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BT_Wandern

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Büttenwarder

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BT_Bingo_Winter

Fandom, Slash ... die Anfänge

Ich wollte schon lange mehr über Fantum und Slash als solches schreiben, komme aber nie dazu, weil sich immer eine neue Geschichte in den Vordergrund drängt ...

Deshalb erst einmal lediglich ein Link zum Journal von Nancy Kippax (+ 2008), die hier Erinnerungen aus ihrer persönlichen Anfangsphase seit den frühen 1970er Jahren aufgeschrieben hat. Was als biographisches Beispiel sehr interessant ist, aber natürlich auch exemplarisch für das beginnende Fanwesen steht.

Ich habe als Teaser eine biographische Passage gewählt. Vielleicht beginnt es immer so, mir ging es jedenfalls ähnlich - nur ohne Partnrin zum Austausch.

Our personal involvement in Star Trek fandom followed a rather circuitous route.  Bev was a suburban housewife and mother of three who discovered Trek in local re-runs in 1973.  As a single working girl, I had faithfully watched the show in its first run and now, with Bev catching up, I watched again, this time in glorious color.

Sharing fantasies was nothing new to us, as was obsession. Despite the somewhat large gap in our ages, Bev and I had grown up closer than most sisters and had played "make-believe" about TV characters since childhood. We shared a love for male-male relationship before it ever had a name! Hurt-comfort was our specialty in the stories we made up and told each other; we loved it when our characters had an excuse to touch. Whenever we watched something that was pleasing in this category, we said that it gave us "flip-flops", or "The Feeling", our elementary terms to describe what we felt. We always thought this was unique to us alone.


Quelle: Entering Star Trek fandom

Comments

Oh ja, das klingt in einigen Passagen genau wie bei mir.

and had played "make-believe" about TV characters since childhood.
------Dafür hatte ich meine Schwester, wir haben uns Serien immer "weiter erzählt". Aber noch völlig auf der Het-Schiene. *g*


We shared a love for male-male relationship before it ever had a name!
-----Das kann ich nur für mich sagen. Schon bevor ich das Wort "Slash" kannte, habe ich mir für mich selbst die beiden männlichen Protagonisten in einem "was wäre wenn" Szenario vorstellt. Und als ich dann in irgendeinem Buch über Star Trek las, dass es inoffiziell tatsächlich solche Geschichten gab, war ich hin und weg. *g*

Edited at 2013-03-24 07:54 am (UTC)
Ich habe auch von klein auf Geschichten weitererzählt und das teilweise auch für andere gemacht - für meine überwiegend jüngeren Verwandten hab' ich die Handlung für unsere Spiele entwickelt, die ich in der Regel aus Büchern hatte. Aber die Slash-Komponente habe ich dann mit niemandem mehr geteilt, auch nicht mit meiner jüngeren Schwester ;) Was irgendwie schade ist ... meine Schwester ist die einzige RL-Person, von der ich weiß, daß sie fanfiction kennt. Aber ich habe nie nachgefragt, ob sie wie ich Slash liest oder gar schreibt.

Und als ich dann in irgendeinem Buch über Star Trek las, dass es inoffiziell tatsächlich solche Geschichten gab, war ich hin und weg. *g*
Bei mir war es auch ein Buch, allerdings was kommunikationswissenschaftliches :) Und die Feststellung, daß ich damit nicht alleine auf der Welt bin, überwältigend.
played "make-believe" about TV characters

Zumindest bei Het-Paaren, denke ich, dass es so immer anfängt (selbst wenn man dann keine FFs schreibt), denn vor allem bei Serien legen die Drehbuchautoren es doch oft darauf an. In jeder Serie gibt es Kollegen, Freunde, Nachbarn etc., zwischen denen eine gewisse Spannung besteht, sodass der Zuschauer rätseln und fantasieren kann, ob irgendwann einmal mehr zwischen den beiden passieren wird.

Wie man es allerdings schafft, praktisch in jedem Film oder in jeder Serie auch Slash-Paare zu entdecken, wird mir wohl ein ewiges Rätsel bleiben. ;) Tatsächlich habe ich allerdings auch durch Star Trek zum ersten Mal von Slash gehört. Ich war auf der Suche nach Janeway/Chakotay-Fics, die ich zwar auch gefunden habe, aber ich glaube, es gab noch viel mehr Paris/Chakotay-Fics.
Das klingt irgendwie genau wie bei mir - nur dass mir dabei Männchen/Weibchen immer vollkommen egal war. Ich habe gerne alles nachgespielt, egal welchen Geschlechts die Personen im Original waren. Da allerdings in den 80ern die Hauptcharaktere in "unseren" Lieblingsserien meist männlich waren, war das wohl automatisch immer sehr m/m-lastig. (Ich war lange Zeit Nick und auch gleichzeitig, mangels anderer "Mitspieler", Murray in "Riptide", und...nicht lachen...Higgins in "Magnum"...und Doyle aus den "Profis" *80er Flashback*)

Das zu h/c mit "The Feeling" - wow. Genau das haben wir damals auch immer gedacht-dieses komische Gefühl, das hat doch bestimmt niemand außer uns und es ist bestimmt irgendwie nicht "normal"...
Higgins UND Doyle ? Wie passt das denn zusammen ? Bei mir waren es nie die freundlichen, sondern immer die schrägen Charaktere, also Higgins und Bodie (und ich habe auch gerade ein 80er flashback - irgendwo muss doch diese Professionals Fanfic Cd - Cicuit Archive - noch rumliegen .... ;-)