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Wege, die sich kreuzen - Kapitel 10

Titel: Wege, die sich kreuzen - Kapitel 10
Beta: joslj - Danke!
Genre: Slash, Krimi, First Time, Drama, h/c und ein wenig Humor
Wortanzahl: 2.313
Zusammenfassung:
Im Laufe des Lebens begegnet man vielen Menschen. Manchen einmal. Manchen mehrmals. Und mit manchen geht man ein Stück des Weges gemeinsam.
Zwei Fälle (wie in einem guten Münsteraner Tatort üblich, hat mindestens einer der Fälle einen direkten Bezug zu einem der Hauptprotagonisten).
Eine Liebesgeschichte. Thiel ist neu in Münster und Boerne hat mehr Leichen im Keller, als man gemeinhin vermuten würde.
Warnungen: Eigentlich nicht. Eher weniger Gewalt als in einem durchschnittlichen Tatort.
Rating: ab 12

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~ Kapitel 10 ~

Der Anruf mit den genauen Angaben zum Ort der Lösegeldübergabe ging um 15 Uhr bei Jonas Eltern ein. Die Entführer hatten sich für die Übergabe einen Ort wie aus dem Lehrbuch ausgesucht: Eine Kreuzung zweier Landstraßen in der Nähe von Münster - flache Landschaft, extrem weite Sicht in alle Richtungen, keine Gebäude, kein Dickicht in der Nähe, das eine Observierung erlaubt hätte. Der Zeitpunkt der Übergabe, 15.30 Uhr, war gerade so zu schaffen.

Nachdem Frau Harfenschläger aufgebrochen war, saßen Thiel, Nadeshda und Rödermark immer noch fluchend über den Straßenkarten der Umgebung und suchten nach einer Möglichkeit, sich dem Übergabeort unbemerkt zu nähern.

  "Da ist ein Hochsitz."

  "Was?"

  "Kommen Sie schon!!" Boerne zerrte an seiner Hand. "Sind Sie schwer von Begriff? Ein Hochsitz! In dem Waldstück, da!"

Rödermark schien zu verstehen, worauf Boerne hinaus wollte. "Kann man von dort über die Freiflächen sehen?"

  "Natürlich! Dafür ist ein Hochsitz doch da, Herrgott!" Boerne war schon zur Tür vorgelaufen. "Haben Sie ein Fernglas im Haus?"


***


Zwei Minuten später waren sie samt Fernglas auf dem Weg zu Boernes Hochsitz. Thiels Puls raste, aber er war froh, daß nach den endlos langen Stunden des Wartens endlich etwas passierte.

  "Vogelkundler ...", brummte Boerne. "Miriam hatte schon immer einen etwas abseitigen Geschmack."

Thiel sah Nadeshda an, die offenbar im gleichen Moment das Gleiche wie er dachte, und mußte sehr kämpfen, um ein Lachen zu unterdrücken.

  "Ich weiß, was Sie denken", Boerne warf ihm einen giftigen Blick zu. "Ich kann Sie geradezu denken hören!"

  "Wie bitte?" Rödermark hatte von dem Blickwechsel nichts mitbekommen und sah jetzt irritiert zur Seite.

  "Augen nach vorn, Mann!" Boerne schüttelte den Kopf. "Sehen Sie zu, daß Sie uns in einem Stück ans Ziel bringen, dann sind Sie wenigstens zu etwas gut."

  "Ich glaube, Ihnen ist nicht ganz klar, daß -"

  "Woher kennen Sie diesen Hochsitz eigentlich?" unterbrach er Rödermarks hitzige Antwort. Das hatte ihm noch gefehlt, daß die beiden schon wieder aneinander gerieten.

  "Woher wohl? Von der Jagd natürlich."

Nadeshda schüttelte sich, eine Reaktion, die er nur zu gut nachempfinden konnte.  "Ich dachte, Sie schneiden nur auf, was schon tot ist - und nicht, daß Sie Spaß dran haben, Bambi und Konsorten abzuschlachten."

  "Und das von einem Angler", Boerne schüttelte den Kopf und sah dann wieder auf die Straße. "Jetzt müssen Sie in den nächsten Waldweg nach rechts biegen, sonst kommen wir in den Sichtbereich der Kreuzung." Er sah auf die Karte. "Ich mußte meinen Vater begleiten. In der Tat liegt mir nichts daran, Bambi abzuschlachten."  

Thiel hatte plötzlich ein sinkendes Gefühl im Magen. "Boerne ... wie lange genau ist das her?"

  "Keine 30 Jahre", antwortete Boerne und spähte in den dichter werdenden Wald. "Halten Sie dahinten, sehen Sie das? Da geht ein kleinerer Weg nach links ab."

  "Und wenn es den Hochsitz jetzt gar nicht mehr gibt?"

  "Hat irgendjemand hier vielleicht eine bessere Idee!?"

  "Nein", antwortete Rödermark an seiner Stelle. "Also los, wo müssen wir hin?"


***


Es gab den Hochsitz noch. Glücklicherweise. Ein wenig morsch - er konnte nicht behaupten, daß er sich beim Hochklettern auf der Leiter sicher gefühlt hätte - aber noch soweit stabil, daß er sie alle vier trug. Und die Sicht war wirklich ausgezeichnet.

  "Man sieht erstaunlich weit, dafür, daß das hier gar nicht so hoch ist."

  "Das Stück Wald liegt ein wenig höher als der Rest. Geologisch gesehen ist das hier ..." Boerne stockte, als er seinen Blick sah. "Das erkläre ich Ihnen ein andermal. Jedenfalls geht es da vorne, bei den letzten Bäumen, drei oder vier Meter steil bergab. Da ist damals ein Hirsch, den mein Vater angeschossen hat, hinunter gestürzt." Boerne sah einen Moment ins Leere, bis Rödermark sich räusperte. "Es ist halb vier." Der LKA-Beamte nahm Boerne das Fernglas ab und schaute Richtung Kreuzung. Boerne sah einen Augenblick so aus, als wollte er protestieren, sagte dann aber doch nichts. Auch mit bloßem Auge konnte man gut den roten VW von Miriam Harfenschläger erkennen, der sich der Kreuzung näherte. Sie sahen zu, wie Jonas Mutter den Umschlag mit dem Geld auf die Bank legte, die an der Kreuzung stand. Wie sie einen Moment stehen blieb und sich umsah. Weit und breit war nichts Ungewöhnliches zu entdecken, nur das ein oder andere Auto passierte die Kreuzung. Frau Harfenschläger stieg wieder ein und fuhr weiter.

  "Und jetzt?" flüsterte Nadeshda.

  "Abwarten", antwortete Rödermark. "Bis das Geld abgeholt wird. Und mit etwas Glück sehen wir etwas, was uns weiterhilft."

Boerne griff nach seiner Hand, und er sah überrascht zur Seite. Aber der andere starrte nur auf die Kreuzung und sah so blaß aus, daß er Angst hatte, er könnte gleich umkippen. Irgendwann würden sie miteinander reden müssen. Er erwiderte den Händedruck und hoffte, daß Rödermark und Nadeshda etwas besseres zu tun haben würden, als nach unten zu schauen. Viel Zeit, sich Gedanken zu machen, hatte er ohnehin nicht, denn in diesem Moment bremste ein Motorrad mit zwei Fahrern an der Kreuzung ab.

Der Beifahrer stieg ab und näherte sich der Bank. Thiels Herz klopfte, und seine Hand wurde so fest gepackt, daß es fast wehtat. Aber in dem Moment war in der Ferne eine Sirene zu hören, und der Motorradfahrer sprang wieder auf.

  "Nein!"

Boerne ließ seine Hand los und stürzte zur Leiter.

Und dann überstürzten sich die Ereignisse. Rödermark fluchte. Boerne fiel die Leiter mehr hinunter, als daß er kletterte, und rannte los. Nadeshda gab das Kennzeichen des Motorrads per Handy an die Kollegen weiter. Er hastete hinter Boerne her die Leiter hinunter und durch das dichte Unterholz des Waldes.

  "Boerne!"

...

  "Das hat doch keinen Sinn, wir sind viel zu weit weg!"

...

  "Bleiben Sie stehen!"

...

  "Boerne!"

Er hatte fast aufgeschlossen, als der andere plötzlich abbremste und mit den Armen ruderte, weil ihn das Trägheitsmoment noch weiter trieb. Thiel wurde erleichtert langsamer. Bis er verstand, daß das nicht der Schwung vom Rennen war, sondern daß Boerne fiel. Er beschleunigte verzweifelt und hatte das Gefühl, zum Greifen nahe zu sein, aber er griff nur noch ins Leere, während er in der Ferne einen dumpfen Aufprall hörte.

  "Boerne!" Er hielt sich an einem Baum fest, der am Rand der Kante stand, und sah in die Tiefe. Drei, vier Meter? Wohl eher fünf oder sechs. Und dann sah er die leblose Gestalt weiter unten liegen und sein Herz setzte für einen Moment aus. Er konnte die Blutlache sehen, die sich unter Boernes Kopf bildete. Er konnte ... ihm wurde schwindelig, und er mußte sich setzen, wenn er nicht selbst noch fallen wollte.

Hinter sich hörte er Rödermark den Notarzt rufen, während Nadeshda die Steigung hinunterkletterte.

Er war immer noch wie gelähmt.

Und dann rief Nadeshda von unten "Alles in Ordnung! Kann mal jemand runterkommen und sich um ihn kümmern, während ich dem Notarzt den Weg von der Straße hierher zeige?"

Thiel sah wieder nach unten, zu Boerne, der inzwischen saß. "Schaffen Sie das?" fragte Rödermark hinter ihm. "Ich muß mich um die Fahndung kümmern."

  "Natürlich." Er fühlte sich immer noch benommen, während er die Steigung hinunterkletterte. Allzugefährlich war das nicht, solange man nicht wie ein Irrer über den Rand rannte.

  "Passen Sie auf, daß er sich nicht unnötig bewegt, bis der Notarzt da ist", sagte Nadeshda und berührte ihn leicht am Arm. "Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht."

Er nickte und sah ihr nach, während sie über die Wiese lief, der Straße und dem Notarzt entgegen. Er versuchte wieder ruhiger zu werden, aber der Moment lief wieder und wieder vor seinem inneren Auge ab. Er hörte sich schreien und sah Boerne verschwinden. Und hörte den Aufprall; ein häßliches, dumpfes Geräusch.

  "Das ist gar nicht nötig, mir ist nichts -"

  "Herrgott, Boerne! Was haben Sie sich bloß dabei gedacht!"

Boerne drückte ein Taschentuch gegen die Platzwunde an seiner Stirn und ignorierte ihn völlig.

  "Wieso haben Sie nicht angehalten!"

Thiel war so wütend, daß er am liebsten irgendetwas oder irgendjemanden geschlagen hätte.

  "Wie oft habe ich Ihnen schon gesagt, ich bin für die Ermittlungen zuständig, nicht Sie! HÖREN SIE MIR ÜBERHAUPT ZU!?"

Boerne war zusammengezuckt, als er noch lauter wurde. "Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie Ihre Sorge um mich anders ausdrücken könnten, als mich anzuschreien." Der herablassende Blick, den der andere ihm zuwarf, brachte das Faß zum Überlaufen.

  "Sie brauchen sich wirklich nicht zu wundern, daß es niemand mit Ihnen aushält!"

Der Satz tat ihm im nächsten Moment schon leid, als er sah, wie Boernes Gesichtsausdruck erstarrte. Auch wenn es irgendwie stimmte. Und Boernes Aktion einfach unverzeihlich gewesen war. Ihm wurde regelrecht schlecht bei dem Gedanken, daß -

  "Das reicht jetzt." Boerne war aufgestanden und wollte weg von ihm. Thiel spürte den Ärger von vorher wieder zurückkommen und griff nach dem anderen, um ihn aufzuhalten. "Sie warten hier auf den Arzt!"

Verdammter Idiot. Wie konnte man nur so unvernünftig und unvorsichtig und dämlich sein ... Erst nach einigen Sekunden fiel ihm auf, daß aus dem Aufhalten ein Festhalten geworden war.

  "Sie kriegen Blutflecken auf Ihren Pulli", nuschelte Boerne. Das war im Moment wirklich sein geringstes Problem. Sein Problem war, daß er Boerne nicht wieder loslassen wollte.

  "Ich würde Sie am liebsten schütteln, wenn Sie nicht schon verletzt wären ..."

  "Ich weiß."

Thiel atmete tief durch und versuchte, sich wieder zu beruhigen. Sobald sich nicht mehr alles um ihn drehte und er sich sicher war, daß er dem anderen nicht doch noch eine scheuern würde, würde er Boerne wieder loslassen.

  "Thiel ... können Sie mich ein bißchen weniger fest umarmen? Ich krieg' kaum Luft."

Er ließ widerwillig ein wenig lockerer.

  "Ich mag Sie nicht, bloß damit das klar ist."

  "Selbstverständlich. Mir käme nie etwas anderes in den Sinn."

  "Und hören Sie mit dem verdammten Sarkasmus auf!" zischte Thiel. "Ist Ihnen überhaupt klar, wie knapp das war!?"

  "Schon gut ...", murmelte Boerne. "Es ist ja nichts passiert."

Boerne klang endlich nicht mehr sarkastisch, ironisch oder herablassend, und Thiels Puls beruhigte sich langsam wieder. Als er das Geräusch von Schritten hinter sich hörte, ließ er Boerne los.

  "Das wird der Notarzt sein."

  "Thiel, wie oft muß ich Ihnen noch erklären, daß ich als Arzt sehr wohl selbst in der Lage bin, mich -"

  "Kein Wort mehr!" Seine Geduld war immer noch mehr als strapaziert, und er hätte beinahe wieder gebrüllt. Vielleicht hatte er das auch, das würde erklären, warum der Notarzt, der eben um die Ecke gebogen war, vor Schreck wieder einen Schritt zurückgewichen war. Thiel räusperte sich. "Hier ist Ihr Notfall. Sehen Sie zu, daß Sie ihn verarzten und am besten ruhigstellen."

Er ging, bevor Boerne protestieren konnte.


***


Rödermark hatte ihn nur angesehen.

  "Was ist!?"

  "Verstehen Sie jetzt, warum ich der Meinung bin, er sollte nicht an der Ermittlung beteiligt sein?"

  "Boerne hat vielleicht einen Fehler gemacht ..." Thiel holte tief Luft und versuchte, die Erinnerung an Boernes sinnlose Aktion nicht wieder hochkommen zu lassen. "Aber ohne ihn hätten wir überhaupt keine Chance gehabt, die Geldübergabe -"

  "Darum geht es nicht", unterbrach ihn Rödermark. "Angehörige haben bei einer Ermittlung nichts verloren. Und das wissen Sie so gut wie ich. Wenn er ein paar Sekunden früher die Nerven verloren -"

  "Hat er aber nicht", zischte Thiel. "Daß die Geldübergabe gescheitert ist, war Ihre Schuld! Das hätte nie im Leben passieren dürfen - ein Einsatzfahrzeug mit Alarm genau im entscheidenden -"

  "Es war ein Krankenwagen", sagte Rödermark müde.

  "Was?"

  "Ein verdammter Krankenwagen! Mit Martinshorn!"

  "Aber ..." Er war sich sicher, einen Polizeiwagen gehört zu haben.

  "Ja, das haben wir alle gedacht. Die Entführer auch", seufzte Rödermark. "Aber es war ein Krankenwagen. Natürlich hatte ich sichergestellt, daß keine Einsatzwagen in der Gegend unterwegs sind. Aber das ..."

  "Aber wieso hat der denn in dieser gottverdammten Pampa das Martinshorn an!" Er konnte es immer noch nicht fassen.

Rödermark zuckte nur mit den Schultern. "Er ist auf eine Kreuzung zugefahren und war nicht auf der Vorfahrtsstraße."

  "Verfluchter Mist."


***


Nadeshda kam einige Zeit später zurück.

  "Ich bin mit ins Krankenhaus gefahren", erzählte sie ihm, obwohl er nicht gefragt hatte. "Natürlich ist er nicht dageblieben, obwohl sie ihn zur Beobachtung dabehalten wollten."

Sie wartete einen Moment, während er sich mit seinen Ausdrucken beschäftigte.

  "Es ist nichts Schlimmes. Ein paar üble Prellungen. Und die Platzwunde, von der das viele Blut kam."

...

  "Geht es Ihnen wieder besser?"

  "Was soll das denn heißen?"

  "Sie haben sich ziemlich erschreckt, Chef", sagte Nadeshda vorsichtig. "Das haben wir alle, das ist nur normal."

  "Mhm."

  "Gibt es was Neues?"

Er erzählte ihr, was er von Rödermark erfahren hatte. "Was gibt es von Meier II?"

  "Nix Auffälliges. Fadenkrämer hat gearbeitet und sitzt jetzt gerade mit Freunden in einer Kneipe." Sie seufzte. "Ich löse Steffen dann mal ab."

  "In Ordnung." Es war fast nichts, aber es war die einzige Spur, die sie im Moment überhaupt hatten.


***


Die nächste, die an seine Bürotür klopfte, war Staatsanwältin Klemm.

  "Hauptkommissar Rödermark hat mir erzählt, was passiert ist."

Thiel schnaubte.

  "Was ist schiefgelaufen?"

  "Alles." Thiel seufzte. "Und nichts. Eigentlich ... eigentlich war das eine Verkettung von saudummen Zufällen. Das hätte auch Rödermark nicht vorhersehen können", setzte er widerstrebend hinzu.

  "Ich brauche Ihren Bericht, um -"

  "Hier." Er hielt ihr den Text unter die Nase. Was anderes als Berichte schreiben konnten sie ohnehin nicht tun, während sie auf die nächste Kontaktaufnahme warteten.

Frau Klemm nickte. "Wie geht es Boerne?"

  "Nur Platzwunden, nichts Ernstes." Er sah vor sich auf den Schreibtisch. Über Boerne wollte er jetzt nicht nachdenken. Und schon gar nicht reden.

  "Sie wissen, daß Rödermark recht hat, oder?"

Er nickte.

  "Thiel ..." Sie zögerte einen Moment. "Eigentlich müßte mich das nicht interessieren, aber in dieser Situation kann ich keinen Leiter der Rechtsmedizin gebrauchen, der die Nerven verliert, und auch keinen leitenden Ermittler, der nicht mit den Gedanken bei der Sache ist."

Er wollte protestieren, doch sie ließ ihn nicht zu Wort kommen.

  "Reden Sie endlich miteinander."


***


Er hatte den Aufbruch so lange es ging hinausgezögert. Aber irgendwann mußte er ja nach Hause. Und vor Boernes Tür zögerte er dann auch nicht mehr. Es war Zeit.


tbc


>> zu Kapitel 11
Tags: f: tatort münster, g: fanfic, g: slash, p: thiel / boerne
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