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Wege, die sich kreuzen - Kapitel 1

Titel: Wege, die sich kreuzen - Kapitel 1
Beta: joslj - Danke!
Genre: Slash, Krimi, First Time, Drama, h/c und ein wenig Humor
Wortanzahl: 2.390
Zusammenfassung:
Im Laufe des Lebens begegnet man vielen Menschen. Manchen einmal. Manchen mehrmals. Und mit manchen geht man ein Stück des Weges gemeinsam.
Zwei Fälle (wie in einem guten Münsteraner Tatort üblich, hat mindestens einer der Fälle einen direkten Bezug zu einem der Hauptprotagonisten). Eine Liebesgeschichte. Thiel ist neu in Münster und Boerne hat mehr Leichen im Keller, als man gemeinhin vermuten würde.
Warnungen: Eigentlich nicht. Eher weniger Gewalt als in einem durchschnittlichen Tatort.
Rating: ab 12

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~ KAPITEL 1 ~

Thiel erwachte mit einem merkwürdigen Gefühl zwischen Trauer und Sehnsucht. Er hatte wieder diesen Traum gehabt. Kein Wunder vermutlich, wenn man nach fast zwanzig Jahren plötzlich wieder alleine schlief. Seit der Trennung passierte es immer wieder, daß er träumte, daß Susanne neben ihm lag. Der Traum war so real, daß er oft im Moment des Wachwerdens noch nach ihr griff und sich fragte, warum sie schon aufgestanden war. Der Traum wußte nichts von Beziehungsproblemen und Streit, er wußte nur, wie beruhigend es war, einen warmen und vertrauten Körper neben sich liegen zu haben.

Er rieb sich die Augen, drehte sich auf die andere Seite und versuchte wieder einzuschlafen. Sie waren jetzt seit über einem Jahr geschieden und noch länger getrennt. Irgendwann mußte das doch aufhören. Als er nach Münster gezogen war, war es eine Zeitlang besser gewesen. Aber nach einiger Zeit war der Traum zurückgekommen. Er war ja auch nach wie vor alleine.

Thiel war schon fast wieder eingeschlafen, als ihn ein anderer Gedanke aufschrecken ließ. Irgendetwas war anders gewesen. Warum war ihm das nicht eher aufgefallen? Der Körper in seinem Traum hatte sich anders angefühlt. Nicht mehr so vertraut. Und er hatte ... anders gerochen. Aber so sehr er sich auch anstrengte, er konnte sich nicht an mehr erinnern. Lag das daran, daß er Susanne vergaß? Wenn er sich nicht gerade ein Foto ansah, konnte er sich ihr Gesicht auch schon nicht mehr vorstellen.

Er drehte sich wieder um, und sein Blick fiel auf den Wecker. Fünf Uhr. Thiel seufzte. Warum mußte ihm diese Scheidungssache bloß auch noch nachts durch den Kopf gehen und ihn vom Schlafen abhalten! Es reichte ihm schon, wenn er tagsüber an Susanne und Lukas dachte. Er schloß die Augen, atmete tief durch und versuchte, wieder einzuschlafen. Er hatte noch anderthalb Stunden, bis sein Wecker klingelte. Und alles Grübeln änderte nichts daran, das seine Ehe gescheitert war und er Susanne und Lukas verloren hatte. Als er nach einigen Minuten wieder in den Schlaf hinüberglitt, war die andere Person wieder da. Aber er war schon im Tiefschlaf, bevor er genauer hinsehen konnte.


***


Als er das nächste Mal wach wurde, hatte er keine Zeit mehr, sich über Träume Gedanken zu machen. Sein Wecker hatte nicht nach anderthalb Stunden geklingelt, wie er das hätte tun sollen. Er hatte überhaupt keinen Ton von sich gegeben. Mistding. Das war einmal ein Geschenk von Susanne gewesen - ein St. Pauli Wecker. Er hätte ihn längst loswerden sollen. Zum Frühstücken blieb jedenfalls keine Zeit mehr und als er beim Blick aus dem Badezimmerfenster auch noch feststellte, daß es schon wieder regnete, entschied er sich spontan dafür, bei seinem Vermieter zu klingeln. Schließlich hatte der fast den gleichen Weg zur Arbeit wie er und schuldete ihm noch einen Gefallen.


***


  "Verschlafen? Sowas deutet ja meist auf tieferliegende psychologische Probleme ..."

Thiel schnaubte.

  "... ein unbewußtes Widerstreben dagegen, den Tag in Angriff zu nehmen. Belastet Sie etwas auf der Arbeit? Probleme mit den Kollegen?"

Mit einem sicherlich, dachte Thiel gehässig. Das sagte er dann aber lieber doch nicht, sondern ließ es bei "Mein Wecker ist kaputt. Und ich habe es eilig, können wir jetzt endlich?"

  "Sofort." Boerne griff an ihm vorbei nach seinen Autoschlüsseln auf dem Tisch und streifte ihn dabei fast. Thiel verdrehte die Augen, sagte aber nichts. Inzwischen hatte er sich notgedrungen daran gewöhnt, daß sein neuer Kollege kein Gefühl für Privatsphäre oder Distanz hatte. Und er wollte sich nicht beschweren, der andere nervte ihn zwar, aber andererseits war es ja doch ganz praktisch, wenn er ihn heute mitnahm.

  "Sie können mir ruhig erzählen, wenn Sie etwas bedrückt. Immerhin habe ich auch einige Semester Psychologie studiert, und das fällt ja quasi unter die ärztliche Schweigepflicht."

Als Boerne sich zur Tür umdrehte, nahm er plötzlich einen vertrauten Geruch wahr. Natürlich - Boernes Aftershave und ... Boerne selbst, vermutlich. Jeder Mensch roch irgendwie anders, wenn man genauer darüber nachdachte. Nur daß das normalerweise nur für einen Spürhund von Interesse war. Er wollte Boerne gerade folgen, als die Erkenntnis plötzlich wie eine Welle über ihn schwappte und er mitten in der Bewegung erstarrt stehen blieb. Das war es, was in seinem Traum anders gewesen war. Das war nicht Susanne gewesen, das war ... das war ... Sein Gehirn weigerte sich, den Satz zu Ende zu denken.

  "Thiel? Wo bleiben Sie denn? Ich habe heute morgen auch einen Termin, zu dem ich pünktlich erscheinen muß!"

Er murmelte etwas und ging los, aber er war immer noch zu benommen, um einen zusammenhängenden Gedanken fassen zu können. Das konnte nicht stimmen, oder? Und wenn schon, dann hatte das nichts zu bedeuten, außer daß er vermutlich zu viel Zeit mit Boerne verbrachte. Und einsam war. Boerne plapperte weiter und er setzte mechanisch einen Fuß vor den anderen, während er versuchte dahinter zu kommen, was da passiert war. Er war so abgelenkt, daß er gegen Boerne stolperte, als der plötzlich stoppte und sich zu ihm umdrehte.

  "Hören Sie mir eigentlich überhaupt zu? Ich hatte Sie was gefragt."

  "Ich ..."

Boerne hatte nach ihm gegriffen, damit sie beide nicht umkippten, und sah ihn jetzt besorgt an.

  "Thiel? Ist alles in Ordnung mit Ihnen?"

Nicht viel mehr als zehn Minuten, seit er heute früh bei seinem Nachbarn geklingelt hatte, und Boerne war ihm schon zum zweiten Mal viel zu nah. Auch wenn das technisch gesehen diesmal seine Schuld gewesen war.

  "Ich ... bin noch nicht so ganz wach. Was haben Sie gesagt?" Er trat einen Schritt zurück, und Boerne ließ ihn los.

  "Der Fall. Ich habe Ihnen erklärt, wie ..."


***


Die ganzen unappetitlichen Details, wie Boerne die Leichen der beiden Männer wieder zusammengesetzt hatte, wollte er eigentlich überhaupt nicht hören. Es gab Dinge im Leben, über die mußte er wirklich nicht so genau Bescheid wissen. Bedauerlicherweise war dieser Gedanke seinem Kollegen vollkommen fremd. Weshalb er die gesamte Fahrt zum Präsidium sein möglichstes getan hatte, wegzuhören und gleichzeitig den Eindruck zu erwecken, als lausche er den rechtsmedizinischen Ausführungen aufmerksam. Also hatte er wohldosiert das ein oder andere "Mhm", "Aha" und einmal - weil er Boerne bei Laune halten wollte, um auch für den Rückweg noch eine Mitfahrgelegenheit zu haben - sogar ein "Wie spannend" in den Redeschwall eingestreut.

  "Und, wie weit sind Sie inzwischen gekommen?" fragte Boerne, als sie beim Präsidium ankamen. Thiel war heilfroh, daß er gerade hingehört und seinen Einsatz nicht verpaßt hatte.

  "Wir haben alle befragt, die vernehmungsfähig waren."

Boerne sah ihn aufmunternd an. "Und? Lassen Sie sich doch nicht jedes Wort aus der Nase ziehen!"

Thiel seufzte. Nicht, daß das den Rechtsmediziner etwas anging, aber wie gesagt - er wollte heute auch noch einmal nach Hause kommen. Und an den meisten Tagen war Boerne das kleinere Übel im Vergleich zu seinem Vater. "Viel hat das nicht gebracht. Keine Idee für ein Motiv, nichts. Die beiden waren seit Jahren befreundet und an dem Abend auf der Rückfahrt von einem Skatabend."

  "Hm. Alkohol?"

  "Die anderen Mitspieler schwören Stein und Bein, das kaum etwas getrunken wurde. Kleinert hat als Fahrer wohl gar nichts getrunken, und Mellies nur zwei oder drei Bier."

  "Hm." Boerne hielt vorm Haupteingang an. Im Halteverbot, genaugenommen. Aber er hatte es inzwischen aufgegeben, ihn darauf hinzuweisen.

  "Haben Sie da vielleicht schon Ergebnisse? Alkohol, Drogen, sonstwas?"

  "Ich habe Ihnen doch eben erklärt, was für ein kompliziertes Puzzle -"

  "Schon gut, schon gut - war ja nur eine Frage."

Boerne warf ihm einen kritischen Blick zu. "Alberich hat die Bluttests übernommen. Ich sage Ihnen Bescheid, sobald die Ergebnisse da sind."

  "Gut." Er stieg aus, als er in der Ferne Nadeshda kommen sah. Von ihr wollte er lieber nicht mit Boerne im Halteverbot erwischt werden.

  "Vergessen Sie nicht, die Ehefrau zu vernehmen - vielleicht war es ja ein Mord aus Leidenschaft!" rief Boerne ihm hinterher.

  "Jaja ... Tschüß." Mit dem Herrn Rechtmediziner ging wohl selbst die Leidenschaft durch. Die kriminalistische. Als Boerne mit quietschenden Reifen startete und eindeutig zu schnell Richtung Rechtsmedizin weiterfuhr, kam ihm sein Traum von heute Morgen schon völlig unwirklich vor.

  "Morgen Chef", riß ihn Nadeshdas fröhliche Stimme aus den Gedanken. "Fahrrad wieder kaputt?"

  "Moin", brummte er. Sie wußte aber auch immer sofort, was los war.


***


Der Rest des Tages war arbeitsreich, aber ergebnislos gewesen. Am Vormittag hatte ihn Frau Haller angerufen, um ihm mitzuteilen, daß bei beiden Toten keine ungewöhnlichen Mengen an Alkohol oder sonstigen bewußtseinsverändernden Substanzen nachgewiesen werden konnten. Bei Mellies war ein Alkoholgehalt von 0,4 Promille festgestellt worden, Kleinert war völlig nüchtern gewesen. Das stimmte mit den Aussagen der Skatfreunde überein. Die Untersuchung des Wagens wies ebenfalls keine Besonderheiten auf. Und die Befragung der Ehefrau von Kleinert, die sich inzwischen soweit von ihrem Schock erholt hatte, daß sie ansprechbar war, hatte ihm auch nicht weitergeholfen.

Er war gerade dabei, den Fall für Frau Klemm zusammenzufassen, als es kurz klopfte und Boerne in sein Büro kam, bevor er noch "Herein" sagen konnte.

  "Oh, störe ich?" sagte Boerne und setzte sich. "Ich wollte Sie mit nach Hause nehmen."

Frau Klemm zog die Augenbrauen zusammen, und Thiel hatte unwillkürlich das Bedürfnis sich zu ducken. "Guten Abend, Herr Professor. Wir arbeiten hier."

  "Lassen Sie sich von mir nicht unterbrechen", entgegnete Boerne fröhlich. "Ich habe Zeit."

Manchmal ... manchmal fragte er sich ernsthaft, ob Boerne vielleicht eine Wanze in seinem Büro plaziert hatte, damit er immer im passenden Moment vorbeischauen konnte. Er wechselte einen kurzen Blick mit der Staatsanwältin, die die Augen verdrehte, dann aber resigniert abwinkte und meinte: "Also, wo waren wir stehen geblieben?" Scheinbar hatte Frau Klemm es inzwischen auch aufgegeben, Boerne aus den Ermittlungen heraushalten zu wollen.

  "Das war's eigentlich schon. Das sind die Fakten, die wir bisher haben."

Die Staatsanwältin wirkte unzufrieden. "Also ich weiß ja nicht, Thiel. Haben wir hier überhaupt einen Fall?"

Bevor er antworten konnte, fiel ihm Boerne ins Wort. "Zwei Männer bleiben nachts anscheinend grundlos mit dem Wagen auf einem unbeschrankten Bahnübergang stehen und werden vom Zug erfaßt. Natürlich ist das ein Fall! Immerhin -"

  "Was der Herr Professor sagen will ...", er funkelte Boerne böse an, "… ist, daß wir keinerlei vernünftige Erklärung dafür haben, weshalb der Wagen an dieser Stelle stehen geblieben ist. Und warum die beiden den Wagen nicht rechtzeitig verlassen haben."

  "Aber Sie haben keinerlei Hinweise auf Fremdeinwirkung? Kein Motiv? Nicht einmal einen Verdacht?"

Manchmal hatte Frau Klemm ein unglaubliches Talent dafür, genau das zu sagen, was er selbst dachte. Thiel rieb sich den schmerzenden Nacken. Er hatte bis eben noch alle Aussagen zum wiederholten Mal durchgelesen, aber nichts im Leben der beiden deutete auf ein solches Ende hin. "Vielleicht war es ja ein ganz dummer Unfall. Vielleicht war es aber auch ein besonders raffinierter Mord, aus einem Grund, der uns bis jetzt noch nicht -"

  "Vielleicht war es ja ein Suizid." Boerne war wieder aufgestanden und betrachtete die Fotos der beiden Opfer, die an seiner Bürowand hingen.

  "Zu zweit? Herr Professor, da geht wohl Ihre Phantasie mit Ihnen -" Boerne fiel der Staatsanwältin einfach ins Wort. "Tragische Liebe, gemeinsamer Selbstmord - das kommt doch immer wieder vor."

  "Tragische Liebe?" Thiel schnaubte. "Kleinert war verheiratet."

  "Umso mehr Anlaß, sich umzubringen!"

Frau Klemm räusperte sich lautstark, und Boerne kam tatsächlich kurz ins Stocken. "... ich meine natürlich nur, wenn die beiden ..."

  "Boerne, nichts deutet auf so einen Hintergrund hin. Die zwei kannten sich seit dem Studium, waren gute Freunde, und das war's."

  "Sie denken zu eindimensional, Thiel, Sie -" Boerne wollte noch mehr sagen, aber der Blick der Staatsanwältin brachte diesmal selbst ihn zum Schweigen.

   "Ich mache Schluß für heute", erklärte Frau Klemm. "Und Sie – finden Sie heraus, was da passiert ist. Möglichst ohne übermäßiges Melodrama." Noch ein Seitenblick zu Boerne, und damit verabschiedete sie sich.

  "Na dann suchen Sie mal nach einem anderen Motiv, Herr Hauptkommissar", murrte Boerne, als die Staatsanwältin den Raum verlassen hatte. "Melodrama … das ich nicht lache. Frau Klemm hat offensichtlich keine Ahnung von den Tiefen der menschlichen -"

  "Ich packe nur noch schnell meine Sachen zusammen, O.K.?"

Boerne schnaubte mißbilligend. "Melodrama ..."

  "Können Sie das mal nehmen?"

Boerne ließ sich die Tasche in die Hand drücken und endlich ablenken. "Was ist das?"

  "Einkäufe … hab' ich heute in der Mittagspause ..." Er suchte seinen Schal. "Ich dachte mir schon, daß es spät wird."

Boerne hielt ihm mit einer Hand die Tür auf. "Und das da?"

  "Die Zeugenaussagen. Irgendetwas muß ich übersehen haben.“

Boerne schnalzte mit der Zunge. "Sehr pflichtbewußt, Herr Kollege, aber nicht sehr gesund. Sie sollten lieber an etwas anderes denken und morgen frisch und erholt wieder zurück an die Arbeit gehen."

Seine Bürotür fiel mit lautem Knall zu, und die Fotos der beiden Männer versanken in der Dunkelheit.


***


Boerne hatte sich wie so oft einfach selbst zum Essen eingeladen. Was hieß hier eingeladen, er war einfach geblieben, nachdem er Thiels Einkäufe in die Wohnung getragen hatte. Er hatte nicht einmal gefragt, ob das Essen für zwei reichte. Und Thiel hatte nichts gesagt. Wie meistens in diesen Fällen schwankte er zwischen Verärgerung darüber, daß Boerne ohne zu zögern über seine Zeit verfügte, und so etwas wie Erleichterung, weil er nicht alleine essen mußte. Daran hatte er sich fast so schwer gewöhnt wie daran, alleine zu schlafen.

Das erinnerte ihn wieder an den Traum und er stellte Boerne schnell den nächsten nassen Teller zum Abtrocknen hin. Er war einsam. Ganz klar. Sehr einsam. Vermutlich hatte sein Vater recht, es war an der Zeit, sich wieder nach jemandem umzusehen. Das Dumme war nur, daß er gut zwanzig Jahre raus aus diesem Geschäft war. Er hatte ja nicht einmal eine Idee, wo er suchen sollte. Boerne nahm ihm den letzten Teller aus der Hand und Thiel zuckte zusammen, als sich ihre Finger kurz berührten. Einsam. Keine Frage.

  "Wissen Sie, Thiel …" Boerne klang nachdenklich. "Ich würde einen Suizid nicht so einfach von der Hand weisen. Immerhin wäre das doch das erste gewesen, woran Sie gedacht hätten, wenn es nur ein Opfer gegeben hätte."

  "Ich weiß nicht …" Sie hatten den ganzen Abend nicht mehr über den Fall geredet, aber ihn ließ die Frage auch nicht los. "Es war reines Glück, daß der Zug nicht entgleist ist und es noch mehr Opfer gegeben hat."

  "Selbstmörder sind nicht unbedingt rational“, kommentierte Boerne. "Oder rücksichtsvoll. Manch einer will mit dem ganz großen Knall abgehen. Ein Fanal – Sie wissen schon-"

  "Ich weiß, was ein Fanal ist", brummte Thiel und trocknete sich die Hände ab, nachdem er das Spülbecken ausgewischt hatte. "Wollen Sie noch ein Bier?"


tbc

Genaugenommen ist jetzt ja schon der 17.12. :) Den zweiten für den 17. vorgesehenen Teil gibt's aber erst am Morgen.

>> zu Kapitel 2
Tags: f: tatort münster, g: fanfic, g: slash, p: thiel / boerne
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