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BT_Wandern

August 2018

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Büttenwarder

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BT_h/c

Hitzewelle II - Thiels POV

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen ;)

Rating: P 12
Genre: Immer noch Pre-Slash. Glaube ich. Und ein bißchen h/c. Und Fluff :)
Handlung: Der Sommer war auch nicht mehr das, was er in seiner Kindheit gewesen war.
Länge: ~ 1.250 Wörter
A/N: Wie immer fällt der gegnerische POV schwer. Ich weiß nicht, ob das jetzt jemanden glücklich macht - es ist weder richtig h/c noch geht es mit der Liebesgeschichte so richtig voran. Aber ich hab's versucht ...


***


Widerstrebend griff er nach der Jacke an der Garderobe. Eine Jacke, im Juni. Das war einfach nicht richtig. Aber seit die kurze Hitzewelle vor drei Tagen mit Gewittern und Stürmen geendet hatte, waren die Temperaturen so in den Keller gesackt, daß es morgens wieder empfindlich frisch war. Thiel seufzte. Der Sommer war auch nicht mehr das, was er in seiner Kindheit gewesen war. Endlose Wochen Sonnenschein und Hitze ... zumindest hatte er das so in Erinnerung. Er griff sich seinen Haustürschlüssel, warf noch einen Blick ins Schlafzimmer - das Fenster war natürlich schon zu - und trat hinaus ins Treppenhaus, wo schon Boerne stand und gerade seine Wohnungstür zuschloß. Er hatte es inzwischen aufgegeben sich darüber zu wundern, wieso sie in neun von zehn Fällen gleichzeitig in den Flur traten, es schien eine Art Naturgesetz zu sein. Stattdessen murmelte er ein Moin und drehte sich zur Treppe, um als erster aus dem Haus zu kommen, als ihm mit etwas Verspätung bewußt wurde, was er eben gesehen hatte.

Ein vergewissernder Blick zurück bewies ihm, daß er nicht unter Halluzinationen litt. Alleine der Anblick ließ ihn frösteln.

  "Wie sehen Sie denn aus?"

Boerne reagierte nicht, sondern ging zur Treppe. Und jetzt fiel ihm auch auf, wie schleppend sich der andere bewegte, und er fing langsam an, sich Sorgen zu machen.

  "Boerne?" War das schlafwandeln? Aber in dem Moment reagierte Boerne endlich, auch wenn das, was er sagte, nicht wirklich viel Sinn machte. Er stoppte ihn, bevor er noch die Treppe hinunterfiel, und versuchte irgendetwas Vernünftiges aus ihm herauszubekommen - Hitzewelle? Welche Hitzewelle? - aber ohne Erfolg. Boerne versuchte nur, an ihm vorbeizukommen, konnte sich aber kaum noch auf den Beinen halten, geschweige denn losreißen. Als ihm gerade auffiel, wie heiß sich Boerne anfühlte, sackte der andere plötzlich in sich zusammen, und bei dem Versuch, ihn zu festzuhalten, rutschte er selbst mit auf den Boden. Für einen Moment wäre er beinahe in Panik geraten. Boerne glühte förmlich und reagierte fast gar nicht mehr. Fieber. Ganz eindeutig, das mußte hohes Fieber sein. Rief man wegen so was den Notarzt? Er stellte sich Boerne vor, wieder fit und im Krankenhaus. Das wollte er sich lieber nicht antun. Zumindest wenn es sich vermeiden ließ.


***


Als Boerne zehn Minuten später wieder in seinem Bett lag, atmete Thiel erleichtert auf. So ein lebloser Körper war schon verdammt schwer. Zum Glück hatte er es geschafft, Boerne wieder so weit zu sich zu bringen, daß der einen Teil seines Gewichtes selbst getragen hatte. Ansonsten hätte er doch noch Hilfe rufen müssen. Er suchte eine Weile nach einem Fieberthermometer, aber ohne Erfolg. Naja ... daß Boerne Fieber hatte, merkte er ja auch so. Wadenwickel. Das hatte Susanne immer gemacht, wenn Lukas krank gewesen war. Und er brauchte jemanden, der einschätzen konnte, ob Boerne einen Arzt brauchte.


***


  "So, das hätten wir." Frau Haller klang sehr zufrieden mit sich, und das nicht zu unrecht.

  "Ich bin beeindruckt." Er selbst hatte seine liebe Not gehabt, Boerne nasse Handtücher um Waden und Hals zu wickeln, da der leider immer wieder so weit zu sich kam, daß es dafür reichte sich zu wehren - aber nicht weit genug, um zu verstehen, daß das nur zu seinem Besten war.

  "Ach", Frau Haller lächelte ihn an, "wenn Sie Wotan regelmäßig Medikamente verabreichen müßten, hätten Sie da auch Übung."

Thiel grinste, wurde dann aber schnell wieder ernst. "Und jetzt?"

  "Sie haben ihn ja schon ganz gut runtergekühlt. Und das Mittel sollte bald anschlagen. Vielleicht geht das Fieber trotzdem zum Nachmittag nochmal etwas höher, aber zum Abend sollte es besser werden."

Thiel nickte. Das kannte er aus eigener Erfahrung. Frau Haller drückte ihm das Fieberthermometer in die Hand, so ein neumodisches Ding für's Ohr. Er unterdrückte die Frage, ob sie das wohl auch für Wotan angeschafft hatte. "Messen Sie jede Stunde, und wenn es doch über vierzig steigt, rufen Sie mich an."

   "O.K."

Es war wohl ein Zeichen dafür, daß er von dem ganzen doch etwas mitgenommen war, daß er sich erst nachdem Frau Haller die Tür hinter sich geschlossen hatte die Frage stellte, warum eigentlich er bei Boerne bleiben mußte und nicht sie. Aber da war es auch schon zu spät, um daran noch etwas zu ändern. Seufzend rief er im Präsidium an und meldete sich krank, weil ihm nichts besseres einfiel. Ich muß auf Boerne aufpassen konnte er ja schlecht sagen.


***


Am Abend wurde Boerne wach. Richtig wach, nachdem er sich vorher nur hin und her gewälzt und wirres Zeug geredet hatte. Manchmal schien er wahrzunehmen, daß Thiel da war, aber meistens hatte er ihn mit irgendwelchen Namen angeredet, nur nicht mit seinem eigenen. Thiel hatte pflichtgemäß Fieber gemessen, das am Nachmittag tatsächlich noch einmal kurz an der Vierzig-Grad-Marke kratzte, hatte Wadenwickel und - als das Fieber endlich sank - auch noch die inzwischen recht nasse Bettwäsche gewechselt, und war dann doch ziemlich erleichtert, als Boerne endlich die Augen aufschlug und ihn zu erkennen schien.

  "Jetzt dramatisieren Sie aber", murmelte Boerne. "Ein grippaler Infekt, vermutlich." Thiel unterdrückte ein Grinsen, obwohl er sich über so viel Unvernunft eigentlich ärgern sollte. Aber es war ein gutes Gefühl, daß Boerne wieder der alte zu sein schien. Geistesabwesend strich er einige Haare aus Boernes Gesicht und wollte seine Hand gerade wieder zurückziehen, als der andere leicht den Kopf drehte und sich in die Berührung lehnte.

"Das Hemd war offen." Er strich über Haut, die sich beruhigend kühl anfühlte. Kein Vergleich zu vorher. Für einen Moment erinnerte er sich an das Gefühl, als Boerne gegen ihn gesackt war, an diese unglaubliche Hitze und die Angst, die er gehabt hatte. "Und Sie waren barfuß."

  "Oh." Boerne blinzelte und sah definitiv betreten aus.

  "Ja."

  "Ich verstehe. Aus diesen Indizien haben Sie messerscharf geschlossen, daß irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht."

  "Ich bin nicht ohne Grund Polizist geworden", sagte Thiel. Zum Glück waren Boernes Augen wieder zugefallen, so daß er das dämliche Grinsen nicht sehen konnte, das sich ohne Zweifel auf seinem Gesicht ausgebreitet hatte, ohne daß er etwas dagegen tun konnte.

Und dann sah er eine Weile dabei zu, wie Boerne gegen den Schlaf ankämpfte und versuchte, noch etwas zu sagen. Er schaffte es nicht mehr, aber Thiel verstand ihn auch so.

  "Ich bleibe hier."


***


Als er am nächsten Morgen wach wird, hat Boerne sich zur Seite gedreht und sieht ihn an. Ganz klar. Er spürt fast so etwas wie Bedauern, daß Boerne wieder ganz bei sich ist. Und daß alles wieder so ist wie immer. Bis ihm die Hand auffällt, die nur wenige Zentimeter von seinem Kopf entfernt liegt. Und er sich an die Berührung erinnert, die ihn geweckt hat. Oder hat er das geträumt?

Thiel schaut zurück in Augen, die aus der Nähe betrachtet fast grün sind. Das ist ihm noch nie so aufgefallen. Er streckt seine Hand aus und berührt Boernes Stirn, etwas, was er gestern wohl hundertmal gemacht hat, was sich jetzt aber irgendwie anders anfühlt. Kein Fieber mehr, obwohl es diese Vergewisserung gar nicht gebraucht hätte, denn er kann an Boernes Augen sehen, daß das Fieber weg ist.

Er läßt seine Hand nach unten rutschen, bis zu Boernes Schulter, die sich warm anfühlt, aber nicht fiebrig. Schlafwarm. Es ist sehr lange her, seit er einen schlafwarmen Körper berührt hat. Boerne zieht an der Decke, auf der er liegt, und er denkt nicht weiter nach.

Es ist eigentlich ganz unspektakulär, als hätten sie das schon immer getan. Boerne schläft in seinem Arm noch einmal ein, und ja, es gibt einen Grund, warum er gestern bei Boerne geblieben ist und nicht Frau Haller.


* Fin *


>> Hitzewelle III (Silke Hallers POV)

Comments

Ich hab so eine Schwäche für h/c Szenarios und das war toll. Und nochmal extra toll für beide POVs! <3 Jetzt fehlt nur noch Alberichs *ggg*

Was ich eigentlich sagen will:
 photo perfect_zpscdcb9f52.png
 photo want_zps304f3562.gif
Jetzt fehlt nur noch Alberichs *ggg*
Ihr macht mich fertig ... ;) Und das, wo ich diese Geschiche nicht mal für die Sommer-Challenge verwursten kann ...

Mal sehen, aber das würde ziemlich kurz, weil sie ja nur kurz bei den beiden ist. Hm. Naja. Wenn man so drüber nachdenkt ...

Perfekte Grafik für die beiden :D Danke!

Ich freue mich, daß es Dir gefällt, ich selbst war eigentlich gar nicht sooo überzeugt ... aber vermutlich ist h/c wie Fluff, man kann davon eigentlich nicht genug kriegen ;)
awwwwwwwwww
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich es gerne doppelt so lang und doppelt so ausführlich gehabt hätte. *seufz*
Ich könnte jetzt einfach mal den ganzen Text hierherkopieren, aber das wäre unsinnig, deshalb lasse ich es.

Ich beneide lediglich Boerne, der nach 40 Fieber am nächsten Tag wieder fit ist. Das möchte ich auch können! Und ich war nicht mal bei 40!


Auf besonderen Wunsch einer einzelnen ;)
Papperlapapp!
Das hat nicht nur mich interessiert, das hätte ich dir auch schon sagen können, bevor freaky nea hier einen der geilsten comments abgeladen hat, die ich je gesehen habe. :D
wie um alles in der Welt kann man denn Grafiken(?) in Kommentare einfügen? Hab' ich ja noch nie gesehen!

Edit: und die Idee mit Alberich ist nicht dumm! Ein Blick von ihr auf unsere beiden Helden ist doch auch immer sehr erheiternd und erhellend. Und ich möchte wissen, wie sie Boerne die Medikamente eingeflößt hat.
(Und ich habe schon vor Wochen in einem Text die Tatsache verwurstet, dass Boerne unter Fieber nicht ganz er selbst ist. Also dass mir keiner auf die Idee kommt, ich hätte das hier geklaut ;o)

Edited at 2013-07-01 05:14 pm (UTC)
Die Perspektive eines mehr oder weniger außenstehenden ist immer toll! Und es ist Cricri ja mit Nadeshda schon sehr gut gelungen, wieso also nicht auch mit Alberich? Außerdem wäre es ein tolles Schreibexperiment: etwas aus der Perspektive von jedem zu zeigen, der in der Fic vorkommt!

Awww, danke für die Blumen! Immer wenn ich Cricris Fics lese will ich diese Grafiken einfügen (ich lade sie meistens bei Photobucket hoch und kopiere dann den entsprechenden Code in den Kommentar), weil sie so perfekt passen!
Außerdem wäre es ein tolles Schreibexperiment: etwas aus der Perspektive von jedem zu zeigen, der in der Fic vorkommt!
Du kennst doch hoffentlich ihre Kaffee-Serie? (http://cricri-72.livejournal.com/54000.html)
Da hat sie genau das gemacht! War im Zuge vom großen Bingo, einfach nur genial! :D

Die Perspektive eines mehr oder weniger außenstehenden ist immer toll!
Da stimme ich dir absolut zu. Einer der Gründe, warum bei mir so oft Alberich (zumindest öfter als Nadeshda, die Klemm und Herbert) zu Wort kommt; es macht immer Spaß, wenn jemand drittes beobachtet und die zwei Jungs voll abgehen können ohne die subjektive Blindheit gegenüber den eigenen Marotten, die man ja grundsätzlich einbaut, wenn Thiel oder Boerne "denken".

Edited at 2013-07-01 05:41 pm (UTC)
Wie schön - ich hatte ehrlich befürchtet, daß es sich zu sehr wiederholt. Dann hat es ja seinen Zweck voll erfüllt und trägt hoffentlich auch zur Genesung bei :)

Ich beneide lediglich Boerne, der nach 40 Fieber am nächsten Tag wieder fit ist.
Na, schön wär's. Erst mal schläft er ja weiter ...

Und ich möchte wissen, wie sie Boerne die Medikamente eingeflößt hat.
*erm* *hust* ist denn nicht aufgefallen, daß ich das geschickt ausgelassen habe, da ich keine Ahnung habe, was man jemandem wie im Fieberfall einflößen könnte? Ich weiß auch nur, wie man eine Katze mit etwas Glück dazu bekommt, eine Tablette zu schlucken ;)

Aber ich denk' vielleicht tatsächlich nochmal über Frau Haller nach. Nur daß ich morgen leider wieder arbeiten muß ...

Es ist eigentlich ganz unspektakulär, als hätten sie das schon immer getan. Boerne schläft in seinem Arm noch einmal ein, und ja, es gibt einen Grund, warum er gestern bei Boerne geblieben ist und nicht Frau Haller.

Der letzte Absatz gefällt mir besonders gut. :)
*Schweiß abwisch*
Ich dachte, der wird zu kitschig. Aber irgendwie mag ich ihn trotzdem oder gerade deswegen ...

Danke :)
warf noch einen Blick ins Schlafzimmer - das Fenster war natürlich schon zu -
Kann es sein, dass Thiel bei dir etwas zwanghaft ist in dieser Beziehung ?

Er hatte es inzwischen aufgegeben sich darüber zu wundern, wieso sie in neun von zehn Fällen gleichzeitig in den Flur traten
Klingt sehr nach Thiel. Und ich wundere mich auch nicht mehr :-)

"Wie sehen Sie denn aus?"
Komisch, wie Thiel/AP diesen Tonfall immer hinkriegt: irgendwas zwischen genervt, verwirrt und besorgt. Wobei ersteres meist überwiegt.

Rief man wegen so was den Notarzt? Er stellte sich Boerne vor, wieder fit und im Krankenhaus. Das wollte er sich lieber nicht antun.
*kicher* das ist sooo Thiel. Andererseits: ohne gesunden Selbsterhaltungstrieb überlebt man neben Boerne nicht lange ....

und wenn es doch über vierzig steigt, rufen Sie mich an.
Sie, und nicht den Notarzt ? Da hat wohl noch jmd. gesunden Respekt vor einem fitten Boerne :-) Ich mag deine Alberich, sie ist auch einfach eine klasse Figur.

daß er von dem ganzen doch etwas mitgenommen war, daß er sich erst nachdem Frau Haller die Tür hinter sich geschlossen hatte die Frage stellte, warum eigentlich er bei Boerne bleiben mußte und nicht sie.
Tsk, Thiel, was für eine Frage! Wie würde das denn aussehen, wenn Alberich bei Boerne die Krankenschwester gibt ?! Bei Thiel käme zum Glück keiner auf die Idee, dass er das freiwillig macht. Gerade darum ist seine "Abmeldung" im Präsidium ist ja so süß glaubwürdig :-)

Thiel unterdrückte ein Grinsen, obwohl er sich über so viel Unvernunft [...] und sich in die Berührung lehnte.
Perfekt, ich sehe sie vor mir.

"Ich bin nicht ohne Grund Polizist geworden",
Schön, wie sie ihre verbalen Scheingefechte weiter austragen, obwohl Thiels Erleichterung fast greifbar ist.

Der ganze letzte Teil ist sehr schön geschrieben und gar nicht (zu) kitschig, sondern - zumindest für mich - mit genau dem richtigen fluff-Faktor :-) Der Vorher-Nachher-Kontrast gefällt mir. Thiel braucht wohl so einen eye opener (gibt es das auf Deutsch auch als Nomen ? Augenöffner ? Iih, nee), um seine Beziehung zu Boerne zu überdenken.

Es ist eigentlich ganz unspektakulär,
Genau, darum sollte es ja auch canon sein ;-)

Genau, darum sollte es ja auch canon sein ;-)
Wohl wahr :) Beugt Euch dem Unvermeidlichen!

zwanghaft
Bei solchen Alltagsszenen erbt Thiel manchmal was von mir. Und ich bin mittlerweile soweit, daß ich praktisch jedesmal zweimal kontrolliere, ob die Fenster zu sind oder das Auto abgeschlossen ist. Allerdings nur *praktisch* jedesmal, denn ich schaffe es nach wie vor, bei nur zugezogener Terrassentür zur Arbeit zu fahren. Oder das Auto über nacht offen vor der Tür stehen zu lassen ...

Da hat wohl noch jmd. gesunden Respekt vor einem fitten Boerne :-)
Jau. Keiner von beiden will sich vermeidbaren Ärger an den Hals holen. Man kann's verstehen.

Der ganze letzte Teil ist sehr schön geschrieben und gar nicht (zu) kitschig, sondern - zumindest für mich - mit genau dem richtigen fluff-Faktor :-)
Hach, das freut mich. Ich find's zwar immer ein wenig kitschig, aber was soll ich sagen, ich steh' drauf ;) Wobei ich mit den letzten beiden Sätzen in dem Fall tatsächlich ganz zufrieden bin. Beim Schreiben habe ich noch gezögert, aber je länger sie dastehen, desto besser gefallen sie mir.


Ohne die letzten Sätze würde mit etwas fehlen! Ich finde, sie machen die Geschichte erst rund, weil sie deutlich machen, dass Thiel 1. nicht völlig überrascht ist von der Situation, und 2. er sich dies auch eingesteht. Der perfekte Abschluss (zumindest, solange du im PG-12 Bereich bleiben willst) :-)

Edited at 2013-07-09 07:47 am (UTC)