sagte Thiel.
awww *huggles Thiel*

Schade, daß er nicht daran gedacht hatte, die Szene zu filmen. Das hätte ihm ein dauerhaftes Druckmittel verschafft, denn Thiel -
Da isser ja genau so fies wie Alberich. Wer hat das jetzt von wem?!

Und dieser ganze letzte Absatz... SO fies! *rotfl*
Ich werf mich in die Ecke, wirklich.
Einfach herrlich, auch wenn Thiel das anders sehen dürfte...




aber damit bin ich nun vollständig versöhnt
Na dann bin ich beruhigt :D

auch wenn ich feststellen muss, dass deine Neigung, den armen Thiel (oft unschuldigerweise) in peinliche Situationen zu bringen, fast so ausgeprägt ist, wie meine, Boerne eins aufs Dach zu geben.
Ja. Stimmt. Weiß auch nicht, woran das liegt ... *hust*

Schön, daß Du es auch lustig fandest! Ist ja nicht immer so, daß das, worüber man selbst lacht, auch bei anderen funktioniert.

V.a. freue ich mich, daß Du Dir den kichernden Thiel vorstellen kannst ;) Den mußte ich wegen des Bingo-Prompts noch irgendwo unterbringen, und als ich hier am Schreiben war, fiel mir ein, daß das eine der wenigen ... glaubhaften ... Situationen sein könnte, in denen Thiel kichert. Lachanfälle gibt es ja öfter - ich erinnere nur an Boernes: "Sie könnten mir nicht zufällig eine mittelgroße Menge Marihuana beschaffen?" -, aber kichern?

Und dieser ganze letzte Absatz... SO fies!
Ja ... Boerne ist hier ziemlich gemein ... wobei ich finde, daß das durchaus nicht außerhalb seines Charakters liegt ;)
Boerne ist hier ziemlich gemein ... wobei ich finde, daß das durchaus nicht außerhalb seines Charakters liegt ;)
Nein nein, das passt schon... :D


aber kichern?
Doch doch, der kann auch kichern... ganz heiser, zumindest in meiner Vorstellung. xD


Schön, daß Du es auch lustig fandest! Ist ja nicht immer so, daß das, worüber man selbst lacht, auch bei anderen funktioniert.
Ja, das ist für das morgige Türchen meine größte Sorge... *seufz*
LOL Der war gut! Die berühmten Plätzchen, die sich zu solchen Stimmungsaufhellern eignen - klasse! Hihi, Papa Thiel scheint ja ein ziemlicher ... äh ... Schlawiner zu sein *giggle*.
Klasse Story! Gefällt mir gut.
Danke! Schön, daß es Dir gefallen hat. Ja ... die Plätzchen eignen sich für sowas doch ganz gut ... also, in der Fiktion. Natürlich nur da ;)

Thiels taxifahrender und hanfanbauender Vater ist so eine Art running gag im Tatort. Von daher ist der Text nicht so crack, wie es vielleicht erscheinen mag ...
einfach nur herrlich. Bin begeistert. Liebe solche Geschichten :)
Das freut mich sehr! :)

Humor paßt einfach sehr gut zu den Münsteranern und macht auch immer wieder großen Spaß zu schreiben.
Ahh, klasse! Ich hab die Geschichte richtig genossen, auch wenn mir so mancher Insider sicher entgangen ist. Dafür kenne ich Tatort Münster nicht gut genug.

Aber du hast eine tolle Wortwahl, die Dialoge sind spritzig und lesen sich einfach sehr unterhaltsam und die ganze Szene ist herrlich amüsant-verrückt, aber nicht übertrieben crackig.

Hat Spaß gemacht! :D
Wie schön, das freut mich!

Humor bietet sich bei den Münsteranern immer an und ist auch leicht(er) zugänglich. Für den romantischen Kram muß man ja doch das Pairing nachvollziehen können, und wenn das nicht ist, dann kann man mit dem Text auch wenig anfangen. ;)

Aber du hast eine tolle Wortwahl, die Dialoge sind spritzig und lesen sich einfach sehr unterhaltsam
Danke für das Kompliment *freu*

Edited at 2012-12-17 11:31 am (UTC)
Das war nicht nur wirklich witzig - hab ein paar Mal laut gelacht - sondern ich verleihe dem ganzen auch die Potenzieller-Kanon-Würde. Genau DAS sollte mal in einer TO-Folge vorkommen, um mal ein wenig Abwechslung in die ewigen Vaddern-kifft-Scherze zu bringen.
Figuren und Dialoge absolut perfekt getroffen. Mit einer Ausnahme, die aber nur so lange galt, bis ich den Hintergrund durchschaut hatte: der kichernde Thiel. Zuerst war ich irritiert, ja, aber dann...
Ich muss jetzt nicht dazu sagen, dass vielleicht noch etwas gedehntes Reden bzw. wirklich blödes Lachen ohne ersichtlichen Grund (zB weil man auf dem Boden sitzt und aufstehen will) aus solchen Keksen resultieren kann. ;-)
Das freut mich, daß ich auch mal was für Dich schreiben konnte :) Ich weiß ja, daß Slash mit den beiden nix für Dich ist, und hier hatte ich ausnahmesweise mal keine Hintergedanken ...

Figuren und Dialoge absolut perfekt getroffen.
Danke! Und ja, Thiel sollte natürlich rausfallen ... (Ich hatte da noch dieses Prompt "Kichern" und habe verzweifelt nach einer Möglichkeit gesucht, da bei den beiden unterzubringen.) Schön zu hören, daß das der Wirklichkeit enspricht ;) Ich gehöre zu den Leuten, bei denen Cannabis nicht so wirklich wirkt ... oder vielleicht habe ich auch nur noch nie die richtige Dosis erwischt.

ein wenig Abwechslung in die ewigen Vaddern-kifft-Scherze
Das freut mich ganz besonders, denn eigentlich hatte ich eher befürchtet, daß das ein bißchen abgeschmackt ist. Andererseits ... außer Sally vor Jahren hat glaube ich noch niemand Vadderns Kekse so eingesetzt.
Ich gestehe, für mich war es die erste FF zu dem Thema, ich lese nicht konsequent genug mit (die Zeit, die Zeit!). Aber eben der Bogen, dass ausgerechnet Thiel, der ja nicht raucht (im Gegensatz zu AP, leider), und der seinem Vater den Genuss des Zeugs ständig vorhält, jetzt selbst voll naiv in die "Falle" geht, das ist doch zu schön!
Typisch FF-mäßig übertrieben wäre es gewesen, wenn das ganze im Zuge einer Firmenfeier abgegangen wäre, wobei es dann zu allgemein peinlichen Szenen kommt. Aber gerade der Umstand, dass du es klein gehalten hast und nur Boerne davon wusste, macht es so kanon-würdig. :-)

Und ja, man muss da ein bisschen üben wegen der Dosierung. Ich hab da auch ewig gebraucht. Aber gut, ich war jung und brauchte die Erfahrung...