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Büttenwarder

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Wege

Wege, die sich kreuzen - Kapitel 12

Titel: Wege, die sich kreuzen - Kapitel 12
Beta: joslj - Danke!
Genre: Slash, Krimi, First Time, Drama, h/c und ein wenig Humor
Wortanzahl: 2.020
Zusammenfassung:
Im Laufe des Lebens begegnet man vielen Menschen. Manchen einmal. Manchen mehrmals. Und mit manchen geht man ein Stück des Weges gemeinsam.
Zwei Fälle (wie in einem guten Münsteraner Tatort üblich, hat mindestens einer der Fälle einen direkten Bezug zu einem der Hauptprotagonisten).
Eine Liebesgeschichte. Thiel ist neu in Münster und Boerne hat mehr Leichen im Keller, als man gemeinhin vermuten würde.
Warnungen: Eigentlich nicht. Eher weniger Gewalt als in einem durchschnittlichen Tatort.
Rating: ab 12

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~ KAPITEL 12 ~

Es war erstaunlich leicht gewesen, zur Normalität überzugehen. Als sie beim Frühstück saßen, fühlte sich Thiel schon fast wie immer. Er erzählte Boerne, was sie als nächstes tun würden. Boerne sagte ihm, daß er bei Miriam vorbeifahren wollte.

  "Rödermark hat gestern mit den Eltern gesprochen", sagte Thiel. Er war in dem Moment wirklich froh gewesen, daß er das nicht machen mußte. Vielleicht sollte er sich doch bei Rödermark entschuldigen, oder etwas in der Art. Weil er ihn so angefahren hatte. Es war ja wirklich nicht seine Schuld gewesen, daß Boerne ihn in Todesangst versetzt hatte.

  "Ich weiß", sagte Boerne. "Ich habe mit ihr telefoniert."

  "Darf ich dich was fragen?"

  "Hm?" Boerne sah ihn überrascht an.

   "Wieso hast du damals nicht ... Wieso hast du den Kontakt zu dem Jungen damals so einfach ... aufgegeben, er ist dir doch ... wichtig. Oder?"

Boernes Gesicht hatte wieder diesen verschlossenen Gesichtsausdruck angenommen, den er so gut kannte.

  "Nur, wenn du mir das erzählen willst", mumelte Thiel und sah auf den Tisch vor sich. "Du mußt nicht."

  "Wir dachten, daß ein klarer Schnitt einfacher für Jonas sein würde", sagte Boerne nach ein paar Sekunden Stille. "Er hatte doch mit Hermann schon seinen leiblichen Vater, den er alle paar Wochen gesehen hat. Und dann würde Miriam ja vermutlich nicht solo bleiben, dann würde er einen neuen ... Stiefvater haben. Und dann hätte er mich auch noch irgendwie ... mitschleppen müssen. Miriam dachte, es würde nur schwerer für ihn, wenn der Kontakt zu mir dann langsam und allmählich zum Erliegen kommt." Als er wieder aufsah, schaute Boerne aus dem Fenster in die Ferne. "Sie hat mich gefragt, was das denn bringen soll, wenn ich Jonas weiter sehe. Und wie ich mir das vorstelle."  

Darauf hätte er nun auch keine Antwort gewußt. Er hatte ja Susanne nicht einmal davon abhalten können, mit Lukas nach Neuseeland zu ziehen. Zum Glück schien Boerne nicht zu erwarten, daß er zu dem Thema noch etwas sagte, sondern fing an, den Tisch abzuräumen.

  "Rufst du mich an, wenn du irgendetwas Neues hast?"

  "Ja." Er sah zu, wie Boerne mit etwas ungelenken Bewegungen die Geschirrspülmaschine einräumte. "Soll ich dir -"

  "Geht schon."

  "Dann fahre ich jetzt los."

  "Mhm."

Er war schon fast bei der Tür, als Boerne ihn einholte. "Du hast was vergessen."

  "Hm?"

Eben nur fast wie immer. Der Abschiedskuß war neu.


***


 Gegen neun tauchte Boerne wieder bei ihm im Büro auf.

  "Gibt es was Neues?"

  "Nicht wirklich. Keine Kontaktaufnahme." Er schob den Plan in die Mitte des Tisches, damit Boerne ihn besser sehen konnte. "Ich habe versucht, alles, was wir über diesen Fall wissen, in einen räumlichen Bezug zu bringen."

  "Der Ort, an dem Jonas zum letzten Mal gesehen wurde, die Ortung der verschiedenen Anrufe, die Geldübergabe ... was ist das da hinten?"

  "Hier wurde das Motorrad geklaut, das sie bei der Geldübergabe verwendet haben. Und da wurde es heute Mittag gefunden."

  "Alles im Nordwesten ..."

  "Mhm." Er seufzte. "Aber wir können ja schlecht ein Viertel der Stadt durchsuchen. Und genaugenommen muß das auch gar nichts heißen."

Boerne starrte auf die Karte und fuhr mit einem Finger von einem Ort zum anderen. "Meinst du -"

  "Chef!" Nadeshda riß die Tür auf und stürmte ins Büro. "Ich hab da was! ... Oh. Hallo. Geht es Ihnen wieder besser?"

  "Was? Was haben Sie?" fragte Boerne ungeduldig. "Jetzt lassen Sie sich doch nicht von Nebensächlichkeiten ablenken!"

  "Fadenkrämers Telefonüberwachung." Nadeshdas Augen leuchteten förmlich. "Wir haben eine Übereinstimmung gefunden - er wurde gestern von dem Prepaid Handy aus angerufen, von dem eine Viertelstunde später der Anruf mit der Wegbeschreibung zur Lösegeldübergabe kam. Die Verbindung dauerte nur zwei Sekunden, aber ... das kann einfach kein Zufall sein!"

  "Nein." Ein Fehler. Ein winziger Fehler, aber ein Fehler. Endlich ein Punkt, an dem sie einhaken konnten. "Informieren Sie Rödermark, und -"

  "Denkst du, das ist so eine gute Idee?"

  "Boerne! Nadeshda, lassen Sie sich nicht aufhalten. Rödermark ist ein Profi, und wir brauchen jeden Mann."

  "Profi! Bis jetzt hat er Jonas vor allem einen Finger gekostet ...", grummelte Boerne, aber er sagte nichts weiter.

  "Ich rede mit Frau Klemm über einen Haftbefehl."

Nadeshdas Begeisterung sank in sich zusammen, weil sie natürlich sofort erkannte, welches Risiko sie damit eingingen. Aber das war nichts gegen die Panik, die er in Boernes Gesicht sehen konnte.

  "Aber wenn ..."

  "Ich weiß, was ich tue." Das war vielleicht ihre einzige Chance. Wenn Jonas überhaupt noch lebte. "Wir müssen ihn nur schneller zum Reden bringen, als sich rumsprechen kann, daß er verhaftet wurde."

Boerne nickte zögernd.

  "Selbst wenn er in die Sache verwickelt ist - ein Profi ist der mit Sicherheit nicht. Er wird einknicken." Er fühlte sich nicht halb so sicher, wie er sich anhörte, aber er wußte einfach, daß Boerne das jetzt brauchte. Und, wenn er ehrlich war, schadete ihm selbst ein wenig Zuversicht auch nicht.

Neben ihm räusperte sich Nadeshda. "Wenn Frau Klemm einer Kommunikationssperre zustimmt, haben wir auf jeden Fall ein paar Stunden, bevor es auffällt. Außerdem ist Fadenkrämer nervös. Wie haben ihn ja schon eine ganze Weile im Visier, und er wirkt immer angespannter."

Sie waren beide auf dem Weg zur Tür, als ihm auffiel, daß es für Boerne jetzt nichts mehr zu tun gab. Überraschenderweise hatte das sogar Boerne selbst eingesehen, denn er saß noch am Schreibtisch und starrte weiter auf die Karte.

  "Mit dir alles in Ordnung?"

  "Ja", antwortete Boerne knapp, ohne aufzusehen. "Verlier keine unnötige Zeit."   
***


  "Geht's ihm besser?" wiederholte Nadeshda ihre Anfangsfrage, als sie auf dem Flur waren.

Er zuckte mit den Schultern. "Körperlich schon, glaube ich."

  "Ich hole Rödermark und wir kommen nach zu Frau Klemm, O.K.?"

  "Machen Sie das." Er sah auf seine Uhr. "Sie müßte inzwischen ja auch längstens im Büro sein. Oder hat sie mittwochs noch diesen Trainingstermin?"

  "Selbst wenn", meinte Nadeshda, "würde sie ihn in so einem Fall ausfallen lassen. Seit wann duzen Sie sich eigentlich?"

  "Seit gestern", murmelte er geistesabwesend.

  "Das war aber auch überfällig."

  "Was?" Er sah Nadeshda überrascht an, weil in ihrer Stimme so ein seltsamer Ton mitgeschwungen hatte.

  "Nur so." Sie sah zur Seite. "Ich freue mich. Wir sehen uns gleich im Büro der Staatsanwältin." Sie bog in den nächsten Flur ab.

Irgendwie hatte er das Gefühl, daß Nadeshda gerade mehr aus ihm herausgeholt hatte, als er eigentlich sagen wollte. Aber egal, im Moment gab es Wichtigeres.


***

 
Die Staatsanwältin war nicht leicht zu überzeugen gewesen. Aber zum Glück waren Nadeshda und auch Rödermark seiner Meinung. 18 Stunden nach der verpatzten Geldübergabe, und immer noch keine Kontaktaufnahme. Die Gefahr, daß die Entführer nervös wurden und die ganze Aktion abbrachen, wurde immer größer. Was das für den Jungen bedeuten würde, konnte man sich leicht vorstellen.

Und zum Glück hatte Frau Klemm zwar durchaus ihre Schwächen, aber mangelnde Risikobereitschaft gehörte nicht dazu. Es war natürlich klar, daß vor allem sie in der öffentlichen Kritik stehen würde, wenn Fadenkrämers Verhaftung Jonas Leben in Gefahr brachte. Aber solche Entscheidungen waren ihr Job, und Thiel wußte, daß er mit ihr als Staatsanwältin Glück hatte, weil sie im Zweifelsfall das Richtige tat.


***


Eine Stunde später hatte Rödermark es arrangiert, daß Fadenkrämer unter einem Vorwand von seinem Arbeitsplatz weggeholt und verhaftet worden war. So weit Thiel das beurteilen konnte, war niemand unruhig geworden. Auch wenn Fadenkrämer einige Stunden nicht zu erreichen war, würde hoffentlich nicht sofort jemand Verdacht schöpfen. Er ging ein letztes Mal die Punkte durch, die sie hatten, und betrat das Vernehmungszimmer.


***


Zwei Stunden später war Fadenkrämer umgefallen und hatte seine Beteiligung an der Entführung gestanden. Der junge Mann war schon nervös gewesen, als das Verhör begonnen hatte. Thiel hatte alle Register gezogen. Ihre Beweise waren genaugenommen sehr dünn, aber er hatte es geschafft, Fadenkrämer davon zu überzeugen, daß er aus der Sache nicht mehr unbeschadet herauskommen würde. Vielleicht hatte ihn auch die Entschlossenheit erschreckt, die Thiel ausströmte. Und die Telefonverbindung war ein Fakt. Selbst wenn Fadenkrämer anfangs beteuert hatte, daß sich jemand ihm Unbekanntes verwählt hatte, mußte ihm klar sein, wie unglaubwürdig das klang.

Gegen Ende hatte sich Thiel ganz darauf konzentriert, dem Verdächtigen die Konsequenzen aufzuzählen, die es für ihn haben würde, wenn Jonas umkam. Und auf seine Möglichkeiten hinzuweisen, wenn er ihnen dabei half, Jonas lebend zu finden.

Zu ihrem Glück war der junge Mann wirklich kein Profi.

Zu ihrem Pech wußte er aber auch nicht allzuviel.


***


Nachdem er sich sicher war, daß er alles aus Fadenkrämer herausgeholt hatte, was herauszuholen war, rief er die Soko zusammen. Gemeinsam gingen sie durch, was sie inzwischen an Informationen zusammengetragen hatten. Die Entführer hatten immer noch nichts von sich hören lassen, ein Umstand, der alle mehr und mehr beunruhigte, auch wenn niemand aussprach, was das möglicherweise zu bedeuten hatte.

  "Er hat alles zugegeben", sagte Thiel. "Als er einmal angefangen hat zu reden, ist es nur noch so aus ihm herausgesprudelt. Aber ich denke, es ist im Moment zweitrangig, wie er diese Leute kennengelernt hat. Ihre Identität kennt er nicht, und es waren jeweils die Entführer, die den Kontakt zu ihm hergestellt haben. Kommuniziert haben sie über ein Handy, das nicht bei der Entführung zum Einsatz kam - bis auf den einen Anruf, bei dem einer der Männer anscheinend das falsche Handy gegriffen hat."

  "Im Moment läuft schon eine stille Fahndung nach den beiden, mit allen Angaben, die wir von Fadenkrämer erhalten haben", ergänzte Rödermark.

  "Und Jonas?" sagte Boerne und stellte damit die Frage, die ihnen allen wohl am schwersten im Magen lag.

  "Er weiß nicht, wo der Junge ist", sagte Thiel. "Und ich glaube nicht, daß er lügt. Er hat nur ein paar Anhaltspunkte."

Es war nicht viel gewesen, was Fadenkrämer ihm hatte sagen können. Thiel sah auf seine Notizen hinunter und versuchte, alles so detailgenau wie möglich wiederzugeben.

  "Er ist in einem leerstehenden Industriegebäude, kein Wohngebäude. Offensichtlich sind sie sich sehr sicher, daß im Moment niemand in dieses Gebäude kommen wird. Fadenkrämer sagt, er habe ganz deutlich einen Hall gehört, als ob die Anrufer sich in einem sehr großen, leeren Raum befinden würden. Und daß einer der Männer sich bei einem Gespräch darüber beschwert habe, daß er sich in dieser zugigen und feuchten Hütte noch den Tod holen wird."

Er sah die anderen hoffnungsvoll an. Vielleicht fiel ja irgendjemandem was dazu ein, ihm selbst war noch kein Geistesblitz angesichts dieser spärlichen Angaben gekommen.

  "Die anderen sind mit Hochdruck dabei, eine Übersicht über alle derzeit leerstehenden Gewerberäume in Münster und Umgebung zu erstellen", sagte Nadeshda. "Da kommt einiges zusammen. Wenn uns nichts anderes einfällt, sollten wir schleunigst damit beginnen, die Liste abzuarbeiten."

Thiel dachte an seine Karte, auch wenn das natürlich eine schwache Hoffnung war.

  "Vielleicht sollten wir im Nordwesten anfangen, immerhin besser, als ganz ziellos -"

  "Tallöl", sagte Boerne plötzlich.

  "Was?"

  "Die Substanz an Jonas Fingernagel - Tallöl, ein Nebenprodukt der Papierherstellung. Wird für alles mögliche eingesetzt: Klebstoffe, Druckfarben, Kautschuk, selbst Kaugummi ... und Hydroment."

  "Hydro- ?"

  "Entfeuchtungsputz", sagte Boerne geistesabwesend und starrte auf die Karte, auf der Thiel die verschiedenen Punkte markiert hatte, die in Zusammenhang mit der Entführung standen. "Spezialputz zum Trockenlegen von feuchtem Mauerwerk."

  "Feuchtes Mauerwerk ..." Nadeshda runzelte die Stirn. "War da nicht letztens ..."

Boernes Finger schoß nach vorne, auf die Karte. "Die alte Seilerei. Denkmalgeschützt. Marodes Mauerwerk. Die Debatte um den Abriß lief über mehrere Jahre ... Und jetzt wird sie saniert. Mit Hydroment -"

  "Der erste Bauabschnitt wurde vor zwei Wochen abgeschlossen", unterbrach ihn Nadeshda aufgeregt. "Und jetzt passiert da erst mal nichts, der Putz tut seine Wirkung, und frühestens in einem Monat geht es mit den Bauarbeiten weiter!"

Thiel hätte beinahe gefragt, woher um Gottes willen sie so etwas wußte, aber dann hob Boerne den Blick von der Karte und sah ihn mit Augen an, die einen fast fiebrigen Glanz hatten.

  "Laß uns -"

  "Wir müssen uns dem Gebäude vorsichtig nähern", unterbrach ihn Rödermark. "Wir wissen nicht, ob sie noch da drin sind, und wir dürfen sie auf keinen Fall nervös machen."

Erstaunlicherweise nickte Boerne nur. Thiel war froh, daß sie nicht noch durch langwierige Diskussionen darüber aufgehalten wurden, wie nun am besten vorzugehen war. Das waren zwar alles nur Strohhalme, nach denen sie griffen - aber besser als gar nichts zu haben. Er nickte Rödermark ebenfalls zu.


tbc


Also, falls Ihr Euch das fragt - es gibt Tallöl, und Hydroment, aber was genau man bei ein bißchen abgekratzten Putz unterm Fingernagel feststellen könnte, weiß ich natürlich nicht. Sagen wir mal, so ungefähr könnte es passiert sein *hust*


>> zu Kapitel 13 (Ende)

Comments

Eben nur fast wie immer. Der Abschiedskuß war neu.

Awww! :)

Irgendwie hatte er das Gefühl, daß Nadeshda gerade mehr aus ihm herausgeholt hatte, als er eigentlich sagen wollte.

Ach, Thiel, es haben doch eh alle vor Dir gewusst. ;)

Zu ihrem Glück war der junge Mann wirklich kein Profi. Zu ihrem Pech wußte er aber auch nicht allzuviel.

Sehr schön formuliert! Du verstehst es wirklich gut, eine Hoffnung wieder zu zerstören. :)
Ach, Thiel, es haben doch eh alle vor Dir gewusst. ;)
Ich fürchte ja ... ich glaube, selbst Rödermark denkt sich seinen Teil ;)

Sehr schön formuliert!
Danke :) Hat mir selbst auch gut gefallen, das ist wie ein Paukenschlag.
Es war erstaunlich leicht gewesen, zur Normalität überzugehen
Naja, sie leben doch schon praktisch von Anfang an zusammen... irgendwie... da musste das ja leicht fallen. :D

Er sah zu, wie Boerne mit etwas ungelenken Bewegungen die Geschirrspülmaschine einräumte. "Soll ich dir -"
Ich liebe deinen aufmerksamen Thiel.

Nadeshda ist in diesem Kapitel allerdings der Höhepunkt. Raffinierte, clevere junge Frau; und ganz gewiß nicht blind.
Wir wussten es schon immer.

Zu ihrem Glück war der junge Mann wirklich kein Profi.
Zu ihrem Pech wußte er aber auch nicht allzuviel.

Du machst es aber auch zum Schluß noch gemein spannend.

Die Sache mit diesem besonderen Putz ist genial recherchiert. Ich selber habe auch für ein/zwei Geschichten nach einem eindeutigen Zeug gesucht, dass ich benutzen konnte, im den Fall darüber aufzuklären (Chromelektrolyte und Aktivkohle waren das damals; ich weiß seitdem mehr darüber, als ich je wissen wollte.)
Man geht ganz schön weite Wege, damit die Geschichte irgendwie hand und Fuß hat, was?
Irgendwie sind wir schon bedenklich bescheuert...