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BT_Wandern

September 2018

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Büttenwarder

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BT_Anziehen

Wenn Katzen fliegen ...

(Sommer)Challenge: Tabelle Stimmungen: erleichtert
Fandom: Tatort Münster
Rating: P 12
Genre: Pre-Slash?
Handlung: ... gibt Thiel vielleicht zu, daß er eifersüchtig ist. Aber nur vielleicht. (Episodenbezug: 3 x schwarzer Kater)
Länge: 300 Wörter
Zeit: 45 Minuten
A/N: ich hab' gerade eine kleine Schreibblockade. Vermutlich merkt man das ...


***


Eigentlich will er Boerne von der schwarzen Katze erzählen. Will fragen, ob es irgendeine Möglichkeit gibt festzustellen, ob Zenker nur halluziniert hat; oder ob die fliegende Katze vielleicht ein Bild für etwas ist, was er in seinem versoffenen Hirn nicht mehr zusammenkriegt. Das ganze ist so bescheuert, daß dahinter eigentlich irgend etwas anderes stecken muß. Er zögert kurz, bevor er auf die Klingel drückt. Es ist noch ziemlich früh, aber es ist ja nicht so, als würde Boerne nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit bei ihm klingeln. Und außerdem weiß er, wie wenig Schlaf der andere braucht.

Weshalb er auch etwas überrascht ist, als Boerne die Tür halb angezogen öffnet. Also ... halb angezogen für Boernes Verhältnisse. Er ist gerade dabei, die Krawatte zu binden, und das ist für Boerne fast nackt. Thiel murmelt ein "Moin" während er versucht, das Bild aus dem Kopf zu bekommen, das sich ungebeten eingestellt hat.

Boerne zackiges "Auch verschlafen?" reißt ihn aus den Gedanken. Wach ist er anscheinend schon, der Herr Professor.

"Nee ich ..." Aus den Augenwinkeln sieht er die Katze hinter Boerne vorbeihuschen und vergißt, was er eigentlich sagen wollte. "... hab' nur schlecht geträumt."

"Katharina ist hier", erklärt Boerne ohne zu zögern und bestätigt seine Vermutung. Die ist bestimmt nicht nur zum Frühstück gekommen. Er fühlt sich merkwürdig unruhig, obwohl das ja irgendwie zu erwarten gewesen war.

"War spät gestern." Vom ersten Moment an, als er die zwei zusammen gesehen hat, lag da etwas in der Luft. Sie finden sie schon *ziemlich* nett. Und Boerne hatte nicht widersprochen. Es war eigentlich fast ... irgendwie ganz putzig gewesen und ungewohnt, ihn so zu sehen. Weshalb er sich gar nicht erklären kann, wieso er jetzt so -

"Aber es ist nicht das, was Sie denken. Obwohl Sie das sicher nicht denken."

- erleichtert ist.


* Fin *

Comments

Hach, dass ihr Slasher euch das immer alles zurechtdrehen müsst... ^^
...dabei hatte ich mich (bis zu dem Gestammel über das "es ist nicht das, was sie denken") doch tatsächlich der Hoffnung hingegeben, dass Boerne in diesem Leben tatsächlich noch was gerissen kriegt. Aber das durfte ja wohl nicht sein. *grmpf* An seine frechen Sprüche Katharina gegenüber erinnere ich mich jedenfalls gerne, im Gegensatz zu dem hochnotpeinlichen Gebagger in "Ruhe sanft".

Aber ich gebe zu, auch dies ist eine gelungene Umsetzung.
Gib's zu, es ist schon ein wenig merkwürdig, daß Boerne sich bemüßigt fühlt zu erklären, daß nix passiert ist ;) Welcher Mann würde das normalerweise schon tun ... Doch wohl eher das Gegenteil. (Es sei denn, es hängt irgendwie mit dem Fall zusammen, daß es unpassend wäre, wenn er was mit einer in einen Fall verwickelten Person anfangen würde ... aber das blende ich mal kurz aus.)

Aber ich gebe zu, auch dies ist eine gelungene Umsetzung.
Danke!
Das Schreiben will leider gerade nicht so wie ich will, mir kommt's etwas hölzern vor. Ändert sich hoffentlich auch wieder ...