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Büttenwarder

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Shall we dance: Teil 2 (Thiel / Boerne Slash)

So, ohne lange zu zögern, hier ist Teil 2.

Hoffentlich enttäuscht er nicht! Immer dran denken, eigentlich sollte das ein Oneshot sein, und jetzt sind doch 5.000 Wörter draus geworden ... Gerade mit dem Ende habe ich sehr gekämpft und weiß noch gar nicht, ob ich das jetzt so oder anders haben will.

Kein Beta, d.h. auch über Korrekturen freue ich mich!

10.7.: O.K., besser wird's nicht mehr. Ich habe noch ein kleines bißchen daran herumgebastelt und die von Iru und Nipfel angemerkten Fehler verbessert, und gebe den Text hiermit frei ...

12.7.: Nach Franzis (ff) und Jos Rückmeldung habe ich jetzt doch nochmal dran gebastelt ... und hoffe, es hat geholfen :)




Auf dem Heimweg war Thiel sich zumindest über eine Sache völlig sicher. Bei Frau Köttenröder - und dabei war es geblieben, nicht, daß er jetzt noch Interesse daran gehabt hätte, daran etwas zu ändern - bei Frau Köttenröder hatte er sich in seiner Einschätzung jedenfalls gewaltig vertan. Wie ihm dieser Irrtum hatte unterlaufen können, war ihm nicht so ganz klar. Aber im Laufe des Abends hatte sich doch sehr schnell herausgestellt, daß sie nicht nur wenig gemeinsam hatten, sondern sich offensichtlich auch nicht besonders mochten. Warum sie ihn überhaupt eingeladen hatte, war ihm schleierhaft. Vielleicht fand sie es ja skurril, bei der Münsteraner High Society mit dem örtlichen Hauptkommissar aufzutauchen. Aber sein Unterhaltungswert war dann wohl doch recht kurzlebig, und das ließ sie ihn spüren.

Daß sie das mit dem Tanzen derartig ernst nahm, hatte er auch nicht erwartet. Da sich kaum vertuschen ließ, daß seine Kenntnisse mehr als begrenzt waren, hatte er von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt und ihr von dem Mißverständnis und von seiner Nachhilfe-Aktion bei Boerne erzählt. Er fand ja, daß das eine Geschichte war, über die man gemeinsam hätte lachen können. Und daß sie sich ruhig etwas geschmeichelt hätte fühlen können, weil er diesen Aufwand auf sich genommen hatte. Stattdessen hatte sie einige zwar witzige, aber doch auch ziemlich verletzende Bemerkungen über Boerne gemacht, den sie aus irgendwelchen verschlungenen Zusammenhängen kannte. Münster war einfach zu klein. Und dann hatte sie ihn nach der ersten Runde einfach sitzen gelassen und sich einen anderen Tanzpartner gesucht. Das fand er nun schon mehr als unhöflich. Am liebsten hätte er sich schon nach kurzer Zeit wieder abgesetzt, aber das kam ihm dann doch zu schäbig vor. Immerhin waren sie zusammen hierher gekommen, und er würde sie auch wieder nach Hause bringen.

Besonders lustig war das alles nicht gewesen. Er hatte sich in dieser Gesellschaft sowieso schon reichlich unwohl gefühlt und nach der Aktion war noch das Gefühl dazugekommen, daß ihm jeder ansah, daß sich seine Verabredung aus dem Staub gemacht hatte. Um sich die Zeit zu vertreiben, war ihm nicht viel anderes übriggeblieben, als dazusitzen und das Verhalten der Münsteraner Oberschicht zu beobachten. Wenigstens wurde Bier ausgeschenkt.

Nach dem vierten Glas war ihm endlich aufgefallen, daß er Frau Köttenröder sowieso nicht mehr nach Hause bringen konnte, weil er schon zuviel getrunken hatte. Er würde ohnehin ein Taxi rufen müssen, und sie konnte sich ja wohl ein eigenes leisten. Außerdem mußte er ja nicht höflicher sein als sie, und was sich der Rest der Gesellschaft dachte, konnte ihm auch egal sein. Diese Art von Menschen traf er ohnehin nur bei Ermittlungen, und dann hatten die auch andere Sorgen, als sich über sein Privatleben Gedanken zu machen. Er hatte sich nochmal im Saal umgesehen und überlegt, ob er sich verabschieden sollte. Aber andererseits ... er hatte hier und heute sowieso schon zu viel Zeit verschwendet. Und Frau Köttenröder würde ihn wohl kaum vermissen.

Das mit dem Taxi hatte er dann doch gelassen und war jetzt zu Fuß unterwegs. Das tat ihm ganz gut, und außerdem lief er so nicht Gefahr, auch noch seinem Vater zu begegnen. Auf die Fragen und Kommentare, die ihn dann erwartet hätten, konnte er verzichten. So dauerte es natürlich ewig, bis er wieder zuhause war - dafür war er aber inzwischen wieder halbwegs nüchtern. Unterwegs war ihm aufgefallen, an wen ihn Frau Köttenröder die ganze Zeit schon erinnert hatte. An Boerne - beide hatten die gleiche Neigung, zu viel zu reden, und ein Talent für scharfzüngige und auch witzige Bemerkungen. Und auch was die allgemeine Selbstüberschätzung und Selbstbezogenheit anging, waren sie sich nicht unähnlich. Nur daß er heute Abend den bösen Zwilling erwischt hatte, dachte Thiel und mußte grinsen bei der Vorstellung. Denn Boerne hatte bei all seinen nervtötenden Eigenheiten doch auch etwas ... liebenswertes. Und er war nie wirklich verletzend. Oder jedenfalls nicht mit Absicht. Und wenn, dann entschuldigte er sich ... oder so etwas in der Art. Naja, wenn er ehrlich war, hatte es Boerne mit dem Entschuldigen nicht so. Aber meistens funktionierte es trotzdem irgendwie, jedenfalls war er dem anderen selten lange böse.

Als er endlich zuhause war, zögerte er vor seiner Wohnungstür. Ob er noch bei Boerne klingeln und ihm die Krawatte zurückgeben sollte? Er sah auf die Uhr - halb eins. Sein Nachbar war vermutlich noch wach. Außerdem kannte der andere ja auch nix und holte ihn in der tiefsten Nacht aus dem Schlaf. Kurzentschlossen drückte er auf den Klingelknopf.


***


Boerne war tatsächlich noch wach, beschwerte sich aber trotzdem.

  "Sie haben doch noch gar nicht geschlafen!"

  "Hätte ich aber tun können! Man kommt doch um diese Uhrzeit nicht mehr unangekündigt vorbei!"
Da hatte er sich wohl verhört ... "Sie ... Sie machen das bei mir doch auch ständig!"

  "Naja, wenn es sich um einen Notfall handelt, das ist ja wohl etwas anderes." Boerne sah ihn plötzlich besorgt an. "Fehlt Ihnen vielleicht was?"

  "Nein ... ich habe was zu viel. Ich wollte Ihnen nur Ihre Krawatte zurückgeben."

  "Jetzt?"

  "Jetzt."

  "Hätte das nicht morgen auch noch gereicht?"

Thiel seufzte. Er wußte auch nicht, was er sich erhofft hatte. Und wieso er gedacht hatte, er würde sich besser fühlen, wenn er mit Boerne redete. "Dann holen Sie sich das Ding eben morgen ab, wann es Ihnen paßt."

  "Sind Sie sicher, daß Ihnen nichts fehlt? Sie sehen nicht so gut aus."

  "Nein, mir fehlt ... Mensch, Boerne, können Sie sich vielleicht entscheiden, ob wir hier in der Tür stehen und uns streiten, oder ob Sie sich Sorgen machen?"

  "Ich streite doch gar nicht, ich habe nur ein paar Fakten festgestellt." Boerne sah ihn prüfend an. "Nun kommen Sie schon rein, und erzählen Sie mir nicht, es wäre Ihnen so wichtig, mir noch in der Nacht meine Krawatte zurückzugeben. Wollen Sie was trinken?"

Thiel fühlte sich überrumpelt. Wenn Boerne schon wußte, daß er nicht wirklich wegen der Krawatte gekommen war, wieso mußte er erst so ... zickig sein? Stattdessen hätte er ihm lieber sagen können, warum er gekommen war - wenn er schon alles besser wußte. Das hätte ihm weitergeholfen.

  "Thiel? Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Wollen Sie was trinken?"

  "Wasser, danke."

  "Ich hätte da auch noch einen passablen Rotwein offen ..."

  "Alkohol hatte ich schon genug, danke."

  "Hm." Boerne goß ihm ein Glas Wasser ein und griff selbst nach dem Rotwein. "Und? Sie sehen ja nicht besonders glücklich aus. Hat's nicht gefunkt?"

Thiel seufzte. "Könnte man so sagen. Da hat es ja bei uns beiden mehr geknistert."

Boerne sah ihn mit einem Gesichtsausdruck an, den er im Moment überhaupt nicht einordnen konnte. Mit einem Anflug von Verlegenheit beeilte er sich, wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen. "Ist sowieso egal ... So ernst war's mir dann auch wieder nicht."

  "Also, um ehrlich zu sein, ich habe ohnehin nicht so ganz verstanden, was Sie an der Köttenröder finden. Sie macht ja schon was her, aber sie scheint mir nicht so wirklich Ihr ... Typ zu sein. Sie ist doch ziemlich anstrengend. Und nicht gerade nett." Boerne zögerte. "Aber vielleicht hat sie ja irgendwelche verborgenen Vorzüge."

  "Dann hat sie die aber sehr gut verborgen …", brummte Thiel. Seine Zwillingstheorie erwähnte er lieber nicht, er hatte das Gefühl, daß das nicht so gut angekommen wäre.



  "Wollen Sie noch eine Runde?"

  "Was?" Sie hatten einige Minuten schweigend getrunken, und Boernes Frage hatte ihn aus den Gedanken gerissen.

  "Na, tanzen. Das heitert Sie vielleicht wieder auf."

  "Jetzt? Mit Ihnen?"

  "Natürlich, oder sehen Sie hier sonst noch jemanden? Dann habe ich mir wenigstens nicht ganz umsonst so viel Mühe mit Ihnen gegeben … na los, kommen Sie schon …" Eh er sich’s versah, hatte Boerne ihn schon von der Couch Richtung Stereoanlage gezogen und suchte nach einem geeigneten Stück.


***


  "Och nee, Boerne. Ich hatte mich gerade halbwegs an die andere Seite gewöhnt. Was soll denn das jetzt."

  "Vertrauen Sie mir, so rum geht das wesentlich einfacher. Und im Gegensatz zu Frau Köttenröder kann ich den Herrenpart hervorragend tanzen."

  "Aber ich weiß doch gar nicht, welche Schritte ..."

  "Sie müssen einfach alles nur spiegelverkehrt machen. Lassen sie mich führen."

Boerne hatte ausnahmsweise recht. Das war tatsächlich einfacher. Sie stießen nicht mehr ständig mit Wänden und Möbelstücken zusammen, und er mußte sich auch keine Gedanken darüber machen, in welche Richtung sie sich bewegten. Er verließ sich einfach auf Boerne und konzentrierte sich selbst nur darauf, nicht aus dem Takt zu kommen. Nach dem dritten oder vierten Tanz, bei dem sie nicht geredet, sondern höchstens gelacht hatten, wenn sie eine schwungvolle Drehung dann doch wieder in einer Zimmerecke oder an einem Möbelstück stranden ließ, fragte Boerne schließlich doch noch einmal nach.

  "Was ist denn nun schiefgelaufen?"

War ja klar, daß die Neugier dem anderen keine Ruhe ließ. Thiel seufzte. Wo sollte er da bloß anfangen. "Alles ... wenn ich ehrlich bin. Ich hab' mich in der Gesellschaft nicht gerade wohl gefühlt. Und ich glaube, sie hatte sich was anderes vorgestellt."

  "Selbst schuld. Sie hätte Sie eben wohin mitnehmen sollen, wo Sie besser hinpassen."

  "Was soll das denn heißen ... wo ich besser hinpasse?"

  "Naja ... mit Sicherheit nicht unter die Bonzen von Münsters konservativstem Schützenverein."

Thiel wurde plötzlich bewußt, daß sie schon eine ganze Weile nicht mehr tanzten. Und daß Boerne, im Gegensatz zu ihm, völlig nüchtern war. Und daß sich das jetzt, da sie nicht mehr tanzten, eigentlich nur noch als Umarmung bezeichnen ließ.

  "Boerne ... Was soll das hier eigentlich werden ...?"

  "Erinnern Sie sich zufällig, wie die Geschichte bei My Fair Lady ausgeht?"

  "My Fair was?"

  "Professor Higgins? Eliza Doolittle?"

  "Ich kenn' nur Higgins und Magnum ... können Sie sich vielleicht ein bißchen klarer ausdrücken?"

  "Hätten Sie Lust, mit mir am nächsten Samstag zum Spiel von St. Pauli zu gehen?"

  "Ist das eine Einladung?" Er war sich nicht ganz sicher, ob er das wirklich richtig verstanden hatte.

  "Wollen Sie nun oder nicht?"

  "Hm ..." Wirklich betrunken war er selbst eigentlich auch nicht mehr. Ein bißchen schwindelig, und müde, kein Wunder nach dem Heimweg und der ganzen Tanzerei. Aber nicht betrunken, so daß er keine Entschuldigung dafür hatte, daß er die Situation jetzt weder besonders ungewöhnlich noch ... unangenehm fand. Eigentlich war es nett, hier mit Boerne zu stehen ... Aber ein Fußballspiel?

  "Thiel ...?"

  "Also Fußball ... ich weiß nicht so recht, ob Sie da hinpassen. Wie wäre es, wenn wir uns in der Mitte treffen und einfach essen gehen oder so?"

  "Morgen?"

  "Hatten Sie nicht eben den nächsten Samstag vorgeschlagen?"

  "Da wollen Sie doch sicher das Spiel sehen, oder?"

Thiel mußte lächeln. "Versuchen Sie jetzt zuvorkommend zu sein, oder haben Sie's nur verdammt eilig?"

Boerne zögerte einen Moment, und Thiel wünschte sich, er könnte das Gesicht des anderen sehen. Am Ende hatte er da ja doch etwas falsch verstanden.

  "Beides."

Die Erleichterung war so groß, daß er nicht lange über seine Antwort nachdachte. "Morgen ist in Ordnung."

  "Gut." Boerne ließ ihn los. "Bekomme ich meine Krawatte wieder?"

  "Deswegen bin ich vorbei gekommen."

  "Natürlich ... wegen der Krawatte …" Boerne begann damit, den Knoten vorsichtig wieder aufzuknüpfen.

  "Wissen Sie ... ausziehen kann ich das Ding ehrlich gesagt alleine ..."

  "Sind Sie sicher? Ich denke, das sollten Sie einem Kenner der Materie überlassen."

  "Na wenn Sie meinen ..." Er sah Boerne zu, der ungewöhnlich lange brauchte, um diesen einfachen Knoten zu öffnen. Und den obersten Knopf seines Hemdes. Er wollte gerade fragen, wo das jetzt hinführen sollte, als ihm der andere zuvor kam.

  "Thiel ... Sie sind doch nicht wirklich betrunken?"

  "Wieso?"

  "Ich wollte nur sicher gehen, daß Ihnen klar ist, daß das kein Scherz ist." Boerne rückte vorsichtig seinen Kragen zurecht und Thiel wurde plötzlich klar, daß der andere sich vermutlich auch nicht so ganz sicher war, wo das hinführen würde.

  "Da können Sie unbesorgt sein."

  "Dann ... hole ich Sie morgen ab. So um sieben?"

  "Klingt gut."

  "Thiel ...?" Boernes Hände lagen immer noch an seinem Kragen, und Thiel war sich inzwischen ziemlich sicher, wohin das zumindest heute Nacht noch führen würde.

  "Was noch?"

  "Darf ich Sie küssen?"

  "Klingt gut." Er schloß die Augen und konnte ganz flüchtig Boernes Lippen an seiner Wange spüren.

  "Sind Sie immer so schüchtern?" Er mußte lächeln, denn das hatte er sich jetzt doch dramatischer vorgestellt.

  "Nur, wenn es wirklich wichtig ist." Boerne klang so ernst, daß ihm seine Bemerkung fast leid tat. Als er die Augen öffnete, sah ihn der andere an, und er wußte, daß es tatsächlich ernst war. Sehr ernst. Er hätte gerne etwas gesagt um klar zu machen, daß es ihm genauso ging. Und daß er sich ganz sicher war. Und daß er sich saumäßig dämlich vorkam, weil er nicht früher an diese Möglichkeit gedacht hatte. Und daß sie seinetwegen ruhig … etwas schneller vorangehen konnten. Das alles in einen Satz zu packen war nicht einfach, aber er versuchte es trotzdem.

  "In dem Fall ist das in Ordnung so … aber … wäre es vielleicht möglich, daß wir morgen etwas an Tempo zulegen?"

  "Das könnte ich durchaus in Erwägung ziehen ..." 

Comments

Danke für den Tipp bei FF.de, hatte nicht mitkommen, dass man den zweiten Teil hier schon lesen kann :-)

Also mir gefällt er gut, finde nicht, dass er "abfällt" (und diese ominöse Köttenröder ist mir jetzt echt unsympatisch *grr*). Nur den letzten Satz finde ich nicht so überzeugend, vielleicht irgendwas witziges oder romantisches? *hmm* Oder nur ein bisschen mehr Boerne-like formulieren.

Betamässig hab ich ein fehlendes Und entdeckt in "als dazusitzen das Verhalten der Münsteraner Oberschicht zu beobachten" Und "nocheinmal" schreibt man getrennt, denke ich. Das wars schon :-) Schöne Geschichte!
Es war sehr schwer, die locker leichte Stimmung des Anfangs zu halten - deshalb gefällt mir das Ende nicht so gut wie Teil 1. Und gerade der Abschluß ... da habe ich ewig überlegt, wo ich nun aufhöre. Vielleicht fällt mir für den letzten Satz noch was besseres ein, bevor ich Teil 2 freigebe :)

Danke auch für die Betatipps - wird noch korrigiert. Mit "nochmal" und "noch einmal" stehe ich einfach auf Kriegsfuß, du hast natürlich recht :)

P.S. Ich hab Dir über ff.de mal den Anfang meines Herbert-Textes geschickt, weil ich eine Rückmeldung zu Herberts Stimme brauchen könnte ...
Mir ist zum Thema Beta aufgefallen, dass in diesem Satz
""Nur, wenn es wirklich wichtig ist." Boerne klang so ernst, daß es ihm seine Bemerkung fast leid tat." ein "um" fehlt und zwar hier .... "daß es ihm um seine ...".

Ansonsten muss ich sogar sagen, dass ich den zweiten Teil noch besser finde als den ersten und ich finde es klasse, dass du die Stimmung so gut rübergebracht hast.
Ich meine, Thiel ist am Anfang echt niedergeschlagen und Boerne nimmt die Sache mit ihm und Thiel ernst und das merkt man auch. Ich glaube nämlich auch, dass Boerne so etwas doch sehr ernst nehmen würde udn keine dummen Kommentare abgibt.

Deshalb finde ich den letzten Satz auch passend. Irgendwie romantisch süß....
An sich ist der zweite Teil von der inneren Dynamik her doch rasanter und es geht doch recht schnell, dass Thiel udn Boerne und Boerne und Thiel, aber so wollen wir das und so lieben wir das, außerdem hast du es schön eingebaut, dass Thiel auch feststellt, dass er an die Möglichkeit vorher gar nicht gedacht hatte und nun ist sie da.

Sehr gut!
Danke :)

Für die liebe Rückmeldung, und auch für die angemerkten Fehler (da ist allerdings ein "es" zu viel und kein "um" zu wenig, wenn der Satz das sagen soll, was ich ausdrücken wollte ;) Es freut mich sehr, daß Dir Teil 2 auch gefällt.

Du hast schon recht, daß es hier jetzt zu einem rasanten Umschwung kommt - was daran liegt, daß ich die Geschichte erst als slashfreie Geschichte geplant habe. Dadurch gibt es jetzt einen ziemlich zügigen Sinneswandel. Aber irgendwie wollte ich den Text noch in dieser Nacht enden lassen und keine lange dramatische Geschichte schreiben ... man könnte auch sagen, mir fehlte die Energie für zusätzliche Hadnlungsstränge (wie eigentlich bei allen Texten). Dafür wird ja der Text zu Satisfaktion wieder etwas länger *hint* ... anderseits, fandest Du nicht, daß Boerne da zu lange leiden muß und man was kürzen könnte ... ;)

Jetzt habe ich nur noch ein Problem: Widersprüchliche Betarückmeldungen zum Ende ... Also ich selbst bin auch nicht ganz zufrieden und neige daher eher zu Irus Seite. Ursprünglich wollte ich auch einfach mit der Bestätigung der Verabredung aufhören. Ich geb' mir mal noch Zeit bis Sonntag, wenn ich bis dahin einen Geistesblitz habe, ändere ich noch was.
Jaja, erinnere mich ruhig ab und an an meine Aufgaben *grins*.
Ich werde das gleich mal machen.

Ich möchte nichts ändern am Ende... *hundeblickaufsetzt*
bitte...


Ach und ja, bei mir war es ein um und bei dir ein es... naja...

Handlungsstränge, wer braucht die schon? Immerhin ist das hier Slash! ;-)


A propos leiden... das bestätigt wieder mal mein neuerliches Vorhaben...*grins*
Nur nebenbei:
Du schreibst was zu "Satisfaktion" ? Waaaann kann man das lesen ? Die Folge hat so viel (auch slash-)Potential! Ich freu mich schon :-)
Eigentlich schwirrte mir da ja was sehr langes mit Backstory und allem drum und dran im Kopf herum, aber ich fürchte, dieses epische Werk hätte ich nie zu Papier gebracht.

Jetzt schreibe ich an einem mittellangen Mehrteiler, 2-3 Kapitel sind mehr oder weniger fertig, mit dem Ende (Kap 4) habe ich noch so meine Probleme. Wenn Du Lust hast Beta zu lesen, schicke ich Dir die bisherigen Teile gerne. Nipfel sitzt auch schon dran, aber ich glaube, ich kann bei diesem Text ruhig mehr Hilfe brauchen ... Meine akute Thiel/Boerne-Phase ist tatsächlich abgeklungen und die Geschichten schreiben sich nicht mehr wie von selbst wie am Anfang (schade eigentlich, aber wohl unvermeidlich).

Spaß habe ich aber immer noch am Schreiben und wenigstens die angefangenen Sachen will ich gerne zu Ende bringen, weil es mir zu schade drum ist.
Meine akute Thiel/Boerne-Phase ist tatsächlich abgeklungen und die Geschichten schreiben sich nicht mehr wie von selbst wie am Anfang (schade eigentlich, aber wohl unvermeidlich)
Ach, im September gibt's bestimmt noch mal 'nen Aufschwung, wenn die neue Folge gutes Material liefert :-)
Freu mich trotzdem, dass du so fleißig schreibst.
Das hoffe ich doch sehr! Gibt es bei den Münsteraner Tatorten auch so eine Regel wie bei den Star Trek-Filmen, welche die guten sind?

Jedenfalls wäre es mal wieder Zeit. Nach dem letzten könnte wieder etwas besseres kommen - sowohl von der Krimi-Rahmenhandlung als auch von der Thiel/Boerne-Beziehung her ...


My 2 cents worth

Ich finde, die Geschichte passt hervorragend zu Teil 1 und fällt nicht ab. Im ersten Teil ist Thiel eben so mit seiner Verabredung beschäftigt, dass da kein slash zum Tragen kommt. Dieser Teil ist sehr überzeugend, besonders den Stimmungsverlauf bekommst du toll hin.
Das Ende ist etwas unbefriedigend (für Thiel wohl auch), aber nicht unpassend.
Den Rest schreibe ich jetzt als PM, sonst spamme ich hier alles zu, ist etwas lang geworden.

Re: My 2 cents worth

Mein me day heute ist hauptsächlich ein vor-dem-Rechner-abhäng-Tag ...

Danke nochmal für die Rückmeldung und die Anmerkung in der PM :) Und was das Ende angeht, da gelobe ich Besserung, ich werde die zwei nicht nochmal so hängen lassen ;)

Re: My 2 cents worth

ich werde die zwei nicht nochmal so hängen lassen ;)

Dann würde jetzt kein Thiel in meinem Kopf herumspuken, der 1h später von Boernes Klingeln geweckt wird. Der dann im Pauli-Shirt und Boxershorts an der Tür steht, von Boerne förmlich überrannt wird, und kein Wort versteht von Boernes Wasserfall außer "Ich war ein Idiot .... falsche Entscheidung ... tut mir leid ... vergessen wir, was ich gesagt habe ... ". Der Boerne stumm und enttäuscht in die Küche folgt, wo der ihn erwartungsvoll ansieht.
"Und nu ?"
"Nun, von mir aus machen wir dort weiter, wo wir aufgehört haben."
"Hä?"
"Ja, was denn nun, Thiel ? Bleiben wir hier oder gehen wir direkt ins Schlafzimmer ? Diese Couch dort tue ich mir jedenfalls nicht noch einmal an!"
Woraufhin Thiel endlich richtig wach wird, versteht, dass Boerne nur seinen vorletzten Satz zurückgenommen hat, und ihn zügig ins Schlafzimmer abschleppt, wo Farfie sicher ein neues Add-on im Kopf hat :-)

Re: My 2 cents worth

Keine schlechte Idee :)

Du hast nicht zufällig Lust, selbst das Sequel zu schreiben ... Ich würd's lesen :) Vor allem die Idee mit dem Mißverständnis finde ich hübsch und sehr IC umsetzbar.

Re: My 2 cents worth

Woah, ich sollte doch regelmäßiger die Kommentare unter bereits veröffentlichten FF's durchlesen :D

Bin ich hier inzwischen zur Smut-Autorin abgestempelt worden oder wie jetzt...?! xD Aber ist schon okay, ich kann da ganz gut mit leben^^

Ich übe ja derweil auch fleißig, 'solche' Texte zu schreiben. Und deine Idee gefällt mir doch sehr gut, Jo ;) Man kann da vielleicht schön die Sache mit dem Führen beim Tanzen unterbringen ;P

Man ey, jetzt hab ich schon die nächsten Ideen im Kopf, bevor ich meine aktuelle Geschichte überhaupt fertig habe x)

Machen wir jetzt auch noch nebenbei die 'Mehr Action für Thiel und Boerne'-Bewegung auf? :D

Re: My 2 cents worth

Bei mir darf bei Thiel und Boerne ruhig etwas Comedy dabei sein, da werden die Charaktere einfach schön herausgearbeitet.

Puh, ich habe schon seit Ewigkeiten nichts mehr geschrieben. Bin außerdem gerade beschäftigt mit Beta-Lesen :-) Es war leider gestern doch ein langer Abend im RL, darum kann ich erst heute Abend in Ruhe weiterlesen. Schicke dir die Kommentare aber bis morgen zurück!
Vielleicht versucht sich Farfie ja daran, wie ich sehe, hat sie schon Ideen ....